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Janssen Research and Development, LLC: Neue Zweijahresdaten zu Guselkumab zeigen konsistente Abheilungsraten der Haut bei Erwachsenen mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis

Genf, Schweiz (ots/PRNewswire)Mehr als 80 Prozent der mit Guselkumab behandelten Patienten, einschließlich solcher mit einem Therapiewechsel von HUMIRA® (Adalimumab) zu dem monoklonalen Anti-Interleukin (IL)-23 Antikörper, erzielten in Woche 100 PASI 90 und IGA 0/1 Scores

Janssen Research & Development, LLC (Janssen) hat heute neue, längerfristige Daten aus der Open-Label-Anschlussphase der Studie VOYAGE 1 präsentiert. Mit Guselkumab behandelte erwachsene Patienten mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, denen der monoklonale Anti-Interleukin (IL)-23 Antikörper mittels subkutaner Injektion verabreicht wurde, erreichten bis einschließlich Woche 100 konsistente Abheilungsraten der Haut.[1] Die längerfristigen Ergebnisse aus der Phase-3-Studie VOYAGE 1, die auf dem 26. Kongress der Europäischen Akademie für Dermatologie und Venerologie (EADV) präsentiert wurden, zeigten, dass mehr als 80 Prozent der mit Guselkumab behandelten Patienten, einschließlich solcher, die ursprünglich mit Placebo oder dem Anti-Tumor-Nekrosefaktor-(TNF-)Alpha-Wirkstoff Adalimumab behandelt wurden, eine Verbesserung des Psoriasis Area Severity Index (PASI 90) von mindestens 90 Prozent oder eine nahezu vollständige Abheilung der Haut sowie ein Investigator’s Global Assessment (IGA) Score von abgeheilt (0) oder minimale Erkrankung (1) (Woche 100) erreichten.[1] Die in einer EADV-Late-Breaker-Sitzung präsentierten Ergebnisse folgen auf die kürzlich erteilte Empfehlung des Ausschusses für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur zur Zulassung von Guselkumab und die Zulassung von Guselkumab durch die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) im Juli.

„Diese Daten zeigen konsistente Abheilungsraten der Haut mit Guselkumab in Woche 52 und 100 bei Erhaltungstherapie mit einer Dosis alle acht Wochen. Diese wichtigen neuen Ergebnisse leisten einen wissenschaftlichen Nachweis für IL-23-spezifische Therapieansätze bei Patienten mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis“, sagte Professor Chris Griffiths, Foundation Professor of Dermatology an der University of Manchester (GB) und Mitglied des Lenkungsausschusses der Studie VOYAGE 1. „Beachtenswert sind auch die verbesserten und konsistenten Abheilungsraten der Haut in Woche 52 und 100 bei Patienten mit einem Therapiewechsel von Adalimumab zu Guselkumab.“

Die Ergebnisse aus der Open-Label-Anschlussphase der Studie VOYAGE 1 zeigten, dass in Woche 100 unter den ursprünglich auf Guselkumab randomisierten Patienten 82,4 Prozent ein IGA Score von 0/1 (abgeheilt oder minimale Erkrankung) und 82,1 Prozent ein PASI 90 Score (nahezu vollständige Abheilung der Haut) erreichten.[1] Darüber hinaus erreichten in Woche 100 53,8 Prozent der Patienten ein IGA Score von 0 und 49,0 Prozent der Patienten ein PASI 100 Score.[1] Diese Ergebnisse bedeuten eine vollständige Abheilung der Haut und sind konsistent mit den PASI 100 and IGA 0 Scores in Woche 52.[1] Unter den Patienten, die ursprünglich auf Adalimumab randomisiert waren und die in Woche 52 auf Guselkumab umgestellt wurden, erhöhte sich der Anteil der Patienten, die ein PASI 90 Score erreichten, von 50,5 Prozent in Woche 52 auf 81,1 Prozent in Woche 100; der Anteil der Patienten, die ein IGA 0/1 erreichten, erhöhte sich von 60,4 Prozent in Woche 52 auf 84 Prozent in Woche 100.[1] Der Anteil der Patienten, die PASI 100 und IGA 0 Scores erreichten, erhöhte sich von 24,0 Prozent bzw. 27,3 Prozent in Woche 52 auf 51,6 Prozent und 55,6 Prozent in Woche 100.[1] Die Ergebnisse unter Patienten, die ursprünglich auf Placebo randomisiert waren und die in Woche 16 und 20 auf Guselkumab umgestellt wurden, zeigten konsistente Abheilungsraten der Haut in Woche 52 und 100.[1]

