Gemeinsames Projekt: Schwungrad-Energiespeichersystem von STORNETIC an EDF geliefert

Paris und Jülich, Deutschland (ots/PRNewswire)Das Energiespeichersystem DuraStor® ist am EDF Concept Grid Standort in der Nähe von Paris eingetroffen. Dort kommt es im Rahmen eines innovativen Smart Grid Projekts zum Einsatz.

STORNETIC hat zum ersten Mal ein Schwungrad-Energiespeichersystem an EDF geliefert. Das Speichersystem DuraStor® ist am EDF Concept Grid Standort in Moret-sur-Loing nahe Paris eingetroffen und kommt dort im Rahmen eines gemeinsamen Projekts für innovative Smart Grid Speicherlösungen zum Einsatz. Das Projekt hat zum Ziel, die Leistung der Schwungradtechnologie im Kontext einer modernen Netzumgebung und spezieller Kundenbedürfnisse zu bewerten.

(Photo: http://mma.prnewswire.com/media/554007/STORNETIC_Flywheel_Energy_Storage_System.jpg )

„Wir freuen uns, diese innovative Technologie in unserem Concept Grid zu testen; das Energiespeichersystem wurde erfolgreich installiert und an das Netz angeschlossen. Dank der einzigartigen Möglichkeiten im EDF Concept Grid können wir echte Verteilnetze nachbilden und DuraStor® kontrolliert unter realen Betriebsbedingungen testen und so die Bedeutung dieser Technologie für künftige intelligente Netze nachvollziehen,“ sagt Etienne Brière, Renewables and Storage Program Director bei EDF.

Schwungräder zur kurzfristigen Energiespeicherung

DuraStor® von STORNETIC ist für Industriekunden mit vielen Lade- und Entladezyklen konzipiert. Anders als herkömmliche Speichertechnologien behält das Schwungrad seine volle Kapazität über die gesamte Lebenszeit, wobei es die Vorteile von mechanischer Energiespeicherung, wie Robustheit und Belastbarkeit, mit den Vorteilen von Modularität und schneller Installation kombiniert. Das Gerät funktioniert rein mechanisch – ohne Verwendung von Chemikalien – und ist aus wiederverwertbaren Materialien hergestellt. Als innovative Kurzzeitspeicherlösung ermöglicht es Betreibern von Micro Grids in der ganzen Welt, elektrische Energie in Rotationsenergie umzuwandeln und zu speichern.

Test-Standort EDF Concept Grid bei Paris

Das Concept Grid ist eine einzigartige Smart Grid Testanlage südlich von Paris. Die Anlage konzentriert sich auf die Validierung innovativer Lösungen für elektrische Systeme. Es zielt darauf ab, die Markteinführungszeit neuer intelligenter Netztechnologien zu verringern, indem es Herstellern, Start-ups und Wissenschaftlern dabei hilft, die Herausforderungen realer Einsatzbedingungen besser zu verstehen. Das Concept Grid ist auch ein wichtiges Labor für Energieversorger, um Experimente vorzubereiten und Risiken durch beschleunigte Tests zu reduzieren, die man im realen Umfeld nicht durchführen kann. Das Concept Grid besteht aus zehn Kilometern realer elektrischer Mittel- und Niederspannungsnetze; es hat mehrere Umspannwerke und Testbereiche, eine Umgebung bestehend aus fünf kleinen Häusern, die mit örtlicher Stromerzeugung ausgestattet sind. Auf diese Weise kann man individuell angepasste Tests durchführen. Das Concept Grid steht Kunden und externen Kooperationspartnern offen.

STORNETIC entwickelt, fertigt und vermarktet Energiespeichersysteme. Der Schwungrad-Energiespeicher DuraStor® arbeitet rein mechanisch und wandelt elektrische Energie in Rotationsenergie und wieder zurück. Das System ist für eine sehr hohe Anzahl Ladezyklen konzipiert und behält während der gesamten Lebensdauer seine volle Kapazität und Leistung. Anwendungsbereiche sind: Netzdienstleistungen, Microgrids und Inselnetze, Hybrid-Systeme (beispielsweise mit Blockheizkraftwerken oder Batterien), Bremsenergie von Schienenfahrzeugen und Windenergie.

