Mittelstands-Studie: Vielen Unternehmen fehlt das Know-how zur Auswertung von Industrie-4.0-Daten

Frankfurt (ots) – Etwa jedem zweiten mittelständischen Industriebetrieb fehlen sowohl das Wissen als auch die technische Ausstattung, um industrielle Daten auswerten zu können. Da bereits drei Viertel der Unternehmen Maschinenwerte beim Kunden erfassen oder eigene Daten an ihre Ausrüster liefern, bleiben demnach viele dieser Informationen ungenutzt beziehungsweise werden falsch interpretiert. Das sind Ergebnisse der Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“. Der digitale Mittelstandsfinanzierer creditshelf hat dafür zusammen mit der TU Darmstadt 187 Vorstände und Geschäftsführer befragt.

Das Internet der Dinge und die Finanzierung wachsen immer stärker zusammen: 47 Prozent der mittelständischen Industrieunternehmen in Deutschland arbeiten bei Investitionsentscheidungen bereits mit einem Modell, das industrielle Daten in einen Zusammenhang zu den Finanzkennzahlen stellt. Weitere 42 Prozent der befragten Firmen sind gerade dabei, so ein Modell aufzubauen. Das geht ebenfalls aus der creditshelf-Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“ hervor.

„Bisher nutzt knapp jeder zweite Industriebetrieb die Daten aus seiner Produktion für interne Finanzierungsentscheidungen, wie unsere Studie zeigt“, erläutert Prof. Dr. Dirk Schiereck von der TU Darmstadt, der die Untersuchung wissenschaftlich begleitet hat. „Der nächste Schritt wird sein, diese Industrie-4.0-Daten auch den Kreditgebern zu Verfügung zu stellen, um Kreditentscheidungen zu vereinfachen und zu beschleunigen. Schon heute ist ein großer Teil der Unternehmen dazu bereit.“

Die Voraussetzungen dafür sind bei vielen Betrieben zumindest vorhanden. So setzen 73 Prozent von ihnen Anlagen, Maschinen und Geräte ein, die Daten an den Hersteller liefern – zum Beispiel im Rahmen von Service- und Wartungsverträgen. Weitere 73 Prozent rüsten die an ihre Kunden ausgelieferten Produkte zumindest teilweise so aus, dass die wichtigsten Betriebsdaten zur Verfügung stehen. Die Knackpunkte sind jedoch: Knapp vier von zehn Firmen nutzen die Daten ihrer Kunden nur in Einzelfällen. Und 51 Prozent der Studienteilnehmer bescheinigen ihren Mitarbeitern allenfalls ein mäßiges bis ungenügendes Know-how, die im eigenen Hause oder beim Kunden erfassten Daten auszuwerten. Zudem bezeichnen nur 47 Prozent der Befragten die für diese Analyse erforderliche, technische Ausstattung ihres Unternehmens als gut oder sehr gut.

„Es ist schade, dass viele Betriebe ihre industriellen Daten und die ihrer Kunden noch nicht weitergehend analysieren können. Der deutsche Mittelstand sollte entsprechendes Know-how aufbauen“, fordert Dr. Tim Thabe, Gründungspartner und Vorsitzender der Geschäftsführung von creditshelf. „Die Produktion von morgen wird auf Echtzeit-Daten basieren – und das wird auch die Finanzierung von Grund auf verändern“, so creditshelf-CEO Thabe. „Die Kreditgeber werden künftig auch die Industrie-4.0-Daten eines Unternehmens analysieren. Das gilt nicht nur für die Akteure aus der neuen Fintech-Welt, sondern auch für die klassischen Hausbanken.“

Über die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“

Die Studie „Industrieller Mittelstand und Finanzierung 4.0“ beruht auf einer Befragung des digitalen Mittelstandsfinanzierers creditshelf (www.creditshelf.com) im Juli 2017. Insgesamt nahmen 187 Finanzentscheider aus mittelständischen Industrieunternehmen (Vorstände, Geschäftsführer und Mitglieder der Geschäftsleitung) an der Online-Erhebung durch ein Marktforschungsinstitut teil. Die Studie wurde wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Dirk Schiereck, Leiter des Fachbereichs Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt.

