Ärztebefragung zum Jahreswechsel: Ende der Bürgerversicherungs-Debatte ganz oben auf der Wunschliste

Hamburg (ots) – Pessimistisch wäre wohl noch untertrieben – die niedergelassenen Ärzte in Deutschland sehen die Zukunft derzeit rabenschwarz. Das Jahr 2018 bringt negative Veränderungen für den eigenen Berufsstand, fürchtet laut aktueller Umfrage der Großteil der Mediziner: 69 Prozent der Umfrageteilnehmer prophezeien, dass das neue Jahr für die Ärzteschaft auch neue Probleme bringt.

Lediglich drei Prozent der Niedergelassenen erwarten positive Veränderungen, 28 Prozent erwarten ein durchschnittliches Jahr ohne besondere Höhen und Tiefen für die Ärzteschaft. Dies ist das Ergebnis der Online-Befragung des Ärztenachrichtendienstes (änd) in Hamburg, an der sich vom 12. bis zum 20. Dezember 2017 insgesamt 1.349 niedergelassene Haus- und Fachärzte aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt hatten.

Unter anderem die Debatte über die Bürgerversicherung oder die Einheitsgebührenordnung scheint dabei das Vertrauen in die Politik weiter beschädigt zu haben: Nur zwei Prozent der befragten Ärzte gaben an, dass sie der nächsten Bundesregierung eine Gesundheitspolitik zutrauen, die Verbesserungen für den eigenen Berufsstand bringt. 37 Prozent erwarten dagegen ein Verharren auf dem Status quo. Die Mehrheit von 60 Prozent geht jedoch davon aus, dass sich die Lage verschlimmern wird.

Die düstere Prognose setzt sich auch bei der Frage nach der eigenen wirtschaftlichen Situation im kommenden Jahr fort: Erstmals in einer änd-Umfrage zum Jahresende erwartet die Mehrheit der Befragten Ärzte (51 Prozent) eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation der eigenen Praxis. 42 Prozent gehen dagegen von einer praktisch unveränderten Lage aus, sieben Prozent glauben an eine Verbesserung.

Die Ärzte waren auch aufgerufen, eine Einschätzung zur eigenen Arbeitsbelastung im Jahr 2018 abzugeben. 46 Prozent der Niedergelassenen erwarten eine gleichbleibende Arbeitsbelastung, immerhin 40 Prozent befürchten spürbare Mehrarbeit. Lediglich 14 Prozent gaben an, die Arbeitsbelastung im nächsten Jahr voraussichtlich reduzieren zu können.

Die per Freitext abgefragten beruflichen Wünsche für das neue Jahr zeigen einmal mehr die Gründe für den Pessimismus: „Weniger Regulierungswut seitens der Behörden“, erhoffen sich die Ärzte dort – oder „mehr Zeit für den einzelne Patienten und für Fortbildungen“. Neben dem Abbau der Bürokratie und höherer Wertschätzung der in der ambulanten Versorgung geleisteten Arbeit, steht auch die „faire Bezahlung der Behandlung von gesetzlich Versicherten“ ganz oben auf der Wunschliste. Besonders häufig diesmal: „Es darf keine Bürgerversicherung geben!“.

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Kattjahren 4
22359 Hamburg
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Bain-Studie zum globalen LuxusmarktDie Edelmarken wachsen wieder

München (ots) – Das internationale Geschäft mit Luxusgütern und -erlebnissen legt 2017 um 5 Prozent auf 1.160 Milliarden Euro zu

   - Der Kernmarkt für persönliche Luxusgüter wie Kleidung, Parfüm 
     und Schmuck erzielt einen neuen Umsatzrekord von weltweit 262 
     Milliarden Euro
   - In Europa und Asien floriert das Geschäft mit einem Plus von 6 
     Prozent
   - Nord- und Südamerika zeigen sich mit 2 Prozent Wachstum wenig 
     dynamisch, der Mittlere Osten stagniert aufgrund der unsicheren 
     Zukunftsaussichten
   - Die hohe Nachfrage junger Luxuskäufer befeuert das Wachstum 
     besonders stark, der Anteil der Onlineverkäufe von Luxusgütern 
     wächst 2017 um 24 Prozent 

Der Luxusmarkt leuchtet wieder. Nachdem das Geschäft mit hochpreisigen Waren 2016 leicht zurückgegangen war, verkaufen die Luxusgüteranbieter dieses Jahr weltweit wieder 5 Prozent mehr Designprodukte, feinste Lebensmittel und Getränke, Premiumwagen oder ausgefallene Reisen. Damit erzielt das Luxusgeschäft 2017 weltweit einen Rekordumsatz von 1.160 Milliarden Euro. Dies hat die internationale Managementberatung Bain & Company gemeinsam mit dem italienischen Luxusgüterverband Fondazione Altagamma in der neuesten Ausgabe der Studie „Luxury Goods Worldwide Market“ ermittelt.

