Chefdirigent rechtfertigt Ufa-Schlager aus den 1930ern und 1940ern zu Silvester

Hamburg (ots) – Zum Silvesterkonzert der Semperoper Dresden dirigiert Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle, Schlager aus den Filmklassikern der Ufa. Anlass ist der 100. Geburtstag der Produktionsfirma. Auf dem Programm steht Unterhaltungsmusik aus den 1930er und 1940er Jahren, die auch der Propaganda diente. „Ich kann doch kein Konzert zum Jubiläum der Ufa veranstalten und alle belasteten Künstler von der Liste streichen. So gesehen wäre die einzige Alternative, kein Ufa-Konzert zu machen“, rechtfertigt Thielemann die diesjährige Auswahl im Interview mit der Wochenzeitung DIE ZEIT.

Die Auswahl der Stücke sei einzig nach Qualität erfolgt: „Ich wusste teilweise gar nicht, wer der Komponist war“, so Thielemann. Zudem sei die Musik damals oft viel subtiler gewesen. Viele Schlager aus der Ufa-Zeit seien „Melodien, die zunächst einmal unschuldig sind. Und ich fände es schade, wenn man sich die mit der entsprechenden Schere im Kopf entgehen ließe“, erklärt Thielemann im Feuilleton der ZEIT.

Ohne Kontextualisierung ginge es nicht, räumt der Dirigent ein. Somit sei das diesjährige Programm ein Stück Zeitgeschichte: „Unser Konzert beschönigt nichts. Es versteckt nichts, es zeigt, was war“. An der aktuellen Debatte störe ihn jedoch die Hysterie: „Ich habe das Gefühl, wir sind inzwischen so übersensibilisiert, dass die Kunst uns nichts mehr zumuten darf“.

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„Die Götz Alsmann Show. Fernsehen für Erwachsene“

Köln (ots) – WDR Fernsehen, Samstag, 29. Dezember 2017, 23.30 – 0.15 Uhr

Eine lässig-elegante Abendstimmung und ein offenherziger Gastgeber in einem leicht aus der Zeit gefallenen Penthouse schaffen den Rahmen für charmante Unterhaltungen, lustige Partyspiele und jede Menge Live-Musik in der neuen „Götz Alsmann Show“. Die erste von zwei Ausgaben strahlt das WDR Fernsehen am Samstag, 29.12.2017 um 23.30 Uhr aus.

Mit einem Augenzwinkern feiert der Entertainer mit seinen beiden Gästen die wirklich wichtigen Ereignisse des Monats: Das kann der nationale Tag der Schachtelsätze sein, der offizielle Tag des Regenwurms, „36 Jahre Meister Eder und sein Pumuckl“, der Geburtstag von Adriano Celentano, oder das 34-jährige Chart-Jubiläum von Stevie Wonders Hit „I just called to say I love you.“ Auch schräge Karaoke-Einlagen und enthemmte Geschicklichkeitstests können auf dem Programm stehen. Schauspieler Hans Sigl, bekannt als der „Bergdoktor“, und Musiker Max Mutzke lassen sich als Gäste der ersten Sendung ein auf intime Gespräche und – so Gastgeber Götz Alsmann – „im Grunde die Quintessenz des Unterhaltungsfernsehens: Gespräche, Gelächter, Gestaune, Gesänge.“

Die zweite Folge wird am 3.3. ausgestrahlt. Die Gäste sind: Clueso und Steffen Henssler.

„Die Götz Alsmann Show“ ist eine Koproduktion von WDR, Prime Productions GmbH und btf.

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Svenja Siegert
WDR Presse und Information
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Altersarmut: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Reform der Altersgrundsicherung

Berlin (ots) – Als alarmierend bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband Ausmaß und Dynamik der wachsenden Altersarmut in Deutschland. Zwingend notwendig sei ein sofortiger Kurswechsel in der Alterssicherungspolitik, insbesondere eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung.

„Die Armut von Rentnerinnen und Rentnern ist in den vergangenen Jahren so stark gestiegen wie bei keiner anderen Bevölkerungsgruppe. Armut ist ein Schicksal, von dem Menschen im Rentenalter mittlerweile überdurchschnittlich und besonders hart betroffen sind“, so Dr. Joachim Rock, Rentenexperte des Paritätischen Gesamtverbands. Diese Entwicklung sei kein Zufall, sondern auch eine Konsequenz aus den rentenpolitischen Reformen der letzten Jahrzehnte, mit denen beispielsweise das Ziel der Lebensstandardsicherung in der Rente dem Ziel der Beitragssatzstabilität geopfert worden sei, kritisiert der Paritätische. „Die Altersarmut wird mit hoher Dynamik in den kommenden Jahren weiter zunehmen, wenn nicht heute die politischen Weichen neu gestellt werden“, warnt Rock.

