Textilbündnis braucht gesetzliche Unterstützung: Nur wenige Unternehmen veröffentlichen ihre Roadmaps 2017

Berlin (ots) – Für das Jahr 2017 mussten sich die Mitglieder im Textilbündnis erstmals in sogenannten Roadmaps Ziele für die Umsetzung von Umwelt- und Sozialstandards in ihren Lieferketten setzen. Die Veröffentlichung dieser Roadmaps ist in diesem Jahr noch freiwillig, doch ab 2018 verpflichtend. Der erste Roadmap-Prozess war in diesem Jahr also noch im „Probelauf“ und somit eine Herausforderung. Entgegen der Erwartungen der Zivilgesellschaft haben nur wenige Mitgliedsunternehmen ihre Roadmap im Jahr 2017 veröffentlicht. Insgesamt waren dies 19 von 87 berichtspflichtigen Mitgliedsunternehmen, also rund 22 Prozent.

Umso mehr begrüßt es die Zivilgesellschaft im Textilbündnis, dass insgesamt 40 Mitglieder (darunter die Bundesregierung, zwei Gewerkschaften, 12 NGOs, 4 Standardorganisationen, 2 Verbände sowie 19 Unternehmen) ihre Roadmap bereits in diesem Jahr veröffentlicht haben.

Die Entwicklung eines Rahmens zur Erstellung der Roadmap war Pionierarbeit und zeigt daher noch einige Fehler auf, die korrigiert werden müssen: Aufgrund mangelnder Vorgaben zu Formulierungskriterien variieren die Zielformulierungen stark und Roadmaps sind nicht vergleichbar. Ziele werden häufig nicht präzise (messbar, spezifisch, realistisch) formuliert, da es keine Zeit- und Mengenziele als Mindeststandards gibt. Der gewünschte Fortschritt zum Vorjahr kann häufig nicht nachvollzogen werden, da die Ausgangssituation nur den externen Prüfern, nicht aber der Öffentlichkeit, bekannt ist. Die veröffentlichten Roadmaps der Unternehmen weisen ein sehr unterschiedliches Ambitionsniveau auf. Wichtige Bündnisziele wie zum Beispiel existenzsichernde Löhne werden zwar von einigen Unternehmen erwähnt, jedoch ohne anspruchsvolle und klar messbare Ziele zu formulieren. Der Ausschluss von Diskriminierung u.a. von Frauen sowie die Gewährleistung von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz werden in den veröffentlichten Roadmaps kaum erwähnt. Nur wenige Unternehmen setzen sich Ziele zur Offenlegung ihrer Lieferketten. Zudem ist bei zahlreichen Zielsetzungen der Abdeckungsgrad, also der Anteil an Lieferanten, die mit einer Maßnahme erreicht werden sollen, nicht ersichtlich. Dadurch kann nicht nachvollzogen werden, ob das Ziel nur Pilotprojekte betrifft oder alle Lieferanten umfasst. Dies zeigt deutlich, das Textilbündnis braucht verpflichtende Vorgaben an Zeit- und Mengenzielen für die Zielformulierung sowie für die inhaltlich abzudeckenden Themen. Auch müsste die jeweilige Ausgangssituation bekannt sein. Diese Vorgaben werden zurzeit verhandelt und stellen eine wichtige Grundvoraussetzung für das Gelingen des Bündnisses dar.

Von der nächsten Bundesregierung fordert die Kampagne für Saubere Kleidung daher gesetzliche Maßnahmen zu Offenlegungspflichten für die Lieferketten sowie zu menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten für die Textilwirtschaft. Die Entwicklungen im Textilbündnis zeigen, dass dieser Verpflichtungsgrad notwendig ist, um substanzielle Verbesserungen zu erreichen. Das Textilbündnis kann hierzu eine sinnvolle Ergänzung darstellen, da hier gemeinsam an Problemstellungen gearbeitet und so eine größere Wirkung erreicht werden kann.