Der größte Posten im Luxusgeschäft, der Verkauf von Premiumfahrzeugen, ist zuletzt um 6 Prozent auf 489 Milliarden Euro gewachsen. Das Kerngeschäft mit persönlichen Luxusgütern wie Kleidung, Lederwaren, Kosmetikartikeln und Schmuck hat um 5 Prozent auf 262 Milliarden Euro zugelegt. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich aber auch Luxuserlebnisse wie Hotel- und Restaurantbesuche (plus 4 Prozent), edle Delikatessen (plus 6 Prozent), feinste Weine und Spirituosen (plus 6 Prozent). First-Class-Kreuzfahrten boomen gar mit einem Plus von 14 Prozent. Der Absatz von Yachten und Privatflugzeugen ist hingegen leicht zurückgegangen, der Kunstmarkt stagniert.

Der Chinaboom geht weiter

„Wir sehen ein sehr robustes Wachstum im Luxusmarkt“, erklärt Bain-Partner und Luxusgüterexperte Serge Hoffmann. Dabei beruht diese Dynamik vor allem auf höheren Absatzvolumina, nicht auf Preissteigerungen. Auch hat die heimische Nachfrage in den einzelnen Ländern wieder zugenommen. „Das Verhältnis von Inlandskonsum zu den frenetischen Einkäufen vornehmlich chinesischer Touristen, die von 2010 bis 2014 das Geschäft dominiert haben, ist wieder ausgeglichener“, stellt Hoffmann fest.

Dennoch haben die Shoppingtrips der Chinesen gerade in Europa das Wachstum beflügelt. Auf dem alten Kontinent steigerten die klassischen Luxusmarken ihren Umsatz zuletzt um 6 Prozent auf 87 Milliarden Euro. Der Anteil der Chinesen am globalen Umsatz der internationalen Luxusanbieter liegt mittlerweile bei rund einem Drittel. Sie kaufen allerdings zunehmend auch in ihrer Heimat die hochpreisigen Marken. So ist im Reich der Mitte der Absatz währungsbereinigt um 15 Prozent auf das recht stattliche Volumen von 20 Milliarden Euro gestiegen. Die übrigen Asiaten kaufen ebenfalls mehr Luxusprodukte. Der Markt außerhalb von China und Japan hat 2017 um 6 Prozent auf 36 Milliarden Euro zugelegt.

Schwach haben sich dagegen Nord- und Südamerika entwickelt. Diese Region kommt lediglich auf ein Wachstum von 2 Prozent. Im mit einem Volumen von 84 Milliarden Euro zweitgrößten Markt kämpfen vor allem die Warenhäuser mit großen Problemen. Keinerlei Dynamik zeigt der Mittlere Osten. Die einstigen Shoppingparadiese in den arabischen Ländern stagnieren wegen der unsicheren wirtschaftlichen Zukunft.

Luxus aus dem Internet

Die Nachfrage junger Erwachsener und Jugendlicher macht mittlerweile 85 Prozent des Wachstums im Luxusmarkt aus. Die Generationen Y (von 1980 bis 1999 Geborene) und Z (ab 2000) kaufen ihre Lieblingsprodukte – etwa Sneaker, Designershirts oder teure Daunenjacken – gerne im Internet. Insbesondere deshalb sind die Onlineverkäufe um 24 Prozent nach oben geschnellt. In den USA machen sie heute bereits nahezu die Hälfte des gesamten Absatzes aus. Immer mehr Luxusmarken eröffnen nun eigene Onlineshops, denn im Web erzielen sie fast ein Drittel ihres Umsatzes.

