Global Terrorism Index: IEP 2017: Todesfälle durch Terrorismus um 22 % niedriger als der Höchststand im Jahr 2014 – Radikaler islamischer Extremismus auf dem Rückzug

London (ots/PRNewswire)

- Zum zweiten Jahr in Folge ist die Gesamtzahl der Todesfälle 
  rückläufig, und zwar im Jahresvergleich um 13 % weniger als im Jahr
  2015.    
- Syrien, Pakistan, Afghanistan und Nigeria, vier der fünf am 
  stärksten vom Terrorismus betroffenen Länder, verzeichneten 33 % 
  weniger Todesfälle.  
- Der stärkste Rückgang war in Nigeria zu verzeichnen. Hier ging die 
  Zahl der Todesfälle durch Terrorismus, die Boko Haram zugeschrieben
  werden, im Jahr 2016 um 80 % zurück.  
- ISIL trotzt dem positiven Trend; durch diese Gruppe starben 50 % 
  mehr Menschen als im Jahr 2015, was mit über 9.000 Todesfällen, vor
  allem im Irak, zu seinem tödlichsten Jahr führte.    
- Im Jahr 2016 verzeichneten die OECD-Länder die höchste Zahl von 
  Todesfällen seit 2001, aber das Jahr 2017 zeigt einen wesentlichen 
  Rückgang im Vergleich zum Jahr 2016. Dies fällt mit der abnehmenden
  internen Kapazität von ISIL zusammen.  
- Terroranschläge werden immer weniger komplex und richten sich in 
  OECD-Ländern eher gegen zivile Ziele, wie z. B. durch Angriffe mit 
  Fahrzeugen. Aber Fortschritte bei den Strategien zur 
  Terrorismusbekämpfung vereitelten im Jahr 2016 mehr Komplotte als 
  in den Jahren 2015 und 2014.     

Zum zweiten Mal in Folge ist die Anzahl der Todesfälle durch Terrorismus laut dem Global Terrorism Index (GTI) 2017 zurückgegangen. Im Vergleich zum Höhepunkt der Terroraktivitäten im Jahr 2014, als über 32.500 Menschen getötet wurden, sank die Zahl der Todesfälle um 22 % auf 25.673.

(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/20141118/717092 )

Der Abwärtstrend markiert einen Wendepunkt im Kampf gegen den radikalen islamischen Extremismus: Vier der fünf am stärksten vom Terrorismus betroffenen Länder, Syrien, Pakistan, Afghanistan und Nigeria verzeichnen eine Verbesserung. Der größte Rückgang fand in Nigeria statt. Hier ging die Zahl der Todesfälle, die Boko Haram zugeschrieben werden, im Jahr 2016 um 80 % zurück, da die Terrorgruppe dem zunehmenden Druck der MNJTF (Multinational Joint Task Force) ausgesetzt war.

Der Irak war das einzige Land der fünf am stärksten vom Terrorismus betroffenen Länder, in dem die Zahl der Todesfälle zunahm. Dies ist vor allem ISIL zuzuschreiben, da diese Gruppe vermehrt Selbstmordattentate und Übergriffe auf Zivilisten ausführte, um territorialen Verlust auszugleichen. Die Gesamtzahl der ISIL zugeschriebenen Todesfälle stieg 2016 um 50 % und markierte damit das tödlichste Jahr seit Bestehen der Gruppe. Die Mehrzahl der Todesfälle ereignete sich im Irak, auf den 40 % des Anstiegs entfielen.

Der Jahresbericht, der vom Institute for Economics & Peace (IEP) auf der Grundlage der Global Terrorism Database des National Consortium for the Study of Terrorism and Responses to Terrorism (START) und anderer Quellen erstellt wurde, bietet die umfassendste Quelle zu globalen terroristischen Trends.