Kontakte:

Tim Zahn, Koordinator der Zivilgesellschaft im Bündnis für
nachhaltige Textilien
koordinator@nro-textilbuendnis.de, Tel.: 0176 4765 6294

Zivilgesellschaftliche Mitglieder im Steuerungskreis des
Textilbündnisses:
Dr. Gisela Burckhardt, FEMNET, gisela.burckhardt@femnet-ev.de,
Tel.: 0152 01774080
Dr. Sabine Ferenschild, Südwind Institut,
ferenschild@suedwind-institut.de, 0228 7636 9816
Berndt Hinzmann, INKOTA-netzwerk, hinzmann@inkota.de,
Tel.: 0160 94 69 87 70

20 Organisationen der Zivilgesellschaft sind Mitglieder des
Textilbündnisses, die von folgenden drei NGOs im Steuerungskreis
vertreten werden: FEMNET, INKOTA-netzwerk, Südwind Institut. Alle
drei sind auch Trägerorganisationen der Kampagne für Saubere Kleidung
/ Clean Clothes Campaign

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TV-Produzent Jan Mojto gründet mit dem ZDF eine gemeinsame Firma

Hamburg (ots) – Der angesehene TV-Produzent Jan Mojto hat zusammen mit dem ZDF eine Firma zur Entwicklung und Produktion von Fernsehserien gegründet. Das meldet das Hamburger Medienmagazin ’new business‘ (www.new-business.de) in seiner aktuellen Ausgabe. Mojtos Beta Film GmbH hält mit 51 Prozent die Mehrheit des noch namenlosen Unternehmens, die kommerzielle Tochter des Zweiten, die ZDF-Enterprises GmbH, die restlichen 49 Prozent.

Als Geschäftsführer wurden Moritz von Krüdener, Managing Director bei Beta Film, und Robert Franke, Bereichsleiter bei ZDF Enterprises, eingesetzt. Beide sollen die noch zu produzierenden TV-Serien auch international vermarkten.

Pressekontakt:

new business
Volker Scharninghausen
Telefon: 0178/2319953
scharninghausen@new-business.de

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Startschuss für Wasserwelt geglückt: Feierliche Grundsteinlegung für größte Investition in der Geschichte des Europa-Park

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Projekt Zukunft: Die neue Wasserwelt „Rulantica“ ist die größte Investition in der Geschichte des Europa-Park – die Inhaberfamilie Mack hat die feierliche Grundsteinlegung am 14. September gemeinsam mit Prominenz aus Politik und Sport begangen

Weitere Informationen unter http://www.presseportal.de/nr/25248

Rust (ots) – Stein um Stein wird die neue Wasserwelt von Deutschlands größtem Freizeitpark zum Leben erweckt. Ein erster offizieller Schritt hin zu „Rulantica“ – der Wasserwelt – und „Krønåsar“ – dem dazugehörigen Erlebnishotel – ist heute, am 14. September, bei der Grundsteinlegung auf der 450.000 Quadratmeter großen Resort-Erweiterungsfläche gefeiert worden. Die Europa-Park Inhaberfamilie Mack hat in Anwesenheit von über 250 Pressevertretern und dem Ehrengast Franziska van Almsick feierlich den Startschuss für die größte Investition in deren Geschichte gegeben, die zugleich mit über 150 Millionen Euro eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen eines Privatunternehmens in der Region darstellt. Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Die Erweiterung unseres Gesamtangebotes und die Verwirklichung dieser einzigartigen Wasser-Erlebniswelt sind ein wichtiger Schritt zur Standortsicherung. Wir können uns keinen Stillstand erlauben, wenn die Region für Gäste mit weiterer Anreise attraktiv bleiben soll. Dieses Leuchtturmprojekt setzt aber nicht nur positive Impulse für die touristische Entwicklung, sondern schafft zugleich rund 550 neue Arbeitsplätze und steigert den Freizeitwert für die Einwohner.“ Vor den Toren des besten Freizeitparks weltweit laufen aktuell die Bauarbeiten auf Hochtouren, um ab 2019 im gigantischen und ganzjährigen Freizeitangebot der Wasserwelt große und kleine Wasserratten begrüßen zu dürfen. Eine aufwändige nordische Thematisierung und 25 spannende Attraktionen garantieren ein unvergessliches Abenteuer für die ganze Familie.