Doch auch der Einzelhandel hat seinen Luxusabsatz um 8 Prozent steigern können, insbesondere in spezialisierten Boutiquen und Markenstores. Der Großhandel dagegen verzeichnet nur ein Plus von 3 Prozent, was vor allem auf die globale Krise der Warenhäuser zurückzuführen ist. Bain-Experte Hoffmann erwartet zwar, dass auch 2025 noch 75 Prozent des Umsatzes mit persönlichen Luxusartikeln in Läden erwirtschaftet werden. „Definitiv ändern aber muss sich die Rolle des Geschäfts“, betont er. „Die Marken müssen ihre Präsenz insgesamt neu erfinden, um über alle Absatzkanäle hinweg ständig im Kontakt mit den Kunden zu bleiben. Erfolgreiche Marken erzählen Geschichten und kreieren so eine ganz eigene Welt um ihre Produkte herum.“

Die Zukunft der Top-Labels

Bain prognostiziert dem Markt für persönliche Luxusgüter auch in den kommenden drei Jahren ein Wachstum von jährlich 4 bis 5 Prozent. Die Branche wird demnach 2020 einen Umsatz von rund 300 Milliarden Euro erzielen. Von dieser Dynamik profitieren wieder mehr Unternehmen. Entwickelten sich 2016 nur die Hälfte der Top-Marken positiv, sind es mittlerweile knapp zwei Drittel. Allerdings konnte nur ein Drittel auch die Gewinne steigern. Tatsache aber ist, dass Luxusfirmen mit einer durchschnittlichen Umsatzrendite von 19 Prozent hochprofitabel sind.

Bain-Partner Hoffmann sieht auch in Zukunft gute Chancen für die Hersteller von Luxusgütern: „Voraussetzung ist jedoch, dass sie sich auf das neue Lebensgefühl der Millennials einstellen.“

Über die Studie

Seit dem Jahr 2000 untersucht Bain & Company in Zusammenarbeit mit Fondazione Altagamma – dem führenden italienischen Verband der Luxusgüterhersteller – den Markt und die Ertragslage von 250 weltweit führenden Luxusgüterherstellern und -marken. Der Unternehmensdatenbestand, der unter der Bezeichnung „Luxury Goods Worldwide Market Observatory“ bekannt ist und jährlich als Studie veröffentlicht wird, hat sich zu einer führenden und weltweit beachteten Informationsquelle für die internationale Luxusgüterindustrie entwickelt.

Bain & Company

Bain & Company ist eine der weltweit führenden Managementberatungen. Wir unterstützen Unternehmen bei wichtigen Entscheidungen zu Strategie, Operations, Informationstechnologie, Organisation, Private Equity, digitale Strategie und Transformation sowie M&A – und das industrie- wie länderübergreifend. Gemeinsam mit seinen Kunden arbeitet Bain darauf hin, klare Wettbewerbsvorteile zu erzielen und damit den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Im Zentrum der ergebnisorientierten Beratung stehen das Kerngeschäft des Kunden und Strategien, aus einem starken Kern heraus neue Wachstumsfelder zu erschließen. Seit unserer Gründung im Jahr 1973 lassen wir uns an den Ergebnissen unserer Beratungsarbeit messen. Bain unterhält 55 Büros in 36 Ländern und beschäftigt weltweit 7.000 Mitarbeiter, 800 davon im deutschsprachigen Raum. Weiteres zu Bain unter: www.bain.de. Folgen Sie uns: Facebook, LinkedIn, Xing, Bain Insights App.

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Leila Kunstmann-Seik, Bain & Company Germany, Inc., Karlsplatz 1,
80335 München
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Bain-Studie zum globalen Luxusmarkt
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Stimmen mit Lebenserfahrung: SAT.1 sucht Sänger mit Seele für „The Voice Senior“

Unterföhring (ots) – Wie klingen über 60 Jahre Lebenserfahrung? Wie klingt eine Jahrzehnte lang geübte und eingesungene Stimme? SAT.1 sucht Sänger mit Seele für die neue Musikshow „The Voice Senior“. Alle Sängerinnen und Sänger über 60 Jahre können sich ab sofort unter www.The-Voice-Senior.de anmelden, um mit ihrer Stimme Deutschland zu begeistern.

