„Unser Lied für Lissabon“: Das sind die sechs Teilnehmer des ESC-VorentscheidsSendung: Donnerstag, 22. Februar 2018, 20.15 Uhr, Das Erste

Hamburg (ots) – Diese sechs haben die Chance, Deutschland beim Eurovision Song Contest in Lissabon zu vertreten: Xavier Darcy, Ivy Quainoo, Ryk, Michael Schulte, Natia Todua und die Band voXXclub sind die Teilnehmer der Show „Unser Lied für Lissabon“. Das Erste sendet den deutschen Vorentscheid zum ESC am Donnerstag, 22. Februar 2018, um 20.15 Uhr live aus Berlin. Die Auswahl basiert auf dem Abstimmungs-Ergebnis der 100 Mitglieder des Eurovisions-Panels und der 20-köpfigen internationalen Experten-Jury. Ursprünglich hatten 4000 mögliche Teilnehmer zur Auswahl gestanden.

Thomas Schreiber, ARD Koordinator Unterhaltung: „Glückwunsch und Danke an unsere sechs Acts! Sie wurden in einem mehrstufigen Verfahren von den internationalen Jurymitgliedern und den 100 Menschen ausgesucht, die für die internationalen ESC-Zuschauer stehen. Sie haben sechs Teilnehmer gefunden, die einen sehr spannenden, abwechslungsreichen ESC-Vorentscheid versprechen. Jetzt geht es darum, das beste Lied für Lissabon zu finden.“

Im nächsten Schritt werden in einem dreitägigen Song Writing Camp bis zu 15 nationale und internationale Texter, Komponisten und Produzenten gemeinsam mit den sechs Acts Lieder entwickeln. Auf Grundlage dieses Materials wird dann miteinander entschieden, welcher Song für wen der richtige ist und wie er inszeniert werden kann.

Der Singer/Songwriter Xavier Darcy (22) aus München hat britische und französische Wurzeln. In diesem Jahr hat er sein Debüt-Album „Darcy“ veröffentlicht, das in den Top 50 der iTunes-Charts stand, vorher hatte er bereits zwei EPs herausgebracht. Er trat auf zahlreichen Festivals auf, war u. a. bei „Inas Nacht“ im Ersten zu Gast und spielte als Support bei Tourneen von Rea Garvey und Joris.

Ryk (Rick Jurthe, 28) studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover Populäre Musik. Seit Abschluss seines Studiums arbeitet er als Komponist, Sänger und Produzent für Projekte von Film bis Varieté. In den vergangenen Jahren veröffentlichte er mehrere EPs, bis 2015 unter seinem alten Pseudonym FOXOS. Seit 2016 ist Ryk der musikalische Leiter und Komponist der europaweit erfolgreichsten Akrobatikshow „Feuerwerk der Turnkunst“. Er gewann mehrere renommierte Newcomer-Preise und spielte auf zahlreichen, auch internationalen Festivals.

Für ihr Debüt-Album bekam Ivy Quainoo (25) aus Berlin aus dem Stand heraus Gold, 2013 wurde sie mit dem Echo als „Beste Künstlerin Rock/Pop national“ ausgezeichnet und tourte im November 2017 zum dritten Mal mit ihrer Band in Deutschland. Ivy war seit 2012 die bislang erfolgreichste Gewinnerin der ersten deutschen Staffel von „The Voice of Germany“. Seit zwei Jahren lebt sie überwiegend in New York und studiert dort an der renommierten Schauspielschule The American Academy of Dramatic Arts.

Michael Schulte (27) spielt vor einem riesigen Publikum – im Netz: Sein YouTube-Kanal hat mehr als 50 Millionen Views und knapp 200.000 Abonnenten. Ein Großteil seiner über 1,2 Millionen Spotify-Streamabrufe pro Monat kommt aus Schweden, Norwegen, England und den USA. Inzwischen hat der Singer/Songwriter erfolgreich sieben Alben und EPs veröffentlicht. Aufgewachsen ist er in Dollerup bei Flensburg, heute wohnt er in Buxtehude im Landkreis Stade.