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Delfintherapievermittler verklagt Tierschützer

Hagen (ots) – Das Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) befasst sich seit Jahren mit dem Thema Delfintherapie und in diesem Zusammenhang mit dem Missbrauch von Delfinen in Gefangenschaft. Der Düsseldorfer Delfintherapievermittler „dolphin aid e.V.“ hat das WDSF nun wegen seiner kritischen Stellungnahme über ihn, veröffentlicht auf der WDSF-Homepage, verklagt (https://www.wdsf.eu/delfintherapie/dolphin-aid). Prozesstermin ist am Mittwoch, 20. September 2017, um 11:30 Uhr vor dem Landgericht Köln.

Die Vorwürfe in der über 75-seitigen Klageschrift von „dolphin aid“ gegen das WDSF reichen von der Veröffentlichung von angeblichen Unwahrheiten, über Verletzungen des Unternehmenspersönlichkeitsrechts bis hin zu möglichen strafbaren Handlungen. Den Streitwert vor Gericht hat „dolphin aid“ mit 210.000 Euro beantragt.

Das WDSF beruft sich als gemeinnützig anerkannte Tierschutzorganisation auf das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Darstellung von wahren Tatsachenbehauptungen. Kritische Darstellungen zu „dolphin aid“ seien auf der WDSF-Internetseite durch Verlinkungen zu Medienveröffentlichungen und Aussagen von betroffenen Eltern behinderter Kinder bewiesen. Auch das WDR-Fernsehen hätte den Verein in einem Beitrag, den das WDSF veröffentlichte, massiv kritisiert.

In der Klageerwiderung stellt das WDSF fest, dass die „dolphin aid“-Gründerin, Kirsten Kuhnert, inzwischen einen gut dotierten Beratervertrag bei dem Therapiezentrum auf Curacao übernommen habe, zu dem der Verein die Eltern mit ihren behinderten Kindern für recht viel Geld vermittelt. Auch soll ein Wuppertaler Reisebüro als Vollmitglied von „dolphin aid e.V.“ Provisionen für vermittelte Reisen kassiert haben, was der Verein bestreitet. Der WDR hatte berichtet, dass Spenden an den Verein teilweise erst auf Anmahnung von Eltern bei betroffenen Kindern richtig verbucht worden seien. Reisekosten des Vorstands von „dolphin aid“ und von Mitarbeitern sollen aus Spendengeldern finanziert worden sein.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller: „Der Verein dolphin aid ist bei einigen Kritikern dafür bekannt, dass er schon mal mit einstweiligen Verfügungen oder Unterlassungserklärungen gegen sie vorgeht. Das WDSF ist froh, dass es nun einen öffentlichen Prozess gibt, der hoffentlich über die Hintergründe des unserer Meinung nach fragwürdigen Vereins einiges aufdeckt. Die kommerzielle Verwendung von Delfinen für die Delfintherapie ist in unseren Augen ein Missbrauch der freiheitsliebenden Meeressäuger.“

Pressekontakt:

Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer
Mobil: 0151 24030 952

Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)
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Tausende feiern 60 Jahre Gauselmann – David Garrett und Pur begeistern am AbendSonntag Tag der offenen Tür

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Unternehmensgründer Paul Gauselmann ließ 60 Jahre Firmengeschichte Revue passieren. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/13139 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Gauselmann Gruppe“

Ein Dokument

Lübbecke (ots) – Mit einem fulminanten und in der Region wohl einzigartigen Festwochenende hat die familiengeführte, ostwestfälische Gauselmann Gruppe von Freitag bis Sonntag (8. bis 10. September) ihr 60-jähriges Firmenjubiläum gefeiert. Am Freitag und Samstagabend kamen jeweils mehr als 2500 Gäste zu den Jubiläumsfeierlichkeiten, tagsüber besuchten mehrere Tausend Menschen die 36.000 Quadratmeter große Zeltstadt auf der Wiese nördlich hinter dem Produktionswerk der adp Gauselmann in Lübbecke. Stargast am Freitagabend war der international bekannte Geiger David Garrett mit seinem Orchester. Samstag sorgte die Popband Pur für erstklassige Partystimmung.