Mehr Informationen zur Anmeldung unter www.The-Voice-Senior.de


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ProSiebenSat.1 TV Deutschland GmbH
Kommunikation/PR Entertainment
Frank Wolkenhauer, Michael Benn
Tel. +49 [89] 9507-1158, -1188
Frank.Wolkenhauer@ProSiebenSat1.com
 

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Frank Rost am Montagabend zu Gast bei „Sky90“

Unterföhring (ots) – Direkt im Anschluss an das Montagabendspiel der 2. Bundesliga begrüßt Moderator Patrick Wasserziehr um 22.30 Uhr die Zuschauer zu einer neuen Ausgabe von „Sky90 – die Kia Fußballdebatte“. Dabei steht unter anderem das Revierderby Vordergrund.

Zu Gast ist der ehemalige Bundesliga-Torwart Frank Rost. Der mittlerweile 44-Jährige hütete lange Zeit das Tor des SV Werder Bremen, mit dem er 1999 den DFB-Pokal gewann, ehe er 2002 zu Schalke 04 wechselte. Über die Eindrücke des Revierderbys zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund kann er somit ausführlich berichten, da er selbst jahrelang auf dem Platz stand, wenn Königsblau auf Schwarzgelb traf.

Die weiteren Gäste im Studio sind unter anderem Daniel Berg von der Funke Mediengruppe, der regelmäßig über Borussia Dortmund berichtet sowie der Publizist Axel Brüggemann und Michael Horeni von der FAZ.

„Sky90 – die Kia Fußballdebatte“ beginnt am Montag um 22.30 Uhr direkt im Anschluss an das Montagabendspiel zwischen Fortuna Düsseldorf und Dynamo Dresden auf Sky Sport Bundesliga 1 HD.

Über Sky Deutschland:

Mit über 5 Millionen Kunden und einem Jahresumsatz von über 2 Milliarden Euro gehört Sky in Deutschland und Österreich zu den führenden Entertainment-Unternehmen. Das Programmangebot besteht aus Live-Sport, Spielfilmen, Serien, Kinderprogrammen und Dokumentationen. Sky Deutschland mit Hauptsitz in Unterföhring bei München ist Teil von Europas führender Unterhaltungsgruppe Sky plc. Über 22 Millionen Kunden in fünf Ländern sehen die exklusiven Programme von Sky, wann immer und wo immer sie wollen (Stand: 30. September 2017).

Pressekontakt:

Kontakt für Medien:
Thomas Kuhnert
Senior Manager Sports Communications
Tel. 089 / 99 58 68 83
Thomas.kuhnert@sky.de
twitter.com/SkyDeutschland

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Strom für die Region Mosul: KfW unterstützt die Wiederherstellung von nötiger Infrastruktur

Frankfurt am Main (ots)

   - Erster Kreditvertrag über 45 Mio. EUR in Bagdad unterzeichnet
   - Wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Region 

Heute hat der Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank im Auftrag des Auswärtigen Amtes (AA) einen ersten Kreditvertrag in Höhe von 45 Mio. EUR unterzeichnet. Damit werden Umspannstationen, Leitungen und Strommasten finanziert, um die Stromversorgung im Großraum Mosul wiederherzustellen.

Für die Stabilisierung des Irak werden Kredite in Höhe von insgesamt bis zu 500 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Gut ein Jahr nach Beginn der Offensive des irakischen Militärs und kurdischer Peschmerga-Kämpfer ist Mosul, einst Hochburg des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) im Irak, befreit. Nun beginnt die Wiederherstellung lebensnotwendiger Infrastruktur in der Stadt, deren Westteil vollständig zerstört ist. Auch viele kleinere Städte und Kommunen in der Umgebung sind zerstört. Für die Binnenflüchtlinge, die nach der Befreiung von der IS-Herrschaft nun dorthin zurückkehren, ist neben der Minenräumung die Wiederherstellung der zerstörten Strom- und Wasserversorgung wichtig.

„Eine funktionierende Grundversorgung ist Voraussetzung für die Rückkehr der geflohenen Menschen in ihre Heimat – und für eine Stabilisierung der Region,“ sagte Prof. Dr. Joachim Nagel, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe.

Erste Lieferungen von Stromleitungen, Umspannwerken und Ersatzteilen werden ab Februar 2018 erwartet so dass Privathaushalte, aber auch Krankenhäuser, Schulen und Lebensmittelerzeuger vor allem im Westteil von Mosul und umliegenden Gemeinden bald mit einer stabilen Versorgung rechnen dürfen.