Über creditshelf – www.creditshelf.com

creditshelf ist der digitale Mittelstandsfinanzierer in Deutschland. Der Anbieter innovativer Finanzierungslösungen wurde Ende 2014 gegründet und arrangiert schnell und effizient Kredite für mittelständische Unternehmen. Die Kreditnehmer erhalten ihre Finanzierung ohne Umwege. Die Kreditentscheidung erfolgt auf Basis einer technologiegestützten Analyse von creditshelf. Hinter creditshelf steht ein Team aus erfahrenen Experten, die über jahrelange Erfahrungen in der Finanzwelt verfügen. 2016 wurde creditshelf mit dem Frankfurter Gründerpreis ausgezeichnet.

Weitere Informationen:

creditshelf GmbH
Dr. Daniel Bartsch
Mainzer Landstraße 33a
60329 Frankfurt
+49 (0)69 348 77 240
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Mittelstands-Studie: Vielen Unternehmen fehlt das Know-how zur Auswertung von Industrie-4.0-Daten ruhende gmbh kaufen

OTTO schaltet paydirekt live

Frankfurt am Main/Hamburg (ots) – Ab sofort können Kunden des Online-Händlers OTTO ihre Einkäufe mit paydirekt direkt von ihrem Girokonto bezahlen. Pünktlich zum Start des Weihnachtsgeschäfts schaltet damit das erste Unternehmen der Otto Group das Bezahlverfahren der deutschen Banken und Sparkassen live. paydirekt baut seinen Anteil in der Spitzengruppe der E-Commerce-Händler in Deutschland damit auf rund 20 Prozent aus.

Für paydirekt-Kunden erweitert sich die Produktvielfalt noch einmal deutlich, denn als Deutschlands größter Online-Shop für Fashion und Lifestyle bietet OTTO schon heute mehr als 2 Millionen Artikelpositionen und rund 6.000 Marken an. Durch die Weiterentwicklung zur Plattform soll das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre nochmals beschleunigt werden.

„Mit paydirekt können Kunden ihre Bestellung auf otto.de ab sofort mit wenigen Klicks direkt von ihrem Girokonto bezahlen“, sagt Marc Opelt, Bereichsvorstand Marketing und Sprecher der Otto Einzelgesellschaft. „Als kundenorientiertes Unternehmen haben wir den Anspruch, neben dem nach wie vor sehr beliebten Kauf auf Rechnung weitere Bezahlmöglichkeiten anzubieten, wobei paydirekt insbesondere mit höchsten Sicherheitsstandards überzeugen kann“, so Opelt weiter.

Niklas Bartelt, Geschäftsführer paydirekt GmbH, verantwortlich für Produkt und Markt: „Insgesamt betrachtet, haben wir unser Händlerportfolio seit Jahresbeginn damit fast verdreifacht und in seiner Branchenvielfalt weiter ausgebaut. Eine hohe Dynamik, die auch zeigt, dass paydirekt im Markt angekommen ist.“ Die Otto Group hatte im Juli bekannt gegeben, paydirekt bis zum Jahresende 2017 auf otto.de anzubieten. Helmut Wißmann, Geschäftsführer paydirekt GmbH, verantwortlich für IT und Operations, ergänzt: „Damit gehen wir deutlich früher live als geplant, was auch zeigt, wie unkompliziert und einfach paydirekt technisch angebunden werden kann.“

Die Bezahlung mit paydirekt ist in der Regel mit nur zwei Klicks erledigt: paydirekt im Online-Shop als Zahlart auswählen, Nutzernamen und Passwort eingeben und bestätigen – schon ist der Einkauf bezahlt. Bei paydirekt ist zudem kein externer Dritter eingeschaltet. Die Zahlung erfolgt direkt vom Girokonto des Käufers auf das Konto des Händlers. Alle sensiblen Daten wie zum Beispiel die Kontonummer bleiben in der sicheren Bankumgebung.

Die paydirekt Registrierung erfolgt einmalig im Onlinebanking der eigenen Bank oder Sparkasse. Der Kunde legt nur Nutzernamen und Passwort fest, bestätigt dies mit seinem gewohnten TAN-Verfahren und kann paydirekt sofort nutzen. Alternativ kann man sich auch während des Kaufvorgangs für paydirekt anmelden. Insgesamt haben sich aktuell bereits rund 1,5 Millionen Käufer für paydirekt registriert.