Der Bericht stellt fest, dass die weltweite Zahl der Todesfälle und Anschläge zwar 2016 zurückgegangen ist, dass aber immer noch besorgniserregende Tendenzen zu beobachten sind: Mehr Länder als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in den vergangenen 17 Jahren haben mindestens einen Todesfall durch Terrorismus erlitten. Insgesamt erlebten 77 Länder mindestens einen Todesfall durch den Terrorismus, im Vergleich zu 65 im Jahr 2016. Dies führte seit 2015 zu einer 4%-igen Verschlechterung des globalen GTI-Scores, der die Auswirkungen des Terrorismus registriert.

Steve Killelea, Vorstandsvorsitzender des IEP, sagte:Der diesjährige Bericht markiert einen Meilenstein im Kampf gegen den radikalen islamischen Extremismus. Vier der fünf am stärksten betroffenen Länder, Syrien, Pakistan, Afghanistan und Nigeria, verzeichneten einen deutlichen Rückgang der Todesfälle. Boko Haram, der Taliban und Al-Qaida töteten 2016 insgesamt 6.000 Menschen weniger als 2015. Der Rückgang von Boko Haram in Nigeria hat einen positiven Welleneffekt. Kamerun, der Tschad und Niger konnten insgesamt dadurch 75 % weniger Todesfälle verzeichnen.“

„Obwohl diese Zahlen ermutigend sind, gibt es nach wie vor ernste Besorgnis erregende Bereiche. Die künftige Stabilität Syriens und des Irak wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, welche Auswirkungen der Terrorismus in den kommenden Jahren haben wird. Im Irak wird sich die Regierung der Herausforderung gegenübersehen, einen dauerhaften Frieden durch eine integrative Gesellschaft aufrechtzuerhalten, die es vermeidet, sektiererische Gewalt zu schüren. Auch die wachsende Bedrohung durch ISIL bleibt bestehen. Obwohl ISIL erhebliche Rückschläge hinsichtlich seines Einflussgebiets, seiner militärischen Stärke und seiner Finanzierung erlitten hat, ist das Potenzial für abgebrühte Kämpfer, sich neuen Permutationen in anderen Konfliktgebieten auf der ganzen Welt anzuschließen, sehr real. Die OECD-Länder müssen sich mit diesen Problemen auseinandersetzen, weil ausländische Kämpfer aus Syrien und dem Irak zurückkehren und von ISIL gesteuerte Angriffe von 11 Ländern im Jahr 2015 auf 15 im Jahr 2016 anstiegen.

Die europäischen Länder und andere Industrieländer verzeichneten weiterhin einen negativen Trend, wobei die ISIL-Aktivitäten der Hauptauslöser waren. Ohne die Anschläge vom 11. September war 2016 das tödlichste Jahr für den Terrorismus in OECD-Ländern[1] seit 1988. Die militärische Reaktion auf ISIL und seine abnehmende Kapazität fiel jedoch mit einer deutlichen Verringerung der Todesfälle von 265 auf 82 im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Gesamtjahr 2016 zusammen. Dies deutet auf eine potenziell positive zukünftige Entwicklung hin.

Verbesserte Strategien zur Terrorismusbekämpfung haben mehr Angriffe vereitelt als in den Vorjahren. Dies spiegelt zum Teil eine stärkere Mittelzuweisung für die Terrorismusbekämpfung und wirkungsvollere Strategien wider. In den Jahren 2014 und 2015 wurden zwei von zehn Angriffen verhindert, während im Jahr 2016 drei von zehn Angriffen vereitelt wurden. Die Art des Angriffs beeinflusst die Erfolgswahrscheinlichkeit bei dessen Verhinderung. Fast die Hälfte aller Angriffe mit Bombenanschlägen und Explosionen wurde vereitelt, aber billige und technisch einfache Angriffe, wie z. B. der Einsatz von Fahrzeugen, sind schwerer zu verhindern. Seit dem Lkw-Angriff von Nizza im Juli 2016 wurden in OECD-Ländern mindestens 13 weitere Angriffe mit Fahrzeugen ausgeübt, darunter der Angriff vom 31. Oktober 2017 in Manhattan. Elf dieser Angriffe richteten sich eindeutig gegen Zivilpersonen, wobei mindestens sechs davon Menschenmengen zum Ziel hatten.