„Die Unterzeichnung legt den Grundstein für ein wichtiges, durch die irakische Regierung gesteuertes Stabilisierungsprojekt. Damit wird die Elektrizitätsversorgung in Mosul einen großen Schritt nach vorne gehen. Die Bundesregierung freut sich, die irakische Regierung mit einem Kredit von 500 Mio. EUR bei der Implementierung dieses und weiterer Projekte zu unterstützen“, sagte Stephan Evers, Chargé d’affaires der Deutschen Botschaft Bagdad.

Auf Wunsch der irakischen Regierung werden zurzeit zwei weitere Darlehen über insgesamt 90 Mio. EUR vorbereitet: Damit soll in der Region Mosul die Reparatur zerstörter Straßen und Brücken sowie die Wiederherstellung der Wasserver- und Abwasserentsorgung finanziert werden.

Bereits seit 2014 setzt sich Deutschland mit mehr als einer Mrd. EUR in Form von humanitärer Hilfe, Stabilisierungsmaßnahmen sowie langfristiger Entwicklungszusammenarbeit für den Wiederaufbau und die politische Stabilisierung des Landes ein. Außerdem berät Deutschland den Irak zu politischen und wirtschaftlichen Reformen sowie bei der militärischen Ausbildung.

Weitere Informationen zum Geschäftsbereich KfW Entwicklungsbank finden Sie unter: www.kfw-entwicklungsbank.de

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Dr. Charis Pöthig,
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Charis.Poethig@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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Wertpapiergeschäft: Banken lassen mögliche Neukunden links liegen – Viele Deutsche haben Interesse an Wertpapieren, aber keine Ansprechpartner

Frankfurt am Main (ots) – Die Banken in Deutschland vernachlässigen das Wertpapiergeschäft. Viele Deutsche interessieren sich zwar für Wertpapierkäufe, ihre Geldinstitute haben sie aber bislang noch nicht darauf angesprochen und mögliche Optionen eröffnet. Bei rund 13 Prozent der Bundesbürger ist dies der Fall. Das zeigt die „Kundenbankstudie Deutschland 2017“ des Beratungsunternehmens Eurogroup Consulting.

Allerdings gibt es regional deutliche Unterschiede. In Bremen ist das Potenzial am größten, neue Kunden für den Einstieg am Aktienmarkt zu begeistern. Jeder fünfte Kunde (21,4 Prozent) in der Hansestadt gibt an, er würde Geld in Wertpapieren anlegen wollen, doch die Bankangestellten hätten ihm noch keine entsprechenden Offerten gemacht. Auch in Hamburg versprechen solche Angebote Erfolg: 17,2 Prozent der Befragten, die in der Elbmetropole leben, sind nach eigenen Angaben noch nie gefragt worden. Damit liegt sie auf dem zweiten Platz. Nur etwas schlechter als im Norden, aber immer noch vielversprechend ist die mögliche Geschäftslage in Rheinland-Pfalz (15,9 Prozent) und Brandenburg (15,7 Prozent).

Auch Potenzial in Niedersachsen

Gute Chancen, zusätzliches Geld mit Wertpapiergeschäften zu verdienen, gibt es für die Finanzinstitute in Thüringen, Sachsen und Niedersachsen. In Thüringen gab rund jeder zehnte Kunde (9,8 Prozent) an, die eigenen Euro an der Börse anlegen zu wollen, jedoch nicht auf Kaufmöglichkeiten aufmerksam gemacht worden zu sein. In Sachsen liegt das Potenzial bei 8,6 Prozent. Das Schlusslicht bildet hier Niedersachsen mit immerhin noch 7,8 Prozent der Befragten teilten mit, sie wollten investieren, seien aber darüber nicht informiert worden.

„In unserer Mittelschicht schlummert enormes Potenzial für den Aktienhandel“, sagt Heinrich Piermeier, Partner bei Eurogroup Consulting Deutschland, angesichts der Zahlen. „Denn auch viele Investitionen in Höhe von 50 Euro bringen letztlich gute Erträge.“ Die Banken hätten sich in der Vergangenheit zu sehr auf die vermögenden Kunden – zum Beispiel mit Private Banking – konzentriert. Das sei ein Fehler gewesen. Seine Empfehlung an die Finanzinstitute lautet daher, das Wertpapiergeschäft in der Masse zu betreiben. Das lohnt sich laut Piermeier gerade in der jetzigen Niedrigzinsphase und kann MifiD-konform betrieben werden. „Die Geldinstitute sollten auch in kleinen Tranchen denken und sich organisatorisch wieder besser aufstellen – so wie früher, als die Wertpapierabteilungen eigenständig und nicht einfach Teil des Privatkundengeschäfts waren“, sagt der EGC-Experte.