Über paydirekt

Die paydirekt GmbH ist im Auftrag der deutschen Banken und Sparkassen für das Zahlverfahren paydirekt verantwortlich. Dies umfasst den Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung von paydirekt, dem neuen Bankenstandard für Zahlungen im Internet. Im Fokus steht dabei der Verbraucherwunsch nach einfachem und bequemem Bezahlen im Internet auf Basis der hohen Sicherheitsanforderungen der deutschen Banken und Sparkassen. paydirekt ist bis dato das einzige Online-Bezahlverfahren, das direkt mit dem Girokonto der Kunden verknüpft ist und einen Käuferschutz bietet. Es unterliegt dabei den Regularien der deutschen Kreditwirtschaft, die zu den strengsten weltweit zählen – beispielsweise im Hinblick auf den Datenschutz. Dem Online-Händler bietet paydirekt neben vielen anderen Vorteilen auch eine Zahlungsgarantie und verschiedene Optionen, das Zahlverfahren nach den Wünschen des Händlers anzubinden. Außerdem ist die hohe Verlässlichkeit des Verfahrens aufgrund der engen Verzahnung mit den beteiligten Banken und Sparkassen ein weiterer Vorteil. Mit paydirekt erhält der Online-Handel eine attraktive Alternative zu bestehenden Online-Bezahlverfahren.

Über die OTTO-Einzelgesellschaft

Die OTTO-Einzelgesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg und beschäftigt deutschlandweit rund 4.500 Mitarbeiter. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2016/17 lag bei 2,7 Milliarden Euro. Rund 90 Prozent des Gesamtumsatzes erwirtschaftet OTTO mittlerweile über otto.de und weitere Online-Spezialshops. Als Teil der Otto Group ist OTTO in Deutschland der größte Onlinehändler für Fashion und Lifestyle mit dem Endverbraucher und der zweitgrößte Onlinehändler (B2C) insgesamt. Um das kontinuierliche Wachstum der vergangenen Jahre weiter zu beschleunigen, entwickelt OTTO sein Geschäftsmodell weiter zur Plattform.

Werner Otto gründete das Unternehmen OTTO 1949. Es befindet sich noch immer im Besitz der Familie.

Dr. Michael Otto, Sohn des Unternehmensgründers, machte als langjähriger Vorstandsvorsitzender aus dem damaligen Otto-Versand die international tätige Handels- und Dienstleistungsgruppe Otto Group mit 123 Unternehmen in 20 Ländern.

Heute wird die OTTO-Einzelgesellschaft von den vier Bereichsvorständen Marc Opelt (OTTO-Bereichsvorstand Marketing und Sprecher), Dr. Michael Heller (OTTO-Bereichsvorstand Categories und stellvertretender Sprecher OTTO), Dr. Michael Müller-Wünsch (OTTO-Bereichsvorstand Technology) und Katy Roewer (OTTO-Bereichsvorstand Service) geführt.

Pressekontakt:

paydirekt GmbH
Evelyn Paulus
Telefon: 069 2475382-319
E-Mail: evelyn.paulus@paydirekt.de

OTTO
Martin Frommhold
Telefon: 040 6461-8630
E-Mail: martin.frommhold@otto.de

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EIB und GIZ intensivieren ZusammenarbeitVereinbarung unterzeichnet – Intensive Kooperation vor allem im Bereich Klimaschutz

Luxemburg, Bonn/Eschborn (ots) – Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH vertiefen ihre Zusammenarbeit. Eine entsprechende Vereinbarung haben in Bonn EIB-Präsident Werner Hoyer und Tanja Gönner, Vorstandssprecherin der GIZ, unterzeichnet. Die Kooperation sieht vor allem gemeinsame Vorhaben im Bereich Klimaschutz und erneuerbare Energien vor, aber auch Projekte in den Bereichen Landwirtschaft, Infrastrukturentwicklung und Beschäftigungsförderung in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Ein erstes Kooperationsvorhaben haben GIZ und EIB jetzt mit FELICITY (Financing Energy for Low-carbon Investment – Cities Advisory Facility) gestartet. Ob Gebäude, öffentlicher Nahverkehr, Abwassermanagement oder Fernwärme – Städte und Gemeinden müssen sich klimafreundlicher aufstellen und in nachhaltige Infrastruktur investieren. Wie sie geeignete Projekte identifizieren, planen und so beantragen, dass sie auch von internationalen Banken finanziert werden können, dazu berät das Vorhaben FELICITY. Umgesetzt wird FELICITY im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI).