Eine zentrale Erkenntnis der Recherche ist die Tatsache, dass 99 % aller Todesfälle durch Terrorismus in den letzten 17 Jahren in Ländern stattgefunden haben, die sich entweder in Konflikt befinden oder mit hohem politischen Terror behaftet sind. Politischer Terror ist durch das Vorliegen von außergerichtlichen Tötungen, Folterungen und Inhaftierungen ohne Gerichtsverfahren gekennzeichnet. Diese Erkenntnis zeigt die Risiken auf, die mit Strategien zur Terrorismusbekämpfung verbunden sind, da dadurch vorhandene Missstände verschärfen werden können, die Extremismus und Terrorismus schüren. Die Türkei und Ägypten verzeichneten infolge des scharfen Vorgehens der Regierung einige der größten Anstiege bei den Todesfällen.

Terroranschläge und dadurch verursachte Todesfälle sind nach wie vor hochkonzentriert. So ereignen sich 94 % aller durch Terroranschläge verursachten Todesfälle im Nahen Osten, in Nordafrika, in Afrika südlich der Sahara und in Südasien. Mittelamerika und die Karibik sind mit nur 12 Todesfällen oder weniger als 0,4 % der Gesamtzahl die am wenigsten betroffene Region.

Die globalen wirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus im Jahr 2016 betrugen 84 Milliarden US-Dollar, was einer Verringerung um fast 6 Milliarden US-Dollar gegenüber 2015 entspricht. Trotz der hohen absoluten Zahlen sind die wirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus im Vergleich zu anderen maßgeblichen Gewaltformen gering. Die wirtschaftlichen Auswirkungen des Terrorismus belaufen sich auf nur 1 % der gesamten Auswirkungen von Gewalt auf die Weltwirtschaft, die im Jahr 2016 14,3 Billionen US-Dollar erreichten.

1. Die OECD-Analyse schließt die Türkei und Israel aus, da die Terrorgefahr in diesen Ländern tief verwurzelte historische Wurzeln hat.

Der vollständige GTI 2017-Bericht und die interaktive Karte sind abrufbar unter: http://www.visionofhumanity.org

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Pressekontakt:

GTI2017@hkstrategies.com
Tel.: +44207-413-3338

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EDEKA-Kaufmann Jürgen Cramer erhält „Goldenen Zuckerhut“

Hamburg (ots) – Die bedeutendste Auszeichnung der deutschen Lebensmittelwirtschaft, der „Goldene Zuckerhut“, geht auch in diesem Jahr an EDEKA: Der selbstständige Kaufmann Jürgen Cramer aus Burgdorf bei Hannover wird heute Abend für die erfolgreiche Führung seines Familienunternehmens mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Gegründet wurde EDEKA Cramer bereits vor 70 Jahren. Heute betreibt Jürgen Cramer gemeinsam mit seinen Kindern Sebastian Cramer und Inga Ali insgesamt acht EDEKA-Märkte im Großraum Hannover. Auch beim Förderpreis der „Stiftung Goldener Zuckerhut“ überzeugten zwei Talente aus dem EDEKA-Verbund: Roman Ensel von EDEKA Südwest und Dora Reber aus der der EDEKA-Zentrale.

Mit dem „Goldenen Zuckerhut“ werden herausragende Unternehmen und Persönlichkeiten der Konsumgüterbranche ausgezeichnet, die sich nachhaltig um die Gesamtentwicklung der Branche verdient gemacht haben. Jürgen Cramer ist eine solche Persönlichkeit. Aus dem 80 Quadratmeter großen Geschäft seiner Eltern in Burgdorf entwickelte er mit viel Know-how, Mut, Innovationskraft und Fingerspitzengefühl ein erfolgreiches mittelständisches Familienunternehmen, zu dem mittlerweile sechs EDEKA Center sowie zwei EDEKA-Supermärkte mit insgesamt rund 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählen. Der neunte Markt ist aktuell bereits in der Planung. Er habe die Wilhelm Cramer GmbH in drei Jahrzehnten in die „Spitzengruppe des selbstständigen Einzelhandels“ geführt, lobte die Jury.