Scores aus dem Psoriasis Symptoms and Signs Diary (PSSD), das die Beurteilung der Symptome (d. h. Juckreiz, Schmerzen, Stechen, Brennen und straffe Haut) und Anzeichen (trockene, rissige oder schuppige Haut, Hautablösung, Rötung und Blutung) aus Patientensicht bewertet, und dem Dermatology Life Quality Index (DLQI), der die Auswirkung der Krankheitslast und -verbesserung auf die Lebensqualität der Studienteilnehmer nach einer Therapie beurteilt, waren über die zweijährige Behandlung mit Guselkumab konsistent.[1] Patienten, die in VOYAGE 1 ursprünglich auf Adalimumab randomisiert waren und die auf Guselkumab umgestellt wurden, zeigten eine deutliche Verbesserung der PSSD und DLQI Scores von Woche 48 zu Woche 100.[1] Der Anteil der Patienten, die PSSD Symptom-Scores von 0 berichteten (Skala von 0-10, wobei höhere Scores schwere Psoriasis-Symptome bedeuten), verbesserte sich von 23,1 Prozent in Woche 48 (während Adalimumab-Therapie) auf 41.8 Prozent in Woche 100 (während Guselkumab-Therapie).[1] Der Anteil der Patienten, die DLQI Scores von 0/1 berichteten, verbesserte sich von 38,9 Prozent in Woche 48 (während Adalimumab-Therapie) auf 74,0 Prozent in Woche 100 (während Guselkumab-Therapie).[1]

Bis einschließlich Woche 100 kam es im Vergleich bis einschließlich Woche 48 zu keiner überproportionalen Zunahme der Rate unerwünschter Ereignisse (UE). Die schweren UE-Raten waren niedrig und stabil. Es wurden keine Fälle von Tuberkulose, opportunistischen Infektionen oder schweren überempfindlichen Reaktionen gemeldet.[1]

„Wir haben uns dem Fortschritt bei innovativen Therapien für immunvermittelte Krankheiten wie Psoriasis verpflichtet und wollen den Behandlungserfolg für Patienten verbessern“, sagte Dr. Newman Yeilding, Head of Immunology Development von Janssen Research & Development, LLC. Wir freuen uns auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden mit dem Ziel, Patienten rund um den Globus Zugang zu Guselkumab zu verschaffen, die von diesem neuartigen Therapieansatz profitieren können.“

Acht weitere Abstracts, die während EADV 2017 präsentiert wurden, lieferten Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit und über die Therapiebeurteilung aus Patientensicht aus dem klinischen Phase-3-Entwicklungsprogramm zu Guselkumab für Patienten mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis.

Informationen zu VOYAGE 1

Bei dieser randomisierten, doppelblinden, Placebo- und Vergleichspräparat-kontrollierten Phase-3-Studie wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von Guselkumab im Vergleich zu Placebo und Adalimumab bei Erwachsenen mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis untersucht. Patienten (n=837) wurden wie folgt randomisiert: Placebo in Woche 0, 4 und 12, dann Therapiewechsel auf Guselkumab in Woche 16 und 20, dann eine Dosis alle acht Wochen (q8w); Guselkumab 100 mg in Woche 0, 4 und 12, dann q8w; oder Adalimumab 80 mg in Woche 0 und 40 mg in Woche 1, dann eine Dosis alle zwei Wochen bis einschließlich Woche 47 mit Therapiewechsel auf Guselkumab q8w in Woche 52.[2] Bei der Studie gab es zwei primäre Endpunkte: der Anteil der Patienten in der Guselkumab-Gruppe gegenüber dem Anteil der Patienten in der Placebo-Gruppe, die IGA 0/1 (abgeheilt/minimale Erkrankung) und PASI 90 Ansprechen erreichen (Woche 16).[2] Die sekundären Endpunkte wurden in Woche 16, 24 und 48 beurteilt, und die Sicherheit wurde während des gesamten Studienverlaufs überwacht.[2] Die Open-Label-Anschlussphase begann in Woche 52 und ist noch nicht abgeschlossen. Die bislang veröffentlichten Ergebnisse bilden die Studie bis einschließlich Woche 100 ab.[1] Bis einschließlich Woche 48 wurden bei fehlenden Daten Non-Responder-Zurechnungsregeln angewendet; nach Woche 48 wurden nach der Anwendung von Treatment-Failure-Regeln keine fehlenden Daten zugerechnet. VOYAGE 1 ist Teil eines umfassenden klinischen Phase-3-Entwicklungsprogramm zu Guselkumab, das zwei weitere Phase-3-Studien umfasst (VOYAGE 2 und NAVIGATE).[2],[3],[4]

Informationen zu Guselkumab

Guselkumab Guselkumab ist ein von Janssen entwickelter humaner monoklonaler Antikörper, der selektiv das Protein Interleukin (IL)-23 blockiert. Er ist in den USA zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis zugelassen, die für eine systemische Therapie (Injektionen oder Tabletten) oder Fototherapie (UV-Licht) infrage kommen. Derzeit läuft ein Phase-3-Programm zur Untersuchung von Guselkumab bei Patienten mit aktiver Psoriasisarthritis,[5] eine Phase-3-Studie zur Bewertung der Wirksamkeit von Guselkumab im Vergleich zu COSENTYX® (Secukinumab) zur Behandlung von mittlerer bis schwerer Plaque-Psoriasis wurde initiiert,[6] außerdem ist ein Phase-3-Programm zu Morbus Crohn geplant.