„Die EIB ist ein international engagierter Klimafinanzierer und verfügt über langjährige Expertise bei der Finanzierung nachhaltiger Infrastrukturprojekte. Damit ist sie für uns ein wichtiger Partner“, betonte Gönner. „Deshalb freue ich mich, dass wir unser Know-How künftig bündeln und in einem ersten Schritt Städte und Kommunen dabei unterstützen, den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen.“

„Wir setzen mit der Kooperation auf die Erfahrung der GIZ beim Management von Veränderungsprozessen, beim Wissenstransfer, aber auch bei der Schaffung von Strukturen, um nachhaltige Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern zu fördern“, so Werner Hoyer. „Städte und Gemeinden sind heute besonders gefordert, dem Klimawandel zu begegnen und mit FELICITY zeigen wir, dass wir gemeinsam mit der GIZ dort unterstützen können, wo dies am dringendsten ist. Das ist der richtige Start für eine vertiefte Partnerschaft.“

Als Finanzierungsarm der Europäischen Union arbeitet die EIB eng mit den EU-Organen zusammen und setzt mit ihren Finanzinstrumenten und Know-how für nachhaltige Investitionsprojekte die Politik der EU um. Mit FELICITY wird die EIB erstmals aktiver Durchführungspartner der GIZ.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.

Pressekontakt:

EIB: Christof Roche, c.roche@eib.org,
Tel.: +352 43 79 89013 / Mobile: +32 479 65 05 88
Website: www.eib.org/press – Press Office: +352 4379 21000 –
press@eib.org. Folge uns auf Twitter @eib

GIZ Pressestelle: +49 6196 79-4466, E-mail: presse@giz.de

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EIB und GIZ intensivieren Zusammenarbeit
Vereinbarung unterzeichnet – Intensive Kooperation vor allem im Bereich Klimaschutz
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„hart aber fair“ am Montag 6. November 2017, 21.00 Uhr, live aus Berlin

München (ots) – Moderation: Frank Plasberg

Das Thema: Steueroase Europa – wie uns Konzerne und Super-Reiche abzocken!

Neue Enthüllungen zeigen, wie sehr unsere Nachbarländer in der EU Großkonzernen beim schamlosen Steuersparen helfen. Was bringen schärfere Gesetze gegen globale Konzerne und gierige Reiche? Zeigt sich jetzt: Beim Thema Steuern kämpft in der EU jeder gegen jeden?

Die Gäste:

Michael Meister, CDU, Parlamentarischer Staatssekretär beim 
Bundesminister der Finanzen; Mitglied im Bundesvorstand der CDU 
Deutschlands

Jean Asselborn, Minister für auswärtige und europäische 
Angelegenheiten in Luxemburg

Johanna Hey, Leiterin des Instituts für Steuerrecht an der 
Universität zu Köln 

Georg Mascolo, Journalist, Leiter des Investigativ-Rechercheteams von
NDR, WDR und SZ

Sven Giegold, Europaabgeordneter der Grünen; Sprecher seiner Fraktion
für Wirtschafts- und Finanzpolitik 

Wie immer können sich Interessierte auch während der Sendung per Telefon, Fax, Facebook und Twitter an der Diskussion beteiligen und schon jetzt über die aktuelle Internet-Seite ihre Meinung und Fragen an die Redaktion übermitteln. Die User können über www.hartaberfair.de während der Sendung live mitreden und diskutieren. So ist „Hart aber fair“ immer erreichbar:0800/5678-678,0800/5678-679, E-Mail hart-aber-fair@wdr.de; Homepage www.hartaberfair.de

Redaktion: Markus Zeidler (WDR)

Pressekontakt:

Dr. Lars Jacob, Presse und Information Das Erste
Tel.: 089/5900-42898, E-Mail: lars.jacob@DasErste.de

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„hart aber fair“
am Montag 6. November 2017, 21.00 Uhr, live aus Berlin
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Geschäftsideen gesellschaft kaufen in österreich – Vielleicht passend für den erfolgreichen Start in Dresden

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Umweltbelastung durch Autoreifen: WDR-Magazin Quarks macht den großen AbriebtestWDR Fernsehen, Dienstag 24. Oktober 2017, 21:00 – 21:45 Uhr

Köln (ots)

Es ist wieder Zeit für den Reifenwechsel: "Von O bis O", von Ostern 
bis Oktober heißt die Faustregel, nach der millionenfach Winterreifen
zum Einsatz kommen. Was kaum jemand weiß: Jedes Jahr landen in 
Deutschland über 100.000 Tonnen Reifenabrieb in der Umwelt. Das 
WDR-Wissenschaftsmagazin Quarks hat einen großen Abriebtest 
durchgeführt und untersucht, was mit dem abgefahrenen Profil von 
Sommer- und Winterreifen abseits der Straßen in NRW passiert. 
Moderator Ranga Yogeshwar präsentiert den Test bei Quarks am 
Dienstag, 24.10.2017, um 21 Uhr im WDR Fernsehen.