Über die „Kundenbankstudie Deutschland 2017“

Im April 2017 führte EUROGROUP CONSULTING eine Studie zum Thema „Potenziale offensiv nutzen!“ – Kundenbankstudie Deutschland 2017″ durch. An der Online-Befragung nahmen 2.002 Personen ab 16 Jahren mit Hauptwohnsitz in Deutschland teil.

Autoren der Studie sind Heinrich Piermeier und Michael Matt. Um eine bevölkerungsrepräsentative Struktur der Daten zu erhalten, erfolgte die Erhebung nach vorgegebenen Quoten über die Merkmale Geschlecht, Alter und Bundesland. Als Referenzdatei wurden die Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt.

Über EUROGROUP CONSULTING:

Als unabhängiges, partnerschaftlich strukturiertes Beratungsunternehmen sind wir zugleich Teil des internationalen Beratungsnetzwerks Nextcontinent. Sie finden uns dort, wo Sie unsere Unterstützung benötigen: Mehr als 1.000 hoch qualifizierte Mitarbeiter arbeiten an 35 Standorten in insgesamt 30 Ländern. Mobilisierung von der Strategie bis zur Implementierung – wir vereinen bankfachliche mit IT-Expertise und stellen dabei den Menschen als wichtigsten Erfolgsfaktor konsequent in den Mittelpunkt. Unsere Kunden in Deutschland und Österreich sind namhafte Unternehmen aus dem Finanzdienstleistungssektor, die von unserer langjährigen Erfahrung als Managementberater profitieren. Weltweit beraten wir darüber hinaus Unternehmen aus unterschiedlichen Industrie- und Dienstleistungsbranchen sowie aus dem öffentlichen Sektor. Der Hauptsitz von EUROGROUP CONSULTING befindet sich in Frankfurt am Main, ein weiterer Standort ist Wien.

Pressekontakt:

Karim Schäfer
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 253 185-120
Fax: +49 (0)40 253 185-320
E-Mail: karim.schaefer@faktenkontor.de

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Wertpapiergeschäft: Banken lassen mögliche Neukunden links liegen
– Viele Deutsche haben Interesse an Wertpapieren, aber keine Ansprechpartner gesellschaft

Conterganstiftung wird 45 Jahre altBetroffenenvertreter fühlen sich immer noch rechtlos

Ostfildern (ots) – Am 31.10.2017 jährt sich die Gründung der Conterganstiftung zum 45. Mal.

Anlässlich dieses Jubiläums beanstanden die zwei gewählten Betroffenenvertreter, dass sie in dieser Stiftung nach wie vor nicht auf Augenhöhe behandelt werden. Einer der beiden Betroffenenvertreter, Christian Stürmer, der zugleich Bundesvorsitzender des Contergannetzwerkes Deutschland e.V. ist, führt hierzu aus: „Während der Bundestag sich im Jahre 2013 seiner Verantwortung bekannte, den Geschädigten Leistungen zuerkannte, womit diese ein selbstbestimmtes Leben zu führen in der Lage sind und Abgeordnete sich sogar entschuldigten, wird dies vom Bundesfamilienministerium bis heute nicht nachvollzogen. Im Stiftungsrat sitzen zwei Betroffenenvertreter drei Ministerialvertretern gegenüber. Wir haben keine Chance, berechtigte Anliegen durchzusetzen. Bis zum Jahre 2009 waren neben den Betroffenenvertretern noch zig andere Sozialorganisationen im Stiftungsrat. Mit dem 2. Conterganstiftungänderungsgesetz im Jahre 2009 wurde der Stiftungsrat einfach auf 5 Personen reduziert und den Ministerialvertretern die Mehrheit gegeben.“ Weder entspricht dies den bereits normalen Ansprüchen auf Mitsprache, noch wird dies den Vereinbarungen mit unseren Eltern gerecht.“

Die Stiftung wurde im Jahre 1972 extra gegründet, weil man die Auszahlungen von Leistungen an Conterganopfer damals nicht durch unmittelbare staatliche Stellen, wie Versorgungsämter, durchführen lassen wollte, da der Staat selbst tief im Conterganskandal verstrickt war:

Der Staat hat sich vor und nach dem Conterganskandal schützend vor die Pharmaindustrie gestellt und es unterlassen, rechtzeitig adäquate Arzneimittelschutzgesetze einzuführen. Er musste erst als letztes Land im gesamten EWR-Raum durch die Römischen Verträge zur Einführung von Schutzvorschriften gezwungen werden.