Die endgültige Entscheidung der Europäischen Kommission (EK) über die Zulassung von Guselkumab wird noch in 2017 erwartet. Bei EK-Zulassung wird Guselkumab unter dem Handelsnamen TREMFYA® vermarktet. Zulassungsanträge für Japan und andere Länder werden derzeit geprüft.

Informationen zu Psoriasis
Beschreibung 

Die häufigste Form der Psoriasis ist die Plaque-Psoriasis, die sich 
typischerweise in erhöhten, roten oder entzündeten Hautstellen 
manifestiert, die von schuppenartigen Plaques überzogen sind.[7] 
Aufgrund der inkonsistenten Natur der Psoriasis haben Patienten 
selbst bei einer Abheilung der Plaques Angst vor einem 
Wiederaufflammen der Erkrankung.[7] 

Auswirkungen

Psoriasis kann eine schwere physische und psychische Belastung verursachen. Bei einer Studie, in der Psoriasis mit anderen Krankheitsbildern verglichen wurde, zeigte sich eine mentale und physische Belastung, die mit Krebs, Herzerkrankungen und Depression vergleichbar war.[8]

Psoriasis steht in Verbindung mit verschiedenen Komorbiditäten, unter anderem Psoriasisarthritis, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, metabolisches Syndrom, chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Osteoporose.[9],[10] Darüber hinaus sehen sich viele Betroffene sozialer Ausgrenzung, Diskriminierung und Stigma aufgrund ihrer Erkrankung ausgesetzt.[11]

Informationen zu Janssen Pharmaceutical Companies

Die Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson arbeiten daran, eine Welt ohne Krankheiten zu schaffen. Es inspiriert uns, Leben zu verändern, indem wir neue und bessere Wege finden, Krankheiten zu vermeiden, aufzuhalten, zu behandeln und zu heilen. Wir bringen die besten Köpfe zusammen und verfolgen die vielversprechendsten wissenschaftlichen Ansätze. Wir sind Janssen. Wir arbeiten mit der Welt der Medizin und allen daran Beteiligten zusammen. Weitere Informationen unter http://www.janssen.com/emea. Folgen Sie uns auf Twitter unter https://twitter.com/JanssenEMEA .

Vorbehalt zu vorausschauenden Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält vorausschauende Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act aus dem Jahr 1995 in Zusammenhang mit der Entwicklung und potenziellen Verfügbarkeit von Guselkumab in Europa. Die Leser werden dazu angehalten, sich nicht auf vorausschauenden Aussagen zu verlassen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen zukünftiger Ereignisse. Sollten sich zu Grunde liegende Annahmen als fehlerhaft erweisen oder sollten sich bekannte oder unbekannte Risiken und Unwägbarkeiten herausstellen, könnte dies dazu führen, dass die tatsächlich eintretenden Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen und Prognosen von Janssen Research & Development, LLC und Johnson & Johnson abweichen. Zu den Risiken und Unwägbarkeiten gehören u. a. der Produktforschung und -entwicklung innewohnende Herausforderungen, einschließlich der Unsicherheit des klinischen Erfolges und der Erteilung regulatorischer Genehmigungen; die Unsicherheit des wirtschaftlichen Erfolgs; Wettbewerb, einschließlich technologischer Fortschritte, neuer Produkte und von Wettbewerbern erhaltener Patente; Anfechtungen von Patenten; Änderungen von geltenden Gesetzen und Vorschriften, einschließlich weltweiter Reformen des Gesundheitswesens; sowie Kosteneinsparungstendenzen im Gesundheitswesen. Eine weitergehende Auflistung und Beschreibung dieser Risiken, Unwägbarkeiten und sonstiger Faktoren finden sich in dem von Johnson & Johnson auf Formular 10-K eingereichten Jahresbericht für das am 1. Januar 2017 abgeschlossene Geschäftsjahr (einschließlich „Item 1A. Risk Factors“), dem zuletzt auf Formular 10-Q eingereichten Quartalsbericht (einschließlich Abschnitt „Cautionary Note Regarding Forward-Looking Statements“) sowie in nachfolgenden von dem Unternehmen bei der US-Börsenaufsicht eingereichten Unterlagen. Kopien dieser Einreichungen stehen online auf http://www.sec.gov, http://www.jnj.com zur Verfügung oder können von Johnson & Johnson angefordert werden. Keine der Janssen Pharmaceutical Companies oder Johnson & Johnson verpflichten sich zur Aktualisierung von vorausschauenden Aussagen infolge neuer Informationen oder zukünftiger Ereignisse und Entwicklungen.