Mit einer Spezialwaage wurde jeweils ein Satz nagelneuer Reifen 
gewogen, dann auf ein Fahrzeug eines Dortmunder Taxiunternehmens 
montiert und sechs Wochen später wieder gewogen - auf das Gramm 
genau. In dieser Zeit hat das Taxi 12.000 Kilometer zurückgelegt. Das
Ergebnis des Quarks-Experiments: Das Taxi hat mehr als ein Kilogramm 
Gummi abgefahren. Hochgerechnet kommen in Deutschland somit pro Jahr 
über 100.000 Tonnen Reifenabrieb zusammen, das entspricht 4000 
LKW-Ladungen. 

Allein in NRW gibt es an vielbefahrenen Straßen rund 1500 
Beckenanlagen, in denen das Wasser versickern soll, das den 
Reifenabrieb von den Straßen spült. Trotzdem finden Biologen von der 
Universität Duisburg-Essen Schadstoffe von Reifen in angrenzenden 
Flüssen und Bächen - und sogar in den Organismen, die darin leben. 
Bernd Sures, Professor für Gewässerökologie und Spezialist für 
Straßenstaub: "Auch in den Böden gibt es viele Organismen, die mit 
Reifenabriebpartikeln in Kontakt kommen. Etwa Regenwürmer, die Böden 
richtig umpflügen. Von diesen Regenwürmern leben dann wieder andere 
Organismen." Wie viel Abrieb über diese Nahrungskette am Ende auf den
Tellern der Verbraucher landet, ist bisher jedoch weitgehend 
ungeklärt.

Redaktion: Anahita Parastar 

Weitere Infos unter quarks.de, Fotos unter ard-foto.de   
 

Pressekontakt:

WDR Presse und Information
Stefanie Schneck/Kathrin Hof
E-Mail: stefanie.schneck@wdr.de
Kathrin.hof@wdr.de
Tel. 0221 220 7125

Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.wdr.de
twitter.com/WDR_Presse

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Umweltbelastung durch Autoreifen: WDR-Magazin Quarks macht den großen Abriebtest
WDR Fernsehen, Dienstag 24. Oktober 2017, 21:00 – 21:45 Uhr
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Neues Datum für die 20. China (Guzhen) International Lighting Fair: 30. Oktober – 3. November 2017

Zhongshan, China (ots/PRNewswire)Für eine gute Show ist es nie zu spät

Der Veranstaltungsort wurde durch die jüngsten Taifune stark beschädigt und wird derzeit repariert. Aus diesem Grund wird die 20. China (Guzhen) International Lighting Fair (GILF) verschoben und findet jetzt vom 30. Oktober – 3. November 2017 im Guzhen Convention & Exhibition Center in der Stadt Zhongshan in der chinesischen Provinz Guangdong statt.

Trotz der Verschiebung ist die GILF gut vorbereitet. Die Ausstellerliste steht, die Besucher und Branchenexperten wurden eingeladen, die Begleitaktivitäten wurden organisiert und die in- und ausländischen Werbemaßnahmen wurden alle termingerecht durchgeführt. Dies ist ein bemerkenswertes Ergebnis.

Das Motto der 20. GILF lautet „Ursprüngliche Lichtquelle für 6 Milliarden Menschen auf der Welt„. Messepartner sind auch in diesem Jahr Guzhen Lighting Manufacturing, Supply and Services Expo (GMS) sowie sechs Lighting-Mega-Malls als Nebenveranstaltungsorte. Die Messe bietet mehr als 2.000 Beleuchtungsfirmen eine Ausstellungsfläche von über 1.500.000 m2, um die 100.000 Fachbesucher aus 128 Ländern und Regionen von ihren Leistungen zu überzeugen. In diesem Jahr stehen Design und Herstellung im Mittelpunkt. Neben den 1.200 ständigen Ausstellungsflächen in Mega-Malls gibt es über 800 neue zeitweilige Aussteller am Hauptveranstaltungsort. Es gibt mehr als acht Ausstellungskategorien, darunter dekorative Beleuchtung, kommerzielle Beleuchtung, Beleuchtung für den Wohnbereich, LED-Beleuchtung & -Technik, Beleuchtung für den Außenbereich, Elektrik & Elektronik, Beleuchtungsausstattung sowie Beleuchtungszubehör.

