Erschreckende Bilanz von Aktienemissionen in Deutschland: Chinesische Börsenneulinge verloren im Schnitt 98 Prozent an Wert

Berlin (ots) – 29 Prozent aller Börsengänge seit der Lehman-Pleite waren faktisch Totalverluste

Berlin/Frankfurt, 19. Oktober 2017 – Die Bilanz der Börsengänge in Deutschland seit der Lehman-Pleite ist trotz der anhaltenden Bullenmärkte und immer neuer Rekordstände des deutschen Aktienindex Dax verheerend. Wie das Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ (Ausgabe 11/2017) anhand der Börsendaten für den Zeitraum von 2008 bis heute ermittelt hat, notiert rund die Hälfte der neu im streng regulierten „Prime Standard“ eingeführten Aktien unterhalb ihres Ausgabepreises. Knapp ein Drittel waren faktisch Totalverluste. Damit blieben die Neuzugänge klar hinter dem Gesamtmarkt zurück.

Besonders erschreckend ist die Bilanz chinesischer Aktien. Die 20 chinesischen Börsenneulinge im regulierten Markt verloren seit der Erstnotierung im Schnitt 98 Prozent an Wert. 17 der 20 waren mit Einbrüchen von mehr als 80 Prozent quasi Totalverluste. Selbst die noch am besten abschneidende Aktie verlor ein Drittel ihres Wertes. Insgesamt hatten die Emittenten chinesischer Wertpapiere seit der Lehman-Pleite rund 330 Millionen Euro bei Anlegern in Deutschland eingesammelt.

Noch dramatischer fällt die Bilanz der im kaum regulierten Freiverkehr (Open Market) eingeführten neuen Aktien aus, meist Firmen aus den Bereichen Rohstoffe, Edelmetalle und erneuerbare Energien. Rund 92 Prozent dieser Titel sind seitdem wieder aus dem Handel genommen.

Eine Handvoll Überflieger gibt es unter den 108 Neuzugängen im regulierten Markt, der neben klassischen Börsengängen auch Segmentwechsel und Spinoffs umfasst. Zu den Überfliegern zählen beispielsweise der Tierfutterhändler Zooplus mit einem Plus von 928 Prozent oder der Immobilienkonzern Grand City Properties mit plus 568 Prozent.

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Christian Kirchner, ‚Capital‘-Korrespondent Frankfurt
Telefon: 069/79 30 07-514 / Mobil: 0179/455 44 65
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Erschreckende Bilanz von Aktienemissionen in Deutschland: Chinesische Börsenneulinge verloren im Schnitt 98 Prozent an Wert
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Wildtiere haben keine Winterzeit!Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt: Ende Oktober steigt die Zahl der Wildunfälle

Hamburg (ots) – Durch die Zeitumstellung in der Nacht auf den 29. Oktober werden in den kommenden Wochen viele Pendler in der Dämmerung unterwegs sein. Gerade dann, wenn große Wildtiere auf Futtersuche gehen. „Egal, wie oft die Menschen an der Uhr drehen – Wildtiere kennen keine Zeitumstellung“, erklärt Dr. Andreas Kinser, Jagd- und Forstreferent der Deutschen Wildtier Stiftung. „Der Biorhythmus von Rothirsch und Reh oder Wildschwein und Fuchs orientiert sich vor allem am Sonnenstand – und in der Dämmerung sind sie nun mal besonders aktiv“. Durch die Zeitumstellung sind die Hauptverkehrszeit und die Hauptaktivitätsphase der Wildtiere identisch – und damit plötzlich eine tödliche Gefahr: Rein rechnerisch kollidiert nach Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft deutschlandweit alle zwei Minuten ein Wildtier mit einem Auto!

„Autofahrer müssen jetzt in den frühen Abendstunden unbedingt mit Wildwechsel rechnen und vorbereitet sein“, sagt Kinser. „Besonders risikoreich sind Waldbereiche und Wald- und Feldübergänge“, so der Experte der Deutschen Wildtier Stiftung. Auch entlang der letzten Maisfelder gilt es, langsam zu fahren. Nässe und Laub verlängern außerdem den Bremsweg. Viele Wildunfälle könnten jedoch verhindert werden, wenn Autofahrer die Gefahr von Wildwechsel rechtzeitig erkennen. Kinsers persönlicher Tipp: „Beobachten Sie in gefährdeten Bereichen den Straßenrand! Wenn reflektierende Punkte, also die Augen von Wildtieren, oder gar eine Tiersilhouette auftauchen, sollten Sie sofort abbremsen und abblenden!“ Achtung: Überquert ein Tier die Straße, folgen häufig weitere.