HUMIRA® ist eine eingetragene Marke der AbbVie Inc. COSENTYX® ist eine eingetragene Marke der Novartis AG.

Literaturhinweise 

1. Griffiths C et al. 26. Kongress der Europäischen Akademie für 
Dermatologie und Venerologie (EADV 2017), 13.-17. September 2017; 
Genf (Schweiz); D3T01.1I 

2. Blauvelt A et al. J Am Acad Dermatol 2017; 76(3):405-17. 

3. Reich K et al. J Am Acad Dermatol 2017; 76(3):418-3. 

4. Langley RG et al. Br J Dermatol 2017 Jun 21 [Epub vor 
Drucklegung]. 

5. ClinicalTrials.gov Identifier NCT03158285. Verfügbar unter 
www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03158285 . Zugriff im September 
2017. 

6. ClinicalTrials.gov Identifier NCT03090100. Verfügbar unter 
www.clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT03090100 . Zugriff im September 
2017. 

7. National Institute of Arthritis and Musculoskeletal and Skin 
Disorders. Questions and Answers About Psoriasis. U.S. Department of 
Health and Human Services, National Institutes of Health; 2003. 
NIH-Publikation. 

8. Rapp SR et al. J Am Acad Dermatol 1999;41:401-7. 

9. Nijsten T and Wakkee M. J Invest Dermatol 2009;129(7):1601-3. 

10. National Psoriasis Foundation. Psoriasis: Related conditions. 
Verfügbar unter www.psoriasis.org/about-psoriasis/related-conditions
. Zugriff im September 2017.  

Pressekontakt:

für Medien:
Emily Bone
Handy: +44-7876-394-360
ebone1@its.jnj.com

Brian Kenney
Tel.: +1-215-628-7010
Handy: +1-215-620-0111
bkenney1@its.jnj.com

Ansprechpartner für Investoren
Joseph J. Wolk
Johnson & Johnson
Tel.: +1-732-524-1142

Lesley Fishman
Johnson & Johnson
Tel.: +1-732-524-3922

  Nachrichten

BUND-Verkehrsexperte im Interview (Audio): „Man kann auf der diesjährigen IAA schon das Gefühl bekommen, die deutschen Hersteller wollten zukünftig gar keine Diesel mehr verkaufen“

Berlin/Frankfurt am Main (ots) – Interview: BUND-Verkehrsexperte Jens Hilgenberg zum Thema Diesel auf der IAA in Frankfurt

Vorschlag für eine Anmoderation:

Die von den Autoherstellern vielbeschworenen Diesel der neuesten Abgasnorm Euro 6d sind auf der diesjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main nicht präsent. Darauf macht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) infolge einer eigenen Recherche an den Messeständen der deutschen Hersteller aufmerksam. Demnach sind Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 6d, die unter den neuen, realistischeren Bedingungen getestet und typzugelassen wurden, unter den ausgestellten Diesel-Pkw nicht zu finden. Wir sprechen jetzt mit dem BUND-Verkehrsexperten Jens Hilgenberg über seinen Rundgang auf der IAA.

Hinweis zum Download der O-Töne: Mit rechter Maustaste im Player direkt auf den Stream klicken und „Audio speichern unter“ auswählen.

Frage-Vorschlag: Herr Hilgenberg, Sie haben sich die Messstände der deutschen Hersteller angeschaut, welchen Eindruck haben Sie?

1.O-Ton Jens Hilgenberg: „Man kann auf der diesjährigen IAA schon das Gefühl bekommen, die deutschen Hersteller wollten zukünftig gar keine Diesel mehr verkaufen. Wo noch vor zwei Jahren phantastische Verbrauchs- und CO2-Werte riesig an den Autos standen, sieht man heutzutage gar nichts mehr. Also da steht nicht mehr, wie wenig das Auto verbraucht, wie wenig CO2 aus dem Auto rauskommt. Die ganzen Vorteile, die immer beworben wurden, werden einfach nicht mehr beworben und die Diesel ducken sich mehr oder weniger weg. Man findet sie nur, wenn man sie sucht und sie sind nicht mehr als solche erkennbar. Die Hersteller scheinen zu versuchen alles zu tun, um das Thema Diesel und Abgasskandal dieses Jahr aus der Berichterstattung der IAA herauszuhalten.“

Zum 1.O-Ton-Download: http://ots.de/yRbHo

Frage-Vorschlag: Wird den Autoherstellern das nach Ihrer Meinung gelingen – das Thema Diesel aus der IAA-Berichterstattung herauszuhalten?