Natia Todua (21) ist aus Georgien nach Deutschland gekommen, um hier ihren Traum von einem Leben als Musikerin und Sängerin verwirklichen zu können. Sie arbeitete als Au-pair in Bruchsal (Landkreis Karlsruhe), wo sie auch weiterhin lebt, und gewann in diesem Dezember mit großem Abstand die jüngste Staffel von „The Voice of Germany“. Gemeinsam mit den fünf weiteren Sängerinnen und Sängern der Show ist sie derzeit auf bundesweiter Tour.

Der Stil der Münchener Band voXXclub heißt „neue Volksmusik“. voXXclub besteht aus fünf Sängern aus drei Ländern, ihre Mitglieder Florian Claus, Stefan Raaflaub, Korbinian Arendt, Christian Schild und Michael Hartinger mischen Traditionelles mit Modernem und hinterlegen dazu groovende Beats und Sounds. Ihre Videos sind im Netz millionenfach geklickt. Ihr Debüt „Alpin“ bekam Platin, sie waren bereits dreimal für den ECHO nominiert. 2016 erschien ihr drittes Album.

Produzent von „Unser Lied für Lissabon“ ist Matthias Alberti von Kimmig Entertainment, die Sendung entsteht gemeinsam mit Florian Wieder und Jens Bujar (Lodge of Levity), digame mobile sowie dem Norddeutschen Rundfunk. Regie führt Volker Weicker. Der Vorverkauf für die Show wird voraussichtlich Mitte Januar starten. Weitere Details zum deutschen ESC-Vorentscheid 2018 gibt der NDR zu einem späteren Zeitpunkt bekannt.

Das Finale des Eurovision Song Contests ist am Sonnabend, 12. Mai, ab 21.00 Uhr live aus Lissabon im Ersten zu sehen. Um 20.15 Uhr startet der „Countdown von der Reeperbahn“.

Zur Auswahl der Teilnehmer: Zuerst waren in den vergangenen Monaten anhand von Fragebögen im Netz in einem intensiven Verfahren 100 Mitglieder für das Eurovisions-Panel gefunden worden, die bestmöglich den Geschmack der internationalen ESC-Zuschauer repräsentieren. Parallel dazu hatten Musik-Experten aus den 4000 möglichen Kandidaten 211 Teilnehmer für die erste Auswahlrunde ausgewählt. Das Eurovisions-Panel hat aus diesen 211 die ihrer Meinung nach besten 17 bestimmt. Diese 17 wurden auf der Grundlage von kurzen Videos sowohl von der internationalen Experten-Jury als auch dem Eurovisions-Panel bewertet, um die besten sechs für den Vorentscheid zu finden.

Für Rückfragen zu den Acts bzw. Interview-Anfragen wenden Sie sich 
bitte an die jeweiligen Pressekontakte: 
Xavier Darcy:
rt-Entertainment, Marco Tarara, marco@rt-entertainment.de 
Rick Jurthe:
Über NDR Presse und Information, presse@ndr.de 
Ivy Quainoo:
Celsius Management, Volker Zacharias, volker@celsius-mgmt.de 
Michael Schulte:
VERY US Management, michael.schulte@very-us.com 
Natia Todua:
Polydor/Island - a division of Universal Music GmbH, Friedrich 
Kraemer, friedrich.kraemer@umusic.com 
voXXclub:
Electrola, Heiner Peschmann, Heiner.Peschmann@umusic.com 
Mehr Informationen zum ESC und zum deutschen Vorentscheid, darunter 
ein Erklärvideo zum Auswahlverfahren, finden Sie unter 
www.eurovision.de 
Fotos: www.ARD-Foto.de 

Pressekontakt:

Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Tel: 040-4156-2304

http://www.ndr.de
https://twitter.com/NDRpresse

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„Unser Lied für Lissabon“: Das sind die sechs Teilnehmer des ESC-Vorentscheids
Sendung: Donnerstag, 22. Februar 2018, 20.15 Uhr, Das Erste Firmenmäntel