David Garrett verzauberte das Publikum mit Interpretationen der Hits von Michael Jackson, Led Zepplin, Prince und Coldplay. Das Publikum feierte den Stargeiger und ließ ihn nicht ohne Zugabe von der Bühne gehen. Am Samstag tanzten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Pur und ihren Hits wie „Lena“ und „Abenteuerland“. Auch hier erhielten die Gäste die eingeforderten Zugaben von Frontmann Hartmut Engler und seiner Band.

Freitagabend kamen im über 6.000 m² großen Festzelt langjährige Weggefährten Paul Gauselmanns, Vertreter aus Politik und Wirtschaft, der Automatenbranche, Kundinnen und Kunden sowie seine Familie und enge Freunde zusammen. Der Samstag war den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens vorbehalten. An beiden Abenden wurde Paul Gauselmann mit Standing Ovations begrüßt. Moderator Jan Hofer führte charmant und gewohnt professionell durch die Festabende.

„Wo meine Sonne scheint“: Den Schlager von Caterina Valente spielte Paul Gauselman auf der Bühne aus der „Symphonie 80“ ab – der Musikbox, die am Anfang seiner unternehmerischen Karriere stand. Der Unternehmensgründer ließ seine einzigartige, 60-jährige Firmengeschichte Revue passieren, die mit einem quergeschriebenen Wechsel über 100.000 DM und 17 Musikboxen begann. Heute ist das weltweit agierende Unternehmen Marktführer der Automatenbranche mit über 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Geschäftsvolumen von ca. 2,5 Milliarden Euro 2016. „2017 hat das Unternehmen erstmals mehr Umsatz im Ausland gemacht, ohne dabei das Inland aus den Augen zu verlieren. Wir sind Marktführer in Deutschland und werden dies auch bleiben“, so Paul Gauselmann. Er dankte all jenen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben und bis heute an seiner Seite stehen – „allen voran meiner großen Familie, auf die ich sehr stolz bin.“ Michael Gauselmann, einer der Söhne des Unternehmers, versammelte seine Brüder, deren Familien und Kinder am Freitagabend auf der Bühne. „Wir sind stolz, deine Familie zu sein, und freuen uns, hier mit dir feiern zu können“, wandte er sich an seinen Vater. Mit ihrer spontanen Rede zeichnete Hannah Gauselmann, eines der neun Enkelkinder Paul Gauselmanns, ein Bild des Privatmenschen Paul Gauselmann. „Du bist ein liebevoller Großvater, der immer für seine Enkel da ist. Danke für die schönen Kindheitserinnerungen.“

Zudem würdigten zahlreiche Redner das Lebenswerk Paul Gauselmanns. Zu ihnen gehörte Garrelt Duin, ehemaliger NRW- Wirtschaftsminister. „Die Fairness, die Paul Gauselmann seinen Geschäftspartnern entgegenbringt, ist der Automatenbranche nicht immer widerfahren“, erklärte er, und sprach sich gleichzeitig gegen eine Überregulierung des Glücksspiels aus. Hermann Otto Solms, FDP-Politiker und Freund des Unternehmers, bezeichnete den „unbändigen Willen, erfolgreich zu sein“ als „geheime Formel für Unternehmertum, für die Paul Gauselmann ein Repräsentant ist.“