2. O-Ton Jens Hilgenberg: „Bislang konzentrieren sich die Medien oder ein Großteil der Medien hauptsächlich auf die neuen Modelle und auf die tollen Zukunftsvisionen der Hersteller, ich denke aber, dass man auch verstärkt darauf abzielen sollte, welche Abgasnorm die Modelle, die jetzt gerade zum Verkauf stehen, so haben. Und da habe ich den sauberen Diesel gesucht, der von der Politik und auch vom Diesel-Dreigestirn Zetsche, Krüger, Müller gerne kolportiert und in den Medien immer wieder angesprochen wird, den habe ich gesucht, ich habe ihn nicht gefunden, selbst auf Nachfrage an den Ständen konnte mir keiner gezeigt werden. Es gab nicht ein einziges Fahrzeug mit der Abgasnorm Euro 6d, das ist die neueste Abgasnorm, und nur diese Abgasnorm belegt, dass die Fahrzeuge auch im Realbetrieb ihre Grenzwerte einhalten. Aber habe ich das nicht, habe ich diese Abgasnorm nicht, laufe ich immer noch Gefahr, dass die Kundinnen und Kunden, die ein solches Fahrzeug kaufen, das nicht 6d entspricht, von Fahrverboten betroffen sind. Und deswegen fordere ich die Hersteller auf, wenn sie Fahrzeuge haben, die im Realbetrieb die Grenzwerte einhalten, dann müssen sie sie neu typzulassen und müssen klar machen, dass diese Fahrzeuge auch Euro 6d haben.“

Zum 2.O-Ton-Download: http://ots.de/Q2FVt

Frage-Vorschlag: Keine Diesel der neuesten Abgasnorm auf den Messeständen – wie sieht es denn dann mit den von Ihnen schon angesprochenen neuen Technologien und dem autonomen Fahren aus?

3.O-Ton Jens Hilgenberg: „Auch bei Elektrofahrzeugen hat sich in den letzten Jahren seit der letzten IAA nur wenig getan. Gerade einmal zwei neue rein elektrisch betriebene Fahrzeuge deutscher Hersteller sind auf den Markt gekommen, das sind die zwei Smarts, und dazu noch ein paar Modelle, die sowohl über Verbrennungs- als auch Elektromotoren verfügen. Diese Hybridfahrzeuge haben für die Hersteller einen enormen Vorteil, denn sie senken durch absurd unrealistische Messverfahren die offiziellen Angaben für Verbrauch und CO2-Emissionen und helfen so den Herstellern ihre CO2-Grenzwerte einzuhalten, allerdings nur auf dem Papier. Die Umwelt, das Klima, der Verbraucher, die haben alle nichts von solchen Hybridmodellen. Von denen haben die Hersteller, die deutschen Hersteller, allerdings sehr viele und kündigen auch immer weitere an. Viel zu groß, viel zu schwer, Hybrid kann sinnvoll eingesetzt werden, wird es von den deutschen Herstellern leider nicht.“

Zum 3.O-Ton-Download: http://ots.de/hxuyh

Frage-Vorschlag: Aber zumindest beim autonomen Fahren als Zukunftsvision sind die deutschen Hersteller doch gut aufgestellt, oder?

4.O-Ton Jens Hilgenberg: „Ja, ich muss zugeben, dass ich im Vorfeld dachte, dass die Karte des autonomen Fahrens auf der diesjährigen IAA deutlich intensiver gespielt wird. Meiner Meinung nach dient die Diskussion um das autonome oder vielmehr teilautomatisierte Fahren vor allem dazu, um von den aktuellen Versäumnissen abzulenken. Denn wer auf dem Messestand ein tolles, futuristisches, sauberes Auto autonom auf die Bühne fahren lässt, der wird vielleicht nicht darauf angesprochen, warum die Fahrzeuge, die aktuell beim Händler stehen, immer noch dreckig sind, warum sie immer noch größer, schwerer und leistungsstarker werden nach wie vor. Natürlich haben autonome Autos ihre Berechtigung und die werden sicher in den Städten auch das ein oder andere Problem lösen, allerdings wird’s auch weitere Probleme geben, je mehr Fahrzeuge fahren, desto mehr Straßenraum benötigt der Autoverkehr auch weiterhin, also eine Verteilung des Straßenraums, die jetzt noch total ungerecht ist, die muss man erstmal sehen, da wird das autonome Auto nicht zwingend dazu beitragen. Wenn es im Carsharing-System eingesetzt wird, sicherlich kann es die Probleme abschwächen, aber lösen wird es sie nicht. Für die deutschen Autohersteller ist natürlich so eine Vision vom autonomen Fahren die tolle Chance, sich in einer Führungsrolle zu sehen, in einer zukünftigen Führungsrolle. Aber man sollte sich nicht nur auf die Führungsrolle von übermorgen konzentrieren, sondern auch die Probleme des Heute und des Morgen in Angriff nehmen und da helfen Vorstöße wie vom ACEA-Chef Zetsche nicht, der gerade erst kürzlich angekündigt hat, man solle die CO2-Grenzwerte für Pkw erneut abschwächen. Das passt zwar ins Bild der Konzernchefs, hilft aber der Umwelt natürlich nichts. Ja, man muss halt klar sehen, dass die Konzernchefs nicht immer unbedingt im Interesse des Konzerns und der Beschäftigen agieren, sondern ganz oft an kurzfristige Gewinninteressen denken und an den Aktienkurs.“