Der Paritätische fordert eine durchgreifende Reform der Altersgrundsicherung und eine deutliche Erhöhung des Leistungsniveaus. „Wenn wir Altersarmut wirksam bekämpfen und allen Menschen im Alter ein Einkommen garantieren wollen, das ihnen ein Leben ermöglicht, das der Menschenwürde entspricht, müssen wir das gesamte Alterssicherungssystem neu aufstellen. Es wäre fatal, wenn sich die Politik jetzt alleine auf die Rentenpolitik konzentriert und den großen Reformbedarf bei der Altersgrundsicherung völlig ignoriert“, so Joachim Rock. Erforderlich sei unter anderem eine bedarfsgerechte Erhöhung der Regelsätze auf mindestens 530 Euro plus einen altersspezifischen Mehrbedarf. „Gerade für ältere Menschen, die nicht mehr im Erwerbsleben integriert sind, geht der Mangel an Geld meist auch mit einem besonderen Mangel an sozialer Teilhabe einher. Da die Regelleistungen nur für vorübergehende Notlagen konzipiert sind, ältere Menschen aber in aller Regel dauerhaft darauf angewiesen sind, fordern wir einen Zuschlag für ältere Menschen um 10 Prozent“, so Rock.

Details zu den alterssicherungspolitischen Vorschlägen des Paritätischen unter: http://ots.de/yhzDx

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Gwendolyn Stilling, Tel.030/24636305, eMail: pr@paritaet.org

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Altersarmut: Paritätischer Wohlfahrtsverband fordert Reform der Altersgrundsicherung kaufung gmbh planen und zelte

Zahl der Gewaltunfälle bei der Arbeit gestiegenGesetzliche Unfallversicherung veröffentlicht den Arbeitsunfallbericht 2016

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Gewalt gegen Notärzte: Aggressionen und Übergriffe können auch Menschen, die anderen Menschen helfen wollen, in ihrer alltäglichen Arbeit treffen. DIE NUTZUNGSRECHTE LAUFEN AM 31.05.2022 AUS – DANN WERDEN DIE BILDER AUS DER DATENBANK ENTFERNT – UND NACH MOEGLICHKEIT AUCH AUF INTERNETSEITEN ENTFERNT ODER… mehr

Berlin (ots) – Der Überfall auf eine Tankstelle, die Handgreiflichkeiten eines Patienten mit Demenzerkrankung, der Schock nach einem traumatischen Ereignis – die Gewalt, die Menschen an ihrem Arbeitsplatz erleben, hat viele Formen. Im Jahr 2016 erlitten 10.432 Beschäftigte einen meldepflichtigen Arbeitsunfall während einer betrieblichen Tätigkeit durch die Einwirkung von physischer oder psychischer Gewalt. Das geht aus dem Arbeitsunfallbericht 2016 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor.

Betrachtet man allein diese Art der gemeldeten Gewaltunfälle, dann hat deren Zahl in den vergangenen fünf Jahren um rund 22 Prozent zugenommen (2012 8.534 Fälle). Allerdings hat sich im Jahr 2016 die steigende Tendenz der vorhergehenden Jahre nicht fortgesetzt. „Es ist schwer zu sagen, ob hinter diesen Zahlen auch eine entsprechende Zunahme des Risikos von Gewalt oder Bedrohung steht: So hat beispielsweise in den vergangenen Jahren die Beschäftigungsquote zugenommen, gerade in relevanten Bereichen wie der Pflege“, sagt Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der DGUV. „Hinzu kommt, dass die Betroffenen möglicherweise stärker sensibilisiert sind und dies auch das Meldeverhalten beeinflusst.“

Insgesamt liegt der Anteil der Gewaltunfälle durch Personen an allen meldepflichtigen Arbeitsunfällen bei 1,4 Prozent. Besonders gefährdet von Übergriffen Dritter sind grundsätzlich Beschäftigte, die im Rahmen ihrer Arbeit Kunden- oder Patientenkontakt haben. So ereigneten sich 2016 gut 31 Prozent aller Übergriffe auf Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen. Ein weiteres Fünftel passierte im öffentlichen Bereich, auf Straßen oder bei der Nutzung von Transportmitteln. Etwa 13 Prozent trafen Beschäftigte in Läden und Geschäften.

Weitere Informationen und Grafiken zum Thema liefert das Datenblatt Gewalt Angriff Bedrohung: http://www.dguv.de/de/mediencenter/pm/index.jsp

Weitere Zahlen zum Arbeitsunfallgeschehen im Jahr 2016 bietet der Arbeitsunfallbericht 2016: http://www.dguv.de/de/zahlen-fakten/veroeffentlichungen/index.jsp

Pressekontakt:

Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen
030-288763768
presse@dguv.de

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