Befragungsstudie bei Kindern und Jugendlichen in Bayern zu Lebensqualität und psychischen Auffälligkeiten

München (ots) – Laut dem Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) zeigen 20 Prozent der 3 bis 17 Jährigen psychische Auffälligkeiten und Störungen. Oft werden die jungen Patienten über den Kinder- und Jugendarzt zu spezialisierten, sozialpädiatrischen Diensten überwiesen. Vielen Betroffenen könnte aber mit niederschwelligen Angeboten schnell geholfen werden. Der Landesverband der Betriebskrankenkassen (BKK) Bayern, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das Helmholtz Zentrum München und die Vereinigung der Kinder- und Jugendärzte (PaedNetz Bayern) untersuchen, ob die Versorgung von betroffenen Kindern und Jugendlichen durch zielgerichtete Behandlungsleitfäden verbessert werden kann. Im Januar 2018 startet dazu eine Umfrage bei Betroffenen und deren Eltern.

Vor acht Jahren haben die BKK in Bayern im Rahmen der Vertragsarbeitsgemeinschaft und in Kooperation mit dem hiesigen PaedNetz ein Präventions- und Versorgungsprogramm mit dem Namen BKK Starke Kids entwickelt. Es unterstützt teilnehmende Kinder- und Jugendärzte dabei, ihre Patienten mit bestimmten Indikationen und deren Eltern effektiv und effizient zu betreuen. Durch die Koordinierungs- und Steuerungsfunktion des Kinder- und Jugendarztes sowie seine Kernkompetenzen werden Doppeluntersuchungen und unnötige Überweisungen reduziert. Das vermeidet zusätzliche psychische Belastungen der Kinder und ihrer Eltern.

Insgesamt 800 Kinder und Jugendliche sollen im Rahmen der Studie befragt werden. Gesucht werden Patienten und deren Eltern aus Bayern mit Beschwerden wie Kopf- und Bauchschmerzen, Störungen des Sozialverhaltens, Sprachstörungen oder Einnässen. Die Kinder müssen bei einer BKK versichert sein und am BKK Starke Kids Programm teilnehmen.

Über einen Fragebogen werden Aspekte der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern erhoben. Auch die Zufriedenheit als Patient, familiäre Belastungen und soziodemografische Angaben werden abgefragt. Die Untersuchung soll zeigen, ob Kinder und Eltern in schwierigen Situationen optimal unterstützt werden und wo die Verbesserungspotenziale liegen.

Die datenschutzrechtlich gesicherte Befragung wird von der LMU umgesetzt. Über die Kinder- und Jugendarztpraxen werden potenzielle Studienteilnehmer identifiziert. Teilnehmer können per Brief oder Online an der Umfrage mitwirken. Nach einem Jahr soll die Befragung wiederholt werden. Alle Teilnehmer erhalten nach Studienabschluss eine anonymisierte Kurzauswertung der Studie und darüber hinaus ein kleines Dankeschön.

Die Befragungsstudie wird aus Mitteln des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) unter dem Förderkennzeichen 01VSF16032 unterstützt. Durch den Innovationsfonds werden neue Versorgungsformen und Versorgungsforschungsprojekte in Deutschland gefördert mit dem Ziel, die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung qualitativ weiter zu entwickeln. Ausführliche Informationen zur Studie sowie zum Programm BKK Starke Kids sind zu finden auf: www.bkkstarkekids.de.

Weitere Informationen: 
www.bkk-bayern.de 
www.ibe.med.uni-muenchen.de 
www.kiggs-studie.de 

Der BKK Landesverband Bayern vertritt als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Interessen der Betriebskrankenkassen und ihrer Versicherten in Bayern. Aktuell zählt der BKK Landesverband Bayern 16 Betriebskrankenkassen als Mitglieder mit rund 3,1 Millionen Versicherten (Kassensitz). In Bayern selbst leben knapp 2,4 Millionen Menschen, die bei einer Betriebskrankenkasse (BKK) versichert sind. Damit verfügen die Betriebskrankenkassen im Freistaat über einen GKV-Marktanteil von rund 22 Prozent.