Stein um Stein zum Leben erweckt 
Rulantica - die neue Wasserwelt des Europa-Park 

Majestätisch steigt „Rulantica“ langsam empor und die ersten Anzeichen der neuen Wasserwelt des Europa-Park kommen zum Vorschein. Vor den Toren des besten Freizeitparks weltweit laufen die Bauarbeiten auf Hochtouren. Bis Ende 2019 wird die gigantische, 450.000 Quadratmeter große Resort-Erweiterung rund um das Thema Wasser in vollem Glanz erstrahlen. Zusätzlich zu Europas beliebtestem Freizeitpark lockt dann ganzjährig eine sensationelle Wasser-Erlebniswelt. Eine aufwändige nordische Thematisierung und 25 spannende Wasserattraktionen garantieren ein unvergessliches Abenteuer für die ganze Familie. Nach einem ereignisreichen Tag lädt das neue 4-Sterne Superior Erlebnishotel Hotel „Krønåsar“ große und kleine Wasserratten zum Träumen und Entspannen ein.

Auf einer Fläche von 63 Fußballfeldern ist der Grundstein für „Rulantica – die neue Wasserwelt des Europa-Park“ gelegt. Unweit von Deutschlands größtem Freizeitpark setzt die Inhaberfamilie Mack damit ein Zeichen und kündigt an, auf der 45 Hektar großen Erweiterungsfläche im Südosten der Gemeinde Rust einen weiteren Traum wahr werden zu lassen: Eine der größten Wasserwelten Europas sowie ein sechstes Themenhotel sollen hier zum Leben erweckt werden. Gemeinsam mit der Rendler Bau GmbH sowie der Wilhelm Füssler Bau GmbH, zwei namenhaften, ebenfalls familiengeführten Baufirmen aus der Region, wird das bahnbrechende Großprojekt in mehreren Phasen realisiert. Noch braucht es ein wenig Phantasie, sich die sagenhafte Wasser-Erlebniswelt vorzustellen, doch bereits Ende 2019 dürfen sich die Besucher auf die Eröffnung freuen.

Drinnen und draußen ein Erlebnis

In dem rund 32.600 Quadratmeter umfassenden Indoor-Bereich erwarten Badenixen dann das ganze Jahr über acht spannende, nordische Themenbereiche. Das mystische „Trøll Valley“ ist beispielsweise perfekt auf die Bedürfnisse der Kleinsten abgestimmt. Insgesamt 25 Attraktionen – darunter etwa 17 spektakuläre Wasserrutschen, Deutschlands größtes Wellenbad, ein entspannender „Mystery River“ sowie viele weitere Highlights – versprechen Wasserspaß pur. Nach Aufregung und Nervenkitzel laden im großzügigen Ruhebereich 1.700 Liegestühle zum Erholen ein. Acht individuelle Cabañas mit gastronomischem Service bieten Familien auf Wunsch zudem einen exklusiven Rückzugsort. Doch nicht nur in der 20 Meter hohen, muschelförmigen Halle, auch im 8.000 Quadratmeter großen Outdoor-Bereich gibt es jede Menge zu entdecken. Im reißenden „Wild River“ vergeht die Zeit wie im Flug. Außerdem können die Kinder im Außenpool herrlich unter freiem Himmel planschen und toben, während ihre Eltern auf einem der 500 Liegestühle ein Bad in der Sonne genießen.

Kulinarische Highlights

Wem nach all den Wasserattraktionen nach einer kulinarischen Auszeit ist, findet in der neuen Erlebniswelt ein vielseitiges Gastronomieangebot. Neben einem großzügigen Familienrestaurant im Stil eines Boothauses, das viele Schätze von Expeditionen des „Adventure Club of Europe“ birgt, sowie einem weiteren Selbstbedienungsrestaurant gibt es ein Café das allerhand süße Leckereien bietet. Ebenso können sich die Besucher in der Bar nach Herzenslust verwöhnen lassen. Für Wasserfans, die das geliebte Nass auch für ein wohltuendes Getränk nicht verlassen möchten, sind die coolen Poolbars im Innen- und Außenbereich genau das Richtige. Darüber hinaus geben drei Shops Gelegenheit, ein bisschen zu stöbern, das Equipment aufzufrischen oder sich ein kleines Rulantica-Mitbringsel zu sichern.