„Kann ein Zusammenprall nicht vermieden werden, versuchen Sie niemals auszuweichen“, rät der Experte noch. Eine Kollision mit Straßenbäumen oder gar dem Gegenverkehr hat für Autofahrer deutlich schlimmere Folgen als der Zusammenprall mit einem Wildtier. Wenn es zu einem Wildunfall gekommen ist, sollte der Autofahrer in jedem Fall die Polizei benachrichtigen – auch, wenn das angefahrene Wildtier noch lebt oder verschwunden ist. Denn die Polizei informiert den zuständigen Förster oder Jäger, der das Tier sucht und von seinem Leid erlöst. Außerdem stellt die Polizei eine Bescheinigung über den Wildunfall aus, damit der Autofahrer den entstandenen Schaden über seine Kaskoversicherung begleichen lassen kann.

Kostenloses Bildmaterial: www.Presse.DeutscheWildtierStiftung.de

Pressekontakt:

Eva Goris, Pressesprecherin, Christoph-Probst-Weg 4, 20251 Hamburg,
Telefon 040 9707869-13, Fax 040 9707869-19,
E.Goris@DeutscheWildtierStiftung.de, www.DeutscheWildtierStiftung.de

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Wildtiere haben keine Winterzeit!
Die Deutsche Wildtier Stiftung warnt: Ende Oktober steigt die Zahl der Wildunfälle
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Trinkmilch wird teurerTrendwende beim Butterpreis, neue Kontrakte ab November, früher Aldi-Abschluss

Frankfurt/Main (ots) – Mit den neuen Kontrakten ab November wird das 250 g-Päckchen Butter wieder billiger. Trinkmilch soll hingegen teurer werden. Das berichtet die Lebensmittel Zeitung (dfv Mediengruppe) exklusiv.

Die Hochpreisphase für Butter ist wohl vorerst vorbei. Nach LZ-Informationen wird das 250 g-Päckchen Deutsche Markenbutter ab November wieder billiger, nachdem der Preis in den Monaten zuvor um 70 Prozent auf 1,99 Euro gestiegen ist. Als Gründe für die Preisreduzierung werden im Markt ein höheres Angebot und ein stark rückläufiger Konsum genannt. Branchenexperten erwarten einen weiteren deutlichen Rückgang des Butterpreises in den kommenden Monaten. Bei loser Ware für die Industrie hat dieser Trend bereits eingesetzt. Auch beim Schnittkäse werden schwächere Preise für die nächste Zeit verzeichnet.

In den laufenden Kontraktverhandlungen für die Handelsmarken der Weißen Linie ab November zeichnen sich hingegen Preissteigerungen für einige Artikel ab. Nach Informationen der Lebensmittel Zeitung haben Aldi Süd und Nord bereits vor Wochen die Verträge über die Trinkmilch abgeschlossen und dabei Preiserhöhungen im höheren einstelligen Bereich akzeptiert. Damit wird der konventionelle Liter Vollmilch (3,5 Prozent Fett) in der Kartonverpackung wieder deutlich mehr als 70 Cent kosten. Inzwischen verfügen aber praktisch alle Discounter über höherpreisige Alternativen. Gerade hat Aldi Süd „Meine Landmilch“ in der PET-Flasche mit 3,8 Prozent Fett für 89 Cent/l eingeführt.

Der frühe Abschluss von Aldi ist laut Marktteilnehmern sehr ungewöhnlich. Andere Händler sollen bereits gefolgt sein, während Lidl bis Mitte dieser Woche noch verhandelt haben soll. Insgesamt arbeitet die Milchindustrie daran, vor allem die Preise für Milchfrischprodukte mit höherem Fettgehalt wie Sahne und Quark anzuheben, weil Rahm nach wie vor knapp ist.