Pressekontakt:

Manuela Osterloh
Pressesprecherin
Ltg. Kommunikation

Tel.: +49 89 74579-421| Fax: +49 89 74579-55421
E-Mail: osterloh@bkk-lv-bayern.de | www.bkk-bayern.de
E-Mail: presse@bkk-lv-bayern.de

BKK Landesverband Bayern | Züricher Str. 25 | 81476 München
Körperschaft des öffentlichen Rechts | Vorständin: Sigrid König

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dena sieht Forschungsbedarf beim Energieverbrauch von Informations- und Kommunikationstechnologien

Berlin (ots)

   - Sichere Prognosen sind anhand bisheriger Studien kaum möglich
   - dena empfiehlt Schaffung einer verbesserten Datengrundlage 

Der mit der Digitalisierung einhergehende Zuwachs an Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) wird weltweit zu steigenden Energieverbräuchen, insbesondere von Datenzentren, führen. Dies ist der Konsens von zehn wissenschaftlichen Studien, die die Deutsche Energie-Agentur (dena) im Rahmen einer Metastudie ausgewertet hat. Unter anderem aufgrund unterschiedlicher Methodik lassen sich aber darüber hinaus keine sicheren Prognosen über die zukünftige Energieverbrauchsentwicklung der IKT treffen. Die dena sieht darin eine Forschungslücke, die vor dem Hintergrund der Klimaschutzziele schnell geschlossen werden müsse.

„Unsere Auswertung der vorliegenden Studien zeigt, dass es dringend erforderlich ist, die Energieauswirkungen des IKT-Einsatzes nach einheitlichen Methoden zu erfassen“, sagt Philipp Richard, Digitalisierungsexperte der dena. Zudem sei bisher nur unzureichend untersucht, wie sich die Nutzung bereits vorhandener Energieeffizienztechnologien, wie beispielsweise Wärmerückgewinnungssysteme, in Zukunft auch positiv auf die Energiebilanz von Servern auswirken kann.

Die dena empfiehlt daher, die Datengrundlage zur ganzheitlichen Beurteilung des Energieverbrauchs von IKT aus volkswirtschaftlicher Perspektive zu verbessern, um so die tatsächlichen Folgen für die Energieeffizienz von Geräten und Anwendungen genauer beurteilen zu können.

IKT: Steigender Strombedarf bei hohem Potenzial für Energieeffizienz

Intelligente Messsysteme, Smart-home-Anwendungen und Energiespar-Apps tragen schon heute zu einer erhöhten Energieeffizienz in Wirtschaftsbetrieben und Privathaushalten bei. Zukünftig werden verstärkt neue Technologien wie die Blockchain mit erhöhtem Rechenaufwand in den Markt eintreten. Es stellt sich auch hier die Frage, wie sich der zusätzliche Mehrverbrauch an Energie auf die durch die Digitalisierung erzielbaren Einsparungen auswirkt und wie hoch dadurch der tatsächliche energetische Gesamtnutzen ausfällt. Eine einheitliche Erhebungsmethodik zur Bemessung des durch IKT entstandenen Mehrverbrauchs kann dann dazu beitragen, den energetischen Gesamtnutzen der Anwendungen nachzuweisen, und so durch erhöhte Transparenz insgesamt zu einer verbesserten Akzeptanz führen.

Die dena-Metastudie „Analyse der mit erhöhtem IT-Einsatz verbundenen Energieverbräuche infolge der zunehmenden Digitalisierung“ untersucht zehn internationale Studien zur Entwicklung des Energieverbrauchs von IKT auf ihre Kernaussagen und Handlungsempfehlungen hin und stellt sie übersichtlich in Form von Steckbriefen gegenüber. Sie entstand im Rahmen des durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekts „Analysen und Dialogprozesse zur Unterstützung der Digitalisierung im Bereich Energie, Energieeffizienz und erneuerbare Energien: Digi4E“.