Insbesondere für Familien ist die Resort-Erweiterung eine perfekte Ergänzung zum besten Freizeitpark weltweit. Sowohl vor als auch nach dem erfrischenden Abenteuer sorgt dabei ein bequemer Shuttlebusservice, der die Wasser-Erlebniswelt direkt mit dem Europa-Park sowie den Europa-Park Hotels verbindet, für komfortable An- und Abreisemöglichkeiten.

Die Rulantica-Story

„Rulantica – die neue Wasserwelt“ ist weit mehr als nur ein Name – hinter „Rulantica“ verbirgt sich eine vielfältige Geschichte, die schon seit mehreren Jahren von MackMedia entwickelt wird. „Wir haben uns schon lange Gedanken über mögliche Partner gemacht“, sagt Michael Mack, geschäftsführender Gesellschafter des Europa-Park und Geschäftsführer von MackMedia. „Dabei stand immer die Entwicklung einer multimedialen Marke im Vordergrund. So können wir uns heute über die einmalige Kooperation mit Coppenrath freuen.“ „Rulantica“ erzählt die Geschichte zweier Waisenkinder, die sich in einem Naturkundemuseum verstecken und von dort aus auf eine fantastische Reise auf eine sagenumwobene, nordische Insel gehen. So hat auch das neue Erlebnishotel „Krønasår“ seinen Ursprung in der spannenden Story. Schließlich entdecken die beiden Kinder hier die Wahrheit über die als Seemannsgarn verschriene Insel und brechen von dort zu ihrem Abenteuer auf. „Wir sind sehr froh, diese strategische Partnerschaft zwischen zwei deutschen Familienunternehmen eingehen zu können“, freut sich Wolfgang Hölker, Inhaber des Coppenrath Verlags, über das Projekt und die weitere Zusammenarbeit. Der erste Teil der dreiteiligen Romanserie wird 2018 im deutschen Buchhandel erhältlich sein.

Vielfältiger Mehrwert

Bei „Rulantica – die neue Wasserwelt des Europa-Park“ handelt es sich um die größte Investition der Inhaberfamilie Mack und eine der umfangreichsten Einzelinvestitionen eines Privatunternehmens in der Region. Wie in der Vergangenheit realisiert das Familienunternehmen das Großprojekt eigenständig und verzichtet auf die Verwendung staatlicher Fördermittel. Europa-Park Inhaber Roland Mack: „Die Erweiterung unseres Gesamtangebotes und die Verwirklichung dieser einzigartigen Wasser-Erlebniswelt sind ein wichtiger Schritt zur Standortsicherung. Wir können uns keinen Stillstand erlauben, wenn die Region für Gäste mit weiterer Anreise attraktiv bleiben soll. Dieses Leuchtturmprojekt setzt aber nicht nur positive Impulse für die touristische Entwicklung, sondern schafft zugleich 550 neue Arbeitsplätze und steigert den Freizeitwert für die Einwohner.“

Seit 2016 sind Michael und Thomas Mack gemeinsam mit ihrem Vater Roland Mack sowie ihrem Onkel Jürgen Mack Teil der Geschäftsleitung des Europa-Park. Als geschäftsführende Gesellschafter werden sie die Umsetzung der neuen Wasserwelt gemeinsam mit ihrer Schwester und Diplom-Architektin Ann-Kathrin Mack maßgeblich verantworten.

Über nachfolgende Links können Sie die Videos als Rohmaterial 
runterladen. 
Als MP4 Full HD (ca. 1GB): https://we.tl/kUkc5hi96F 
Als MXF Full HD (ca. 5GB): https://we.tl/jyMCSM9Phc 

Pressekontakt:

Daniel Westermann
Europa-Park GmbH & Co Mack KG
Europa-Park-Straße 2
77977 Rust bei Freiburg
Tel.: 07822 – 77 14170
E-Mail: daniel.westermann@europapark.de
Homepage: www.europapark.de

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