Weitere Grußworte hielten Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments, sowie Georg Stecker, Sprecher des Vorstands der Deutschen Automatenwirtschaft. Elmar Brok lobte den Mut und die Entscheidungsfähigkeit Paul Gauselmanns und stellte sein umfassend soziales Engagement für die Region Minden-Lübbecke heraus. Georg Stecker führte den Einsatz für die Automatenbranche an, in der Paul Gauselmann unter anderem seit 1981 als Vorsitzender des Verbands der deutschen Automatenindustrie (VDAI) aktiv ist. „Sie haben immer den Blick für das Ganze und setzen sich für die gesamte Branche ein – das ist großartig!“. Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, bezeichnete Paul Gauselmann als „eine der größten Unternehmerpersönlichkeiten, die ich kenne.“ Zudem würdigte er Karin Gauselmann: „Sie macht die Gauselmann Gruppe zum Familienunternehmen“, betonte er. Die Gäste dankten der Unternehmergattin mit langanhaltendem Applaus und Standing Ovations.

Zudem wurde im Festzelt eine besondere Premiere gefeiert: Die Biografie „Der Spielemacher – Paul Gauselmann“ wurde vorgestellt, die die Journalistin Barbara Dickmann über den Unternehmer verfasst hat. Anstelle von Geschenken wünschte sich Paul Gauselmann Spenden an den Verein Vita e.V. Assistenzhunde, der unter der Schirmherrschaft von Dunja Hayali steht, die sich in einer Videobotschaft auch an die Gäste wandte. Der Verein stellt Menschen mit körperlicher Behinderung einen Assistenzhund zur Seite. Am Freitagabend waren bereits mehr als 100.000 Euro zusammengekommen.

Zudem wurde der Unternehmer bei den Feierlichkeiten von weiteren Grußworten prominenter Persönlichkeiten auf der großen Videoleinwand überrascht. Neben Schauspieler Mario Adorf, mit dem Paul Gauselmann einen Film über Gauselmanns Lebenswerk drehte, gratulierte auch Fußballer Lukas Podolski. Der Kicker gab dabei bekannt, dass er ab Anfang 2018 Markenbotschafter für XTiP, das Sportwettunternehmen der Gauselmann Gruppe, sein wird.

Gemeinsam mit Vorstand Armin Gauselmann zeichnete Paul Gauselmann am Samstagabend mehr als 120 langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus, unter denen auch erstmals Jubilare waren, die seit 45 Jahren im Unternehmen tätig sind. „Wir hoffen, dass dieser Trend sich fortsetzt“, so Armin Gauselmann. Anschließend überraschte er Paul Gauselmann mit einer ganz besonderen Auszeichnung: Im Namen der gesamten Familie übergab er ihm eine Urkunde für den ältesten Jubilar – den einzigen mit 60 Jahren Firmenzugehörigkeit. Vom Merkur Senioren Club, zu dem weit über 100 ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehören, erhielt Paul Gauselmann eine goldene Münze, in die das Konterfei des Unternehmers eingraviert ist. Zum Abschluss der beiden Abendveranstaltungen wurde jeweils ein 25-minütiges Feuerwerk- mit Laser-Show am adp-Produktionswerk gezündet, die über dem Nachthimmel von Lübbecke erstrahlten.

Am Freitag und Samstag genossen zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie geladene Gäste tagsüber die insgesamt 36.000 m² große Zeltstadt. Sonntag stand sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Insgesamt nutzten mehrere Tausend Menschen die Möglichkeit. Neben einem Messezelt mit 17 Ständen der unterschiedlichen Tochterfirmen der Gauselmann Gruppe standen ihnen Attraktionen wie ein Riesenrad, Hüpfburgen, kostenlose Werksführungen sowie zahlreiche Cateringzelte zur Verfügung. Zudem wurden Musikacts und ein buntes Programm auf der Außenbühne geboten.

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Mario Hoffmeister M.A., Leiter Kommunikation
Tel.: 05772 / 49-281; Fax: -289
E-Mail: MHoffmeister@gauselmann.de
Mobil: 0171 / 9745712

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