EDEKA-Unternehmer mit Blick fürs Ganze

Neben dem wirtschaftlichen Erfolg seines Unternehmens würdigte die Jury zudem das Engagement Cramers in verschiedenen Gremien: So gestaltet er als Vorsitzender des Aufsichtsrates der EDEKA Minden e.G., als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der EDEKA AG sowie als Vorsitzender des Verbandsausschusses des EDEKA Verbands e. V. und Vorsitzender der EDEKA Juniorengruppe e.V. die strategische Entwicklung des EDEKA-Verbunds auf regionaler und bundesweiter Ebene maßgeblich mit.

Nachwuchskräfte mit innovativen Ideen

Zu den Top-Talenten im Handel zählt Roman Ensel, Strategischer Disponent bei der EDEKA Südwest und Spezialist für die Analyse von „Big Data“ im Groß- und Einzelhandel. Er wird mit dem Förderpreis der „Stiftung Goldener Zuckerhut“ ausgezeichnet. Der 27-Jährige begleitete unter anderem mehrere Sortimentsverlagerungen zwischen den Lagerstandorten und entwickelte ein Cockpit für die automatische Disposition im Einzelhandel. Ebenfalls mit dem Förderpreis ausgezeichnet wird Dora Reber, Trainee im Einkauf der Hamburger EDEKA-Zentrale. Die 28-Jährige stieg über eine Masteranden- und Werkstudenten-Tätigkeit bei EDEKA ein. Im anschließenden Trainee-Programm verantwortete sie eigenständig die Entwicklung und Markteinführung von glutenfreien Eigenmarken-Artikeln und leistete so einen großen Beitrag zur Optimierung des innovativen Sortiments.

Der „Goldene Zuckerhut“ gilt als wichtigster Preis der Lebensmittelbranche und wird in diesem Jahr zum 60. Mal vom Deutschen Fachverlag und der Lebensmittel Zeitung verliehen. Die Jury setzt sich aus namhaften Vertretern aus Handel, Industrie und Fach-presse zusammen.

EDEKA – Deutschlands erfolgreichste Unternehmer-Initiative

Das Profil des mittelständisch und genossenschaftlich geprägten EDEKA-Verbunds basiert auf dem erfolgreichen Zusammenspiel dreier Stufen: Bundesweit verleihen rund 4.000 selbstständige Kaufleute EDEKA ein Gesicht. Sie übernehmen auf Einzelhandelsebene die Rolle des Nahversorgers, der für Lebensmittelqualität und Genuss steht. Unterstützt werden sie von sieben regionalen Großhandelsbetrieben, die täglich frische Ware in die EDEKA-Märkte liefern und darüber hinaus von Vertriebs- bis zu Expansionsthemen an ihrer Seite stehen. Die Koordination der EDEKA-Strategie erfolgt in der Hamburger EDEKA-Zentrale. Sie steuert das nationale Warengeschäft ebenso wie die erfolgreiche Kampagne „Wir lieben Lebensmittel“. Von hier erfolgen die Impulse zur Realisierung verbundübergreifender Ziele wie beispielsweise dem Schaffen durchgängiger IT-Strukturen oder zur Entwicklung zeitgemäßer Personalentwicklungs- und Qualifizierungskonzepte für den Einzelhandel. Mit dem Tochterunternehmen Netto Marken-Discount setzt sie darüber hinaus erfolgreiche Akzente im Discountgeschäft und rundet so das breite Leistungsspektrum des Unternehmensverbunds ab. EDEKA erzielte 2016 mit mehr als 11.200 Märkten und 351.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Umsatz von 49,6 Mrd. Euro. Mit rund 16.600 Auszubildenden ist EDEKA einer der führenden Ausbilder in Deutschland.