Die dena-Metastudie steht kostenlos zur Verfügung unter http://bit.ly/2CPZdd1.

Pressekontakt:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Sebastian Fasbender,
Chausseestraße 128 a, 10115 Berlin
Tel: +49 (0)30 66 777-825, Fax: +49 (0)30 66 777-699, E-Mail:
fasbender@dena.de, Internet: www.dena.de

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Grünen-Parteichef Özdemir will Vorsitz im Januar abgeben

Bonn (ots) – Cem Özdemir, Parteivorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, hat bekräftigt, dass er nach zehn Jahren im Amt den Chefposten abgeben will. „Man sollte gehen, wenn es am schönsten ist. Wenn es keine vorgezogene Bundestagswahl gibt, wird der Stabwechsel im Januar vollzogen“, so Özdemir im Rahmen der Bundesdelegiertenkonferenz im Fernsehsender phoenix (Samstag, 25. November). Es gebe allerdings diese Ausnahme, wenn nämlich die Parteien in Berlin nicht zu einer neuen Bundesregierung finden würden. „Sollte das so kommen, würde ich gerne nochmal ran und anpacken“, meinte der Grünen-Chef.

Özdemir schloss für die nächsten Wochen eine Regierungsbeteiligung seiner Partei nicht aus, sah aber derzeit die Handlungsoptionen eher bei Union und SPD. Eine Koalition mit beiden Parteien empfand der Grünen-Chef als nicht Ziel führend. „Warum sollte man in eine Verbindung eintreten, die ja schon den Raum ausfüllt und wo es gar keinen Platz mehr gibt“, verwies Özdemir auf die rechnerische Mehrheit von Union und SPD. Im Nachgang der Jamaika-Sondierungen machte Özdemir der FDP Vorwürfe, die Zeichen der Zeit nicht erkannt zu haben. „Die FDP hatte Angst vor dem Regieren. Parteichef Lindner baut Mauern auf, wo man Mauern einreißen müsste“, kommentierte Özdemir Lindners Ankündigung, die Liberalen stünden auch in Zukunft für ein Jamaika-Bündnis nicht zur Verfügung.

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Grünen-Parteichef Özdemir will Vorsitz im Januar abgeben erwerben

So sichern sich Eigenheimbesitzer 2018 Zuschüsse für umweltschonende Heizungen

Berlin (ots) – Für Eigenheimbesitzer, die ihre alte ineffiziente Heizungsanlage gegen eine umweltschonende Wärmeversorgung mit erneuerbaren Energien austauschen, gibt es lukrative staatliche Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm (MAP). Beim Förderantrag gilt für sie zum Jahreswechsel eine wichtige Änderung zu beachten: Ab 1.1.2018 müssen sie den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellen, bevor sie einen Handwerksbetrieb mit der Installation beauftragen. Für umweltschonenden Heizungsanlagen, die 2017 beauftragt wurden und erst 2018 installiert werden können, gibt es eine Übergangsregelung.

Draußen fegt eisiger Wind durch die Straßen, drinnen werden die Heizungen aufgedreht. Es ist Heizsaison. Doch die rund 20 Millionen installierten Heizungen hierzulande sind überwiegend fossile Dinosaurier: da gluckern und blubbern veraltete ineffiziente Heizungsanlagen, die oft gar nicht mehr das optimal können, was sie sollen: die Bewohner mit wohliger Wärme und Warmwasser zu versorgen. Nur 17 Prozent der Heizungsanlagen arbeiten laut Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie effizient und nutzen zugleich erneuerbare Energien.

Die Verschwendung in deutschen Heizungskellern treibt die Heizkosten in die Höhe und schadet dem Klima. Rund zwei Drittel des gesamten Energieverbrauchs im Haushalt werden durch Heizung und Warmwasser verursacht. Vielen Verbrauchern ist das gar nicht bewusst. Laut aktuellem Heizspiegel