Zum 4.O-Ton-Download: http://ots.de/DMlHB

Weitere Informationen

Zu einer aktuellen Pressemitteilung des BUND anlässlich der IAA: http://ots.de/EMnno

Pressekontakt:

Jens Hilgenberg, BUND-Verkehrsexperte, Tel: 030-27586-467,
Mobil: 0151-56313302 bzw. Annika Natus, BUND-Pressesprecherin,
Tel. 030-27586-464, E-Mail: presse@bund.net; www.bund.net

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Sozialverband Deutschland: Wählen gehen für eine sichere und soziale Zukunft

Info zur Bundestagswahl

Berlin (ots) – Der Sozialverband SoVD ruft alle Wahlberechtigten dazu auf, ihr demokratisches Recht wahrzunehmen und zur Wahl zu gehen. „Indem wir wählen, entscheiden wir uns für eine vitale Demokratie. Am 24. September nicht zu wählen, bedeutet, andere entscheiden zu lassen, wer die soziale Zukunft in Deutschland gestaltet. Und deshalb ist es so wichtig, die Angebote der Parteien zu vergleichen, um am Wahltag mitzubestimmen“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer.

In seinen Kernforderungen zur Bundestagswahl bezieht der SoVD Position zur Politik für Menschen mit Behinderungen ebenso wie zur Arbeitsmarkt-, zur Renten-, zur Pflege- und zur Gesundheitspolitik. Zudem fordert der SoVD, Frauen und Männer konsequent gleichzustellen: Hierfür müssten die eigenständige Existenzsicherung von Frauen gestärkt und Alleinerziehende besser unterstützt werden. Zudem tragen Frauen nach Einschätzung des SoVD ein hohes Risiko, im Alter in die Grundsicherung abzurutschen. „Über dieses Thema wurde im Wahlkampf bisher kaum diskutiert, obwohl es so viele Frauen betrifft. Langfristig wird das nicht ohne Folgen bleiben, wenn dieses Thema kurz vor der Wahl ausgespart wird. Denn wer die Armutsgefahr spürt, erwartet Schutz“, warnt Verbandspräsident Bauer.

Der SoVD befürchtet eine schleichende Entpolitisierung insbesondere der Wählergruppen, die schon heute mit sozialen Härten zu kämpfen haben. „Wer ökonomisch im Nachteil ist, der empfindet besonders stark, ob sich die politischen Parteien in einem glaubhaften Wettstreit über bestmögliche Lösungen befinden. Im Sozialverband erfahren wir verstärkt, dass viele unserer Mitglieder aus diesem Grund unzufrieden sind“, sagt Adolf Bauer. Und weiter: „Auch deshalb haben wir bereits lange vor der heißen Wahlkampfphase über unsere Standpunkte in der Sozialpolitik informiert.“ Ein SoVD-Heft zur Bundestagswahl erklärt, wie die sozialpolitischen Positionen der Kandidatinnen und Kandidaten getestet werden können. Bis zum Wahltag im September verstärkt der SoVD seine Wahlkampagne. Neben einer gemeinsamen Aktion mit der Bundeszentrale für politische Bildung sind ein Politik-Dialog sowie Social-Media-Maßnahmen geplant.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) vertritt die sozialpolitischen Interessen der gesetzlich Rentenversicherten, der gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen. Über 560 000 Mitglieder sind bundesweit organisiert. Der Verband wurde 1917 als Reichsbund der Kriegsopfer gegründet. Die ausführlichen Wahlforderungen sind online abrufbar: sovd.de/bundestagswahl

Pressekontakt:

Kontakt:
Benedikt Dederichs, Bundespressesprecher
SoVD-Bundesverband
Pressestelle
Stralauer Str. 63
10179 Berlin
Tel.: 030/72 62 22 129/ Sekretariat -123
Fax: 030/72 62 22 328
E-Mail: pressestelle@sovd.de

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rbb-Inforadio: SPD-Verkehrspolitikerin Lühmann: Autoindustrie muss bei Hardware-Lösungen aufsatteln

Berlin (ots) – Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann, hat die Autoindustrie angesichts des Diesel-Skandals aufgefordert, wirksame technische Lösungen einzusetzen.