Pressekontakt:

EDEKA-Presseteam
EDEKA ZENTRALE AG & Co. KG
Unternehmenskommunikation
Mitarbeiter- und Medienkommunikation
Tel. 040 / 6377 – 2182
Fax 040 / 6377 – 2971
E-Mail: presse@edeka.de
Internet: www.edeka-verbund.de

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Wechsel im ARD-Fernsehstudio Paris: Sabine Rau löst Ellis Fröder ab

Köln (ots)

Im Pariser Fernsehstudio der ARD gibt es einen Wechsel an der Spitze:
Am 1. November übernimmt die WDR-Journalistin Sabine Rau (58), die 
bis vor kurzem als Hauptstadtkorrespondentin in Berlin gearbeitet 
hat. Es ist nicht ihr erster Einsatz als Journalistin in einem 
ARD-Auslandsstudio: Schon in den Jahren 2001 bis 2006 verließ sie 
Berlin für eine Korrespondentenstelle in Brüssel. Vor ihrer Zeit in 
Berlin hat Sabine Rau als Korrespondentin aus Bonn über die 
Bundespolitik berichtet. 1999 gehörte sie dann zum Gründerteam des 
neuen ARD-Hauptstadtstudios in Berlin, das sie zwischenzeitlich auch 
stellvertretend leitete. 2014 und 2015 moderierte Sabine Rau 
abwechselnd mit Rainald Becker den "Bericht aus Berlin". 

Sabine Rau löst Ellis Fröder (61) ab, die nach fünf Jahren in Paris 
als Korrespondentin nach Berlin geht. Bevor Ellis Fröder 2012 als 
Studioleiterin in Paris anfing, arbeitete sie als stellvertretende 
Leiterin der Redaktion Tagesschau/Tagesthemen im WDR. 2008 übernahm 
sie parallel die Leitung des ARD Presseclubs. In die Pariser Zeit von
Ellis Fröder fielen unter anderem zwei Präsidentschaftswahlen, das 
Attentat auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo", die Attentate von
Paris und Nizza. Sie berichtete zudem über den Germanwings-Absturz, 
die Fußball-Europameisterschaft und die Flüchtlingskatastrophe von 
Calais.

Über Sabine Rau

Sabine Rau, geboren 1959 in Köln, studierte Germanistik, 
Politikwissenschaft und Philosophie. Danach arbeitete sie als freie 
Mitarbeiterin unter anderem beim Kölner Stadt-Anzeiger, 
Deutschlandfunk und WDR. 1988 volontierte Sabine Rau beim WDR, wo sie
später als Redakteurin und Chefin vom Dienst unter anderem für die 
Sendungen "Ich stelle mich" und "Aktuelle Stunde" im Einsatz war und 
das Magazin "Westpol" moderierte. 1995 wurde Sabine Rau 
ARD-Korrespondentin in Bonn. 1999 wechselte sie dann in das neue 
ARD-Hauptstadtstudio nach Berlin. 2001 ging Sabine Rau zum ersten Mal
als Korrespondentin ins Ausland: ins ARD-Studio nach Brüssel. 2006 
kam die WDR-Journalistin wieder zurück ins ARD-Hauptstadtstudio. Ihre
Schwerpunkte in der Berichterstattung: SPD, Große Koalition, 
Bundesregierung sowie Außen- und Sicherheitspolitik.

Über Ellis Fröder

Ellis Fröder, geboren 1956 in Mainz, studierte Germanistik, 
Politikwissenschaft und Ethnologie in Mainz. Von 1984 bis 1985 
volontierte sie beim Südwestfunk und arbeite danach beim Hessischen 
Rundfunk und Südwestfunk. Von 1988 bis 1992 war Fröder als 
Moderatorin und freie Redakteurin für den Westdeutschen Rundfunk und 
RIAS 2 Berlin tätig. 1993 ging sie als Chefin vom Dienst und Planerin
für das ARD Morgenmagazin (WDR) nach Köln. Im Jahr 2000 wechselte sie
beim WDR als Redakteurin und stellvertretende Leiterin in die 
Programmgruppe Zeitgeschehen aktuell und die Redaktion 
Tagesschau/Tagesthemen. Zwischen 1995 und 2008 war sie als 
Vertreterin der Korrespondenten regelmäßig in den ARD-Studios in 
Moskau, New York und Washington. Sie entwickelte und betreute das 
Format "Aktuelle Doku" für die ARD und das WDR-Fernsehen mit. Von 
2008 an leitete sie den "ARD Presseclub". Für die Redaktion des 
Presseclubs wurde sie 2015 mit dem Medienpreis von Pro Quote 
ausgezeichnet.