Die Berichterstattung zum Thema veröffentlicht die Lebensmittel Zeitung in ihrer nächsten Ausgabe am 20. Oktober.

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Trinkmilch wird teurer
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BVDA-Präsident sieht Wandel als ChanceAnzeigenblattverlage tagen am 19. und 20. Oktober in Darmstadt

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Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) eröffnet die Herbsttagung der Anzeigenblattbranche. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/55849 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe:… mehr

Darmstadt (ots) – Zum Auftakt der Herbsttagung des Bundesverbandes Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) hat BVDA-Präsident Alexander Lenders an die Verlage appelliert, die Chancen und Möglichkeiten von Veränderungen für sich zu nutzen. „Gerade im Jahr des 30-jährigen Bestehens unseres Verbandes müssen wir uns den veränderten Rahmenbedingungen stellen und neue Lösungen für neue Herausforderungen erarbeiten“, sagte Lenders in seiner Eröffnungsrede. Zudem hob er die starke Gemeinschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit im BVDA hervor: „Wir konnten in der Vergangenheit nur so viel bewegen, weil die Anzeigenblattbranche mit einer gemeinsamen Stimme spricht“, so Lenders.

Zum 30-jährigen Bestehen des Verbandes kommen am 19. Oktober und 20. Oktober mehr als 300 Verleger, Experten und Multiplikatoren zu dem größten Treffen der Branche in Darmstadt zusammen. Die BVDA-Herbsttagung beschäftigt sich mit dem Thema Wandel in seinen unterschiedlichen Facetten und den damit verbundenen Auswirkungen für die Anzeigenblattverlage.

Der Trendforscher und Geschäftsführer des GDI Gottlieb Duttweiler Institute for Economic and Social Studies, Dr. David Bosshart, arbeitete die Umwälzungen im stationären Handel und deren Bedeutung für die Anzeigenblattbranche heraus. „Aus isolierten Produkten werden vernetzte Dienstleistungen, der Datenfluss bestimmt den Warenfluss, der digitale und sinnliche Erlebnisraum weitet sich aus“, führte Bosshart aus. Dienstleistungen und eine kluge Logistik spielten eine immer größere Rolle. Er rief die Verlage auf, in ihre Kundenbeziehungen, eine intelligente Logistik und vernetzte Services zu investieren.

Aufgrund der Digitalisierung und zunehmenden Vernetzung wird auch der Datenschutz in Anzeigenblattverlagen wichtiger und komplexer denn je. Susanne Böhm, Datenschutzbeauftragte der Mediengruppe Pressedruck, erläuterte die Auswirkungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung auf Anzeigenblattverlage und rief sie auf, sich rechtzeitig auf die neue Rechtslage einzustellen, die auch zahlreiche Neuerungen im Kundendatenschutz und Marketing bringe.

Auch mit der aktuellen Debatte um „fake news“ und den daraus resultierenden Chancen und Verpflichtungen für die Anzeigenblätter setzten sich die Verlage auseinander. Rechtsanwalt Dr. Christoph Partsch zeigte auf, welche Auskunfts- und Einsichtsrechte sich für Anzeigenblattverlage aus den journalistischen Sorgfaltspflichten und aus dem Recht auf Recherche ergeben. In zahlreichen weiteren Workshops und parallelen Vorträgen wurden die Digitalisierung in der Logistik beleuchtet und erfolgreiche Vermarktungskonzepte von regionalen Apps über digitale Wege für einen verbesserten Service bis hin zu crossmedial aufbereiteten Veranstaltungsformaten mit Kooperationspartnern vorgestellt. Die Bedeutung des Prospekts als Kaufimpulsgeber im digitalen Zeitalter wurde unter verschiedenen Aspekten vertieft. Mehrere Anzeigenblattverlage zeigten zudem auf, wie sie sich erfolgreich als lokale Veranstalter vor Ort etablieren konnten und so zusätzliche Geschäftsfelder erschließen und die Leser-Blatt-Bindung intensivieren konnten.

Pressekontakt:

Ellen Großhans
Tel.: 030 / 72 62 98-2822
E-Mail: grosshans(at)bvda.de
Web: www.bvda.de

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