„Die mit schwersten Missbildungen zur Welt gekommenen Conterganopfer wurden dann mit § 23 Abs. 1 des Errichtungsgesetzes der Stiftung enteignet, nämlich sämtliche Ansprüche der Geschädigten gegen die Firma Grünenthal, ihre Eigentümer und Angestellten zum Erlöschen gebracht und mit „einem Butterbrot“ zu den Sozialkassen geschickt“, sagt Stürmer weiter und schließt: „Wir werden nicht ruhen bis wir auf Augenhöhe behandelt werden – eine Frage der Würde.“

Näheres

http://www.contergannetzwerk.de/index.php/presseerklaerungen/143-cont
erganstiftung-wird-45-jahre-alt-betroffenenvertreter-fuehlen-sich-rec
htlos.html
ContergannetzwerkDeutschland-e.V.
Christian Stürmer, 73760 Ostfildern, Kirchheimerstr.52,
Telefon: 01727935325; Email:law@stuermerweb.de,
HP:www.contergannetzwerk.de

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Conterganstiftung wird 45 Jahre alt
Betroffenenvertreter fühlen sich immer noch rechtlos
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Gesamtmetall zu A&S-Sondierungen: „40-Prozent-Grenze dauerhaft festschreiben, Arbeitszeit modernisieren“

Berlin (ots) – Anlässlich der Sondierungsgespräche von CDU, CSU, FDP und Grünen zum Themenkomplex Arbeit und Soziales weist der Arbeitgeberverband Gesamtmetall auf die überragend wichtige Rolle der Begrenzung der Arbeitskosten hin. „Wirtschaftliches Wachstum und ein hoher Beschäftigungsgrad sind die entscheidenden Voraussetzungen dafür, unser soziales Netz stabil zu halten. Beide sind ganz wesentlich von der Entwicklung der Arbeitskosten abhängig. Steigende Sozialbeiträge kosten Arbeitsplätze. Deshalb sollten wir die Sozialbeiträge dauerhaft bei 40 Prozent deckeln – und zwar am besten per Gesetz“, so Gesamtmetall-Hauptgeschäftsführer Oliver Zander.

Zander forderte zudem die Überarbeitung des Arbeitszeitrechts: „Die in Deutschland geltenden Regelungen zur Arbeitszeit müssen modernisiert werden. Sie werden den Wünschen und Bedürfnissen von Unternehmen und Beschäftigten in der digitalen Arbeitswelt nicht mehr gerecht. Ein erster, lange überfälliger Schritt wäre die Anwendung der Vorgaben der Europäischen Arbeitszeitrichtlinie in Deutschland.“

Zander betonte die große Verantwortung der Parteien im Rahmen der Sondierungsgespräche. „Die nächste Bundesregierung kann gerade im Bereich der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik unser Land ein entscheidendes Stück effizienter und dynamischer machen. Nur so bleibt der Sozialstaat zukunftsfähig.“

Pressekontakt:

Martin Leutz
Leiter Kommunikation und Presse
030-55150206
leutz@gesamtmetall.de

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Gesamtmetall zu A&S-Sondierungen: „40-Prozent-Grenze dauerhaft festschreiben, Arbeitszeit modernisieren“
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Postbank Studie Wohnatlas 2017Wuppertal: Immobilienpreise geben nach

Bonn (ots)

   - Wertsteigerungen der vergangenen Jahre deutlich unter 
     Bundestrend
   - Spitze der Preisentwicklung erreicht 

Der Immobilienmarkt in Wuppertal hat sich schwächer entwickelt als in anderen Teilen Deutschlands: Von 2012 bis 2016 stiegen die Preise inflationsbereinigt lediglich um 7,8 Prozent. Damit liegt Wuppertal auf Platz 38 der 40 größten deutschen Städte. 1.185 Euro pro Quadratmeter mussten Käufer im vergangenen Jahr durchschnittlich investieren. Das ist nicht einmal ein Fünftel dessen, was in Deutschlands teuerster Stadt München fällig wird. Dies sind Ergebnisse des Postbank Wohnatlas 2017, der die Immobilienmärkte in 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten unter die Lupe nimmt.