Gerne vermitteln wir Ihnen Interviews mit Sabine Rau und Ellis 
Fröder.

Fotos unter ARD-Foto.de
 

Pressekontakt:

WDR Presse und Information
Tel. 0221 / 220 7100
wdrpressedesk@wdr.de

Besuchen Sie auch die WDR-Presselounge: presse.wdr.de

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Wechsel im ARD-Fernsehstudio Paris: Sabine Rau löst Ellis Fröder ab
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Fußball-Fankultur soll UNESCO Weltkulturerbe werdenFC PlayFair! beantragt Aufnahme in das Verzeichnis schützenswerter Kulturgüter

Berlin (ots) – Der Verein „FC PlayFair! Verein für Integrität im Profifußball“ (www.fcplayfair.org) hat bei der UNESCO beantragt, die „Fußball-Fankultur“ zum immateriellen Weltkulturerbe zu erklären und sie damit zu einem schützenswerten Kulturgut zu machen.

Claus Vogt, Gründer und 1. Vorsitzender des FC PlayFair!, kommentiert: „Wir haben uns gefragt: Wem gehört eigentlich der Fußball? Gehört der überhaupt jemandem? Und wenn ja, gehört er dann nicht auch den Fans, die ins Stadion gehen?“ Mit dem Antrag an die UNESCO will der FC PlayFair! das öffentliche Bewusstsein darüber stärken, dass der Fußball eben nicht nur zum Spielball von Verbänden und Investoren wird. So heißt es auch im Antrag: „Die Schutzfunktion durch die Aufnahme in das UNESCO-Verzeichnis würde beispielhaft demonstrieren, dass der Fußball nicht alleine den Verbänden und Investoren gehört sondern grundsätzlich jedem, der sich dafür begeistert, aktiv oder passiv.“

Bernd Sautter hat das Projekt UNESCO beim FC PlayFair! federführend betreut. Der leidenschaftliche Groundhopper und Autor hat auf der ganzen Welt unterschiedliche Fankulturen kennen gelernt. Er betont: „Wichtig und schützenswert an der Fußball-Fankultur sind diejenigen, die sie leben. Bei diesen Menschen wollen wir uns bedanken. Diese Leute sind häufig nicht in Verbänden und Sportvereinen organisiert. Aber ihre Begeisterung führt Woche für Woche zu Leistungen, die enorm kreativ sind und inzwischen eine eigene Kulturform darstellen. Was Fankultur leistet, ist übrigens hoch aktuell. Seit kurzem wird vielerorts diskutiert, welche Komponenten in Deutschland unter dem Begriff „Heimat“ subsumiert werden können. Da ich im Fußball sozialisiert bin, kann ich feststellen: Ich kenne viele, denen der Fußball, das Fansein und das Stadion Heimat bieten. Weil sie sich mit ihrem Verein und der damit verbundenen Fankultur identifizieren können.“

Im Mai dieses Jahres hatte der FC PlayFair! die „Situationsanalyse Profifußball 2017“ veröffentlicht. In dieser bisher größten wissenschaftlichen Studie zum Thema wurden in Zusammenarbeit mit dem kicker Sportmagazin insgesamt 17.330 Fußballfans aller Vereine der ersten und zweiten Bundesliga zu den Problemen im deutschen Profifußball befragt. Im Ergebnis stand als Hauptproblem das primäre Streben (der Profifußballclubs, Funktionäre, Spieler und Berater) nach noch mehr Geld, und über 83% aller Befragten warnten den Profifußball davor, sich noch weiter vom Fan zu entfernen.