Die 20. GILF zielt stärker auf den ausländischen Markt ab. Dazu werden das ausländische Besucherkontingent erhöht und die Qualität der Einkäufer verbessert. Ausländische Besucher können bei Online-Voranmeldung um 100 RMB ermäßigte Eintrittskarten erwerben. Weitere Reiseleistungen für vorregistrierte Besucher sind ein betreutes Einkäuferprogramm, Visumsantrag und kostenlose Hotelbuchung. Auf der offiziellen Webseite unter http://www.gzlightingfair.com/en können Sie in den Genuss aller dieser exklusiven Leistungen der 20. GILF kommen.

Die 20. China (Guzhen) International Lighting Fair ist eine fünftägige Ausstellung mit sechs Nebenveranstaltungsorten und fast 2.000 Ausstellern und 20 Fachseminaren. Die Besucher sollen voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

Für eine gute Show ist es nie zu spät! Wir freuen uns darauf, Sie vom 30. Oktober – 3. November 2017 diesen goldenen Herbst auf dieser grandiosen Beleuchtungs-Show begrüßen zu dürfen.

Pressekontakt:

shay.gao@ubmsinoexpo.com
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/582313/GUZHEN_LIGHTING_fair_p
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Neues Datum für die 20. China (Guzhen) International Lighting Fair: 30. Oktober – 3. November 2017
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MDR-Koproduktion „Inside Nordkorea“ gewinnt Sonderpreis beim Prix Italia 2017

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MDR-Koproduktion "Inside Nordkorea" gewinnt Sonderpreis beim Prix Italia 2017
Jede Filmszene – wie hier das Essen der Familie – hatte streng dem nordkoreanischen Drehbuch zu folgen und wurde mehrfach geprobt. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7880 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/MDR Mitteldeutscher …

Leipzig (ots) – Vitaly Manskys 90-minütiger Dokumentarfilm wurde bei dem internationalen Wettbewerb mit dem „Special Prize of the President of the Italian Republic“ geehrt und setzte sich damit gegen 53 andere Einreichungen durch.

Die sechsköpfige Jury unter Vorsitz des Holländers Louis Heinsman ist überzeugt, dass „Inside Nordkorea“ (Kino-Titel „Under the Sun“) aufgrund seiner großen Aktualität und Bedeutung sowie seiner technischen und künstlerischen Qualität ein würdiger Preisträger ist. Der Film, der exklusiv und mit vielen Überraschungen vom Leben einer Vorzeigefamilie in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang erzählt, greift außerdem das Motto des diesjährigen Wettbewerbs auf: „Back to Facts“. Die feierliche Preisverleihung fand am Sonntag, den 1. Oktober, in Mailand statt.

„Mein Vater sagt, Korea ist das schönste Land der Welt. Bei uns geht die Sonne als erstes auf“, sagt Sin Mi, die achtjährige Heldin des Films lächelnd in die Kamera. Ein Jahr lang begleitet der russische Regisseur Vitaly Mansky das Mädchen und ihre Familie filmisch. In Nordkorea, wo unabhängiges Filmemachen schier unmöglich ist, wo die Behörden das Drehbuch akribisch diktieren und das Filmteam Tag und Nacht begleiten, gelingt ihm damit eine Sensation. Er greift Überwachung und Zensur geschickt auf und legt die propagandistische Inszenierung bei den Dreharbeiten schonungslos offen. So gibt der Film mit seinen außergewöhnlichen Bildern und einer ausgefeilten Dramaturgie einen einzigartigen und sehr beklemmenden Einblick in den Alltag der Bewohner der nordkoreanischen Hauptstadt.

Der „Prix Italia“ ist ein internationaler Radio-, Fernseh- und Internet-Wettbewerb, der vom 29. September bis 1. Oktober zum 69. Mal stattfand. Das Festival wurde 1948 von Italiens öffentlich-rechtlicher Rundfunkanstalt „Rai – Radiotelevisione Italiana“ ins Leben gerufen und wird seither von dieser organisiert. In insgesamt sieben Kategorien können sich die internationalen Produktionen messen. In diesem Jahr haben 47 öffentliche und private Radio- und Fernsehunternehmen aus 31 Ländern an dem Wettbewerb teilgenommen.

Pressekontakt:

MDR, Hauptabteilung Kommunikation, Sebastian Henne,
Tel.: (0341) 3 00 63 76, E-Mail: presse@mdr.de, Twitter: @MDRpresse

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MDR-Koproduktion „Inside Nordkorea“ gewinnt Sonderpreis beim Prix Italia 2017
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