Der Erwerb einer 100-Quadratmeter-Wohnung kostet in Wuppertal durchschnittlich 5,5 örtliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen*. In kaum einer deutschen Großstadt kommt man günstiger in die eigenen vier Wände. Auch im Vergleich zum Mietpreisniveau lohnt sich der Kauf: Wohneigentum kostet im Schnitt so viel wie 16,5 Jahresnettokaltmieten. Wer also nichts mehr für Miete ausgibt, sondern mit derselben monatlichen Summe ein Immobiliendarlehen bedient, hat das Eigenheim trotz Zinsen in deutlich weniger als zwanzig Jahren abbezahlt.

Tabelle: Wuppertal in Zahlen

   A Preis/qm 2016 
   B Kaufpreis/Einkommen* 2016 
   C Preiswachstum real 2012-2016 
   D Vervielfältiger** 2016 
   E Bevölkerungswachstum p.a. 2016-2030 
   F Kaufpreisprognose p.a. real 2016-2030 
             A           B    C       D       E         F 
Wuppertal    1.185 EUR   5,5  7,8 %   16,5   -0,41 %   -1,30 % 
* Kaufpreis einer 100-Quadratmeter-Wohnung in Relation zum 
verfügbaren Einkommen pro Kopf, 
** Kaufpreis als Vielfaches der Jahresnettokaltmiete. Quellen: 
Empirica (2017); MB Research (2016); BBSR (2015); Berechnungen des 
HWWI. 

Wer nicht kauft, um Miete zu sparen, sondern um sein Geld gewinnbringend zu investieren, sollte Objekte in Wuppertal genau prüfen: Als Wertanlage ist nicht jede Immobilie geeignet. Die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die den Wohnatlas 2017 für die Postbank erstellt haben, rechnen insgesamt mit fallenden Preisen. Der Rückgang beträgt bis 2030 durchschnittlich 1,30 Prozent pro Jahr. In diese Kaufpreis-Prognose** sind neben der künftigen Entwicklung der Einwohnerzahlen auch Parameter wie Haushaltsgröße, Einkommen und Wohnausgaben eingeflossen. „Die Situation in Wuppertal ist ähnlich wie im benachbarten Ruhrgebiet: Die Bevölkerungszahl sinkt, das verringert den Preisdruck“, sagt Matthias Grimbs, Regionaldirektor der Postbank Finanzberatung. „Wuppertal bietet deshalb einen Käufermarkt. Wer Miete sparen möchte, hat beste Chancen. Wer einfach nur sein Geld vor Ort investieren möchte, sollte sich kompetent beraten lassen. Lage, Bausubstanz und Ausstattung entscheiden über die Wertstabilität.“

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie Wohnatlas 2017

Die Postbank Studie Wohnatlas 2017 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alkis Henri Otto, Forschungsbereichsleiter Hamburg, Städte und Regionen, vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) durchgeführt. Analysiert wurden 402 Landkreise und kreisfreie Städte (darunter noch der Landkreis Osterode am Harz, der am 1. November 2016 Teil des Landkreises Göttingen wurde).

* Definition verfügbares Jahreseinkommen pro Kopf:

Netto-Gesamteinkommen der privaten Haushalte einer Stadt, umgerechnet auf ihre Einwohner, Kinder und Rentner eingeschlossen. Das Netto-Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern, Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Vermögenseinkommen in Form von Zinsen und anderen Kapitalerträgen, Mieteinnahmen sowie Sozialleistungen (Renten, Kindergeld, Arbeitslosengeld und Sozialleistungen) – abzüglich Steuern und Sozialabgaben. Das verfügbare Einkommen pro Kopf ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in einer Region oder Stadt.

** Prognose reales Preiswachstum pro Jahr in Prozent bis 2030 nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell:

Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet. Die Entwicklung des Angebots bleibt davon nicht unberührt. In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage als auch die des Angebots ein. Mit diesem Prognose-Instrument lässt sich nachzeichnen, wie sich beide Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2016-2030.

Pressekontakt:

Postbank
Ralf Palm
+49 228 920 12109
ralf.palm@postbank.de

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Postbank Studie Wohnatlas 2017
Wuppertal: Immobilienpreise geben nach
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