Lühmann sagte am Sonnabend im rbb-Inforadio: „Ich erwarte von der Autoindustrie, dass sie da aufsattelt, und dass sie ihre Verweigerungshaltung aufgibt“. Um Abgase zu reduzieren, reichten Sofware-Updates bei Euro-5-Fahrzeugen, wie sie die Autoindustrie auf Druck angeboten habe, nicht aus: „Wir müssen auch Euro-6-Fahrzeuge ins Visier nehmen, und selbst dann sind das maximal zehn Prozent der Abgase, die wir damit vermeiden können. Und für die hochbelasteten Städte wir Stuttgart, München oder auch im Ruhrgebiet wird das nicht reichen.“

Lühmann appellierte an die Autohersteller, ihren Widerstand gegen Hardware-Lösungen aufzugeben, um die Abgase direkt zu reinigen. Die Industrie sage seit zwei Jahren, dass man das nicht könne und dass die Entwicklungszyklen so lange dauerten, dass die Autos schon vom Markt sind. Die SPD-Politikerin verwies auf ein Gegenbeispiel: „Es hat jetzt ein Mittelständler in Baden-Württemberg, bei Stuttgart, ein Gerät entwickelt, und zwar mit handelsüblichen Bauteilen, das für einen VW-Passat und für einen Euro-2-Bus die Abgase von bis zu 90 Prozent der gefährlichen Stickoxiden befreit.“

Auch die Politik müsse diese Umrüstung unterstützen, sagte Lühmann. Als geeignete Maßnahme nannte sie eine Prämie für Kommunen, wenn diese ihre Nahverkehrsflotte umstellten: „Wir haben in dem Bereich ÖPNV-Busse […] noch überwiegend Diesel-Fahrzeuge im Einsatz. Und auch wenn wir die nachrüsten: Wir müssen da sukzessive auf eine neue Technik setzen. Und viele Kommunen haben schlicht das Geld dazu nicht, und da müssen wir natürlich auch vom Bund unterstützen.“

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
INFOradio
Chef/Chefin vom Dienst
Tel.: 030 97993 37400
Mail: info@inforadio.de

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Piazolo/FREIE WÄHLER: G9 auch für bestehende Klassen 5 und 6 ermöglichen

München (ots) – Prof. Dr. Michael Piazolo, bildungspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Vorsitzender des Wissenschaftsausschusses im bayerischen Landtag, zur Meldung „G9: 19 Wochenstunden mehr in neun Jahren für Bayerns Gymnasiasten“:

„Uns FREIEN WÄHLERN ist besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler in Bayern ab dem Schuljahr 2018/19 das Gymnasium wieder in neun Jahren absolvieren können. Damit konnten wir unsere Forderung ‚Mehr Zeit zum Lernen‘ nach jahrelangem Hin und Her erfolgreich durchsetzen. Angesichts der Stundentafel macht uns Sorgen, dass sich die Jugendlichen, die die Überholspur nehmen wollen, sehr früh entscheiden müssen. Wir wollen zudem, dass auch die Schülerinnen und Schüler der aktuellen 5. und 6. Klassen der Gymnasien die Chance erhalten, das G9 zu wählen. Die Einführung des neuen neunjährigen Gymnasiums im Freistaat ist für das Schuljahr 2018/2019 geplant, sodass für die jetzigen Fünft- und Sechstklässler nur noch das bald überholte G8 zur Verfügung steht. Deshalb fordern wir FREIE WÄHLER, dass auch diese Schülergruppe die Möglichkeit eines neunjährigen Gymnasiums erhält!“

Pressekontakt:

Der Pressesprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
im Bayerischen Landtag
Dirk Oberjasper, Maximilianeum, 81627 München
Tel. 089 / 4126 - 2941, dirk.oberjasper@fw-landtag.de

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Autokartell aufgedeckt – welche Rechte haben die Autokäufer?

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Autokartell aufgedeckt - welche Rechte haben die Autokäufer?
Abgasskandal – Dieselgate – Autokartell / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/127230 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Kraus Ghendler Ruvinskij/Autokartell“

Köln (ots) – Ein neuer Skandal erschüttert die Automobilindustrie. Das Nachrichtenmagazin Spiegel berichtet in seiner Freitag-Ausgabe über das wahrscheinlich größte existierende Kartell der Geschichte. Der Meldung zufolge sollen die fünf größten deutschen Autobauer, VW, BMW, Mercedes, Porsche und Audi über zwei Jahrzehnte hinweg geheime Absprachen über Technik, Preise für Bauteile und Auswahl der Zulieferer getroffen haben. Im Rahmen des Kartells wurden auch die Grundlagen für den aktuellen Diesel-Abgasskandal gelegt.