Prof. Dr. André Bühler ist Mitgründer des FC PlayFair!. Er hat die Situationsanalyse Profifußball 2017 am Deutschen Institut für Sportmarketing durchgeführt und sagt: „Genau an dieser Stelle, am wichtigsten Ergebnis unserer Studie, setzt der UNESCO-Antrag an. Wir sind überhaupt nicht gegen Kommerzialisierung, ganz im Gegenteil, ein gesundes Maß an wirtschaftlichem Denken ist wichtig im Fußball. Allerdings darf die Kommerzschraube nicht überdreht werden, und die Fans dürfen infolgedessen nicht auf der Strecke bleiben. Denn Fußball funktioniert nicht ohne Fans.“

Die UNESCO-Generalkonferenz verabschiedete das Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes am 17. Oktober 2003. In Kraft trat es im April 2006. Das Übereinkommen hebt die Wechselwirkung zwischen dem immateriellen Kulturerbe und dem materiellen Kultur- und Naturerbe hervor. Es ergänzt die Welterbekonvention der UNESCO von 1972. Gleichzeitig betont es den besonderen Charakter des immateriellen Kulturerbes, das – im Gegensatz zum materiellen Erbe – lebendig und damit weniger dauerhaft ist und gesellschaftlichen Transformationsprozessen unterliegt.

Über den FCPlayFair!

Der „FC PlayFair! Verein für Integrität im Profifußball e.V.“ wurde im Januar 2017 von Familienunternehmer Claus Vogt und Sportökonom Prof. Dr. André Bühler gegründet, um angesichts der immer weiter zunehmenden Kommerzialisierung im Profifußball in Deutschland und anderswo die dringendsten Probleme zu identifizieren und mögliche Lösungsansätze aufzuzeigen. Die Mitglieder des FC PlayFair! lieben den Fußball und sind Anhänger der unterschiedlichsten Clubs. Sie sitzen in der Loge und stehen in der Kurve. Der FC PlayFair! arbeitet streng übervereinlich. Weitere Informationen unter www.fcplayfair.org.

Pressekontakt:

FC PlayFair!
c/o CP Kommunikation
Christian Prechtl
Alte Eppelheimer Straße 23
69115 Heidelberg
+49 (0)177 2828111
info@cpkomm.de
www.cpkomm.de

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Fußball-Fankultur soll UNESCO Weltkulturerbe werden
FC PlayFair! beantragt Aufnahme in das Verzeichnis schützenswerter Kulturgüter
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Ohoven: Deutschland braucht Digitalministerium

Berlin (ots) – Zur laufenden Sondierungsrunde der zukünftigen Jamaika-Koalition erklärt Mittelstandspräsident Mario Ohoven: „Deutschland ist in Teilbereichen der Digitalisierung auf dem Niveau eines Schwellenlandes. Das Kompetenzgerangel unter Schwarz-Rot hat die Aufholjagd zusätzlich erschwert. Es ist höchste Zeit, das Chaos zu beenden. Deshalb müssen alle Zuständigkeiten künftig in einem Digitalministerium gebündelt werden. Auch die Unternehmen brauchen auf dem Weg in die digitale Zukunft ein solches Zukunftsministerium als einheitlichen Ansprechpartner.“

Pressekontakt:

BVMW Pressesprecher
Eberhard Vogt
Tel.: 030 53320620
Mail: presse@bvmw.de

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Ohoven: Deutschland braucht Digitalministerium
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Intensive Stadtporträts von Mannheim, Mainz und Ulm

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Trailer zum Film „24 Stunden in Mannheim“. Die 90-minütige Doku zeigt über einen Tag, wie das Räderwerk der Quadratestadt funktioniert.