Nachdem die Ermittlungen der Kartellbehörden immer mehr Hinweise auf die illegalen Wettbewerbsverstöße ans Tageslicht brachten, erstattete VW beim Bundeskartellamt eine Selbstanzeige. Diesem Beispiel ist auch Daimler gefolgt. Durch Offenlegung versprechen sich die Hersteller geringere Strafzahlungen. Diese dürften in Anbetracht der langen Dauer des Kartells sogar höher ausfallen als im aktuellen LKW-Kartell. Dort hatte die EU-Kommission Geldbußen in Höhe von insgesamt 2,93 Milliarden Euro verhängt.

Doch was bedeutet das Kartell für die Endkunden?

Rechtsanwalt Ilja Ruvinskij von der Kraus Ghendler Ruvinskij Anwaltskanzlei sieht eine Klagewelle auf die Autobauer zukommen: „Die Folgen des Kartells könnten die Ausmaße des Abgasskandals in den Schatten stellen. Denn hier sind bei weitem nicht nur Dieselfahrzeuge betroffen. Natürlich muss man das Ergebnis der Ermittlungen abwarten, aber potentiell könnte jeder Autokäufer durch das Kartell einen Schaden erlitten haben. Denn eins ist klar: Wettbewerbsverstöße gehen immer zu Lasten der Endkunden.“

Wie hoch wäre der Schadenersatz?

Der Schadenersatzanspruch würde die Differenz vom Preis ohne Kartell im Verhältnis zum Preis mit Kartell betragen. Jeder Autokäufer der betroffenen Autohersteller könnte diese Differenz verlangen.

Wie schwierig wäre die Durchsetzung dieser Ansprüche?

Große Hoffnungen setzt der Partner der bundesweit tätigen Kanzlei, die gegenwärtig im Rahmen des LKW-Kartells mehrere Dutzend Speditionen vertritt, in die erst im Juni 2017 in Kraft getretene 9. Novelle des Gesetzes gegen unlauteren Wettbewerb. Mit der Novelle wurde die private Rechtsdurchsetzung erheblich gestärkt. Einer der zentralen Punkte des neuen Gesetzes ist die Aufnahme einer (widerleglichen) Vermutung, wonach ein Kartellverstoß auch zum Schaden führt. Darüber hinaus wurden sowohl die Einsicht in die Ermittlungsakten als auch die Beweisführung für die Betroffenen erleichtert. Außerdem hat der Gesetzgeber die Gerichte mit der Befugnis ausgestattet, den entstandenen Schaden zu schätzen. Schließlich sind die bisherigen Verjährungsfristen von drei auf fünf Jahre verlängert worden.

Rechtsanwalt Ruvinskij meint: „Das Gesetz ist natürlich noch sehr frisch. Man muss schauen, wie sich die Neuerungen auf dem Papier in der Praxis auswirken. In gehe aber davon aus, dass sich jetzt etwas tun wird. Die Absicht des Gesetzgebers, private Schadensersatzklagen zu erleichtern, ist in jedem Fall zu begrüßen.“

Welche weiteren rechtlichen Möglichkeiten haben die Autokäufer?

Die Beteiligung von VW, BMW, Mercedes & Co. an dem Kartell kommt den Rechtsanwälten nicht ungelegen. Die Kanzlei befasst sich derzeit mit der Aufarbeitung des Abgasskandals und vertritt Kunden sowohl bei der Durchsetzung der Schäden aus dem Abgasskandal sowie dem Widerruf von KFZ-Krediten aufgrund fehlerhafter Widerrufsinformationen.

„Dass unsere Mandanten auch durch das Kartell geschädigt wurden, bietet uns zusätzliche Munition“, so Ruvinskij, „kaum ein Richter wird nun Sympathien für die beteiligten Autobauern hegen. Das hilft unseren Mandanten. Auch werden außergerichtliche Lösungen viel wahrscheinlicher.“

Das gesamte Ausmaß des Kartells wird sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Die wirtschaftlichen Schäden könnten die Folgen des Diesel-Abgasskandals weit übertreffen. Schon jetzt steht fest: die illegalen Absprachen haben das Image der Automobilindustrie gewaltig ramponiert. Das ohnehin erschütterte Vertrauen der Kunden werden die Traditionsunternehmen nicht mehr so einfach wiedergewinnen können.

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