Weitere Informationen unter http://www.presseportal.de/nr/7169

Baden-Baden (ots) – „24 Stunden in Mannheim“ am 12. November 2017, „24 Stunden in Mainz“ am 19. November 2017 und „24 Stunden in Ulm“ am 26. November, jeweils 20:15 Uhr im SWR Fernsehen

Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wo schlägt das Herz der Rhein-Neckar-Metropole? Mainz steht für Römererbe, Weinbau, Lebensfreude, Fußball und Fastnacht. Aber wie tickt die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt? Ulm gilt als eine der wirtschaftsstärksten Städte des Südwestens. Wie funktioniert das Räderwerk der kleinen Großstadt? Um das herauszufinden, begeben sich drei 90-minütige SWR-Filme mitten ins Leben dieser Städte im Südwesten. Die Ausstrahlung ist jeweils sonntags, 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Mannheim: Buntes Leben in der Multi-Kulti-Stadt

Mit Mannheim porträtiert die SWR-Doku eine Metropole, in der Zuwanderung Tradition hat. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen Franzosen, Niederländer, Portugiesen und Polen, um die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Ab den 1960er Jahren zogen Italiener, Griechen und später Türken zu, um in den Industriebetrieben zu arbeiten. Mittlerweile arbeiten dort ihre Enkel. In eindrucksvollen Luftaufnahmen und nahe dran an den Mannheimern präsentiert der Film bildmächtig die unterschiedlichsten Gesichter einer durch und durch bunten Stadt. Der für den Film komponierte Soundtrack trifft den Ton, der Schnitt Rhythmus und Dynamik Mannheims. „24 Stunden in Mannheim“ von Rolf Lambert wird am 12. November um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Mainz: Hier wurde Geschichte geschrieben

Die Stadt an der Mündung des Mains in den Rhein prägt mehr als 2000 Jahre europäische Geschichte. In ihr schlug der Puls des Heiligen Römischen Reiches, im Dom St. Martin wurde Kaiser Friedrich II. gekrönt. Johannes Gutenberg erfand in der Residenzstadt des Kurfürsten den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Die Kamera begleitet diejenigen, die dafür sorgen, dass rund um die Uhr der Alltag reibungslos verläuft. Und die, deren Herz für die rheinland-pfälzische Hauptstadt schlägt. „24 Stunden in Mainz“ von Anna-Lena Maul und Peter Moers wird am 19. November um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Ulm: Kleine Großstadt in der schwäbischen Provinz

Ulm ist eine Stadt der Gegensätze. Sie ist überschaubar, so gesehen durchaus schwäbische Provinz, aber weit entfernt von Provinzialität. Vor allem aber ist die Donaustadt ein vor Selbstbewusstsein strotzender Forschungs- und Wirtschaftsstandort. Facettenreiche Porträts Ulmer Bürger fügen sich zu einem umfassenden Bild von Ulm und ihrer kleinen Schwester Neu-Ulm auf der anderen Donauseite zusammen. Wo kann man das „Ulmerische“ greifen? In 90 Minuten ergründet der Film Wesen und Mentalität der Menschen, die, zwischen schwäbischer Nüchternheit und einem Hang zum Global-Playertum, eine eigene Identität entwickelt haben. „24 Stunden in Ulm“ von Sebastian Lindemann wird am 26. November um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen ausgestrahlt.

Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“

Die drei Dokumentationen gehören zur Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“. Diese bietet den Zuschauern am Sonntagabend um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen Hochglanz-Dokus zu unterschiedlichsten Wissensgebieten aus dem deutschen Südwesten. Darunter Alltags, Technik- oder Kulturgeschichte, aber auch Themen wie Archäologie, Geografie, Reise, Tiere und Natur.

Sendung:

„24 Stunden in Mannheim“ von Rolf Lambert wird am Sonntag, 12. November 2017. „24 Stunden in Mainz“ von Anna-Lena Maul und Peter Moers wird am 19. November ausgestrahlt. „24 Stunden in Ulm“ von Sebastian Lindemann wird am 26. November gesendet, jeweils um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen.

Fotos über www.ARD-foto.de

Pressekontakt:

Daniela Kress, Tel. 07221 929 23800, Daniela.Kress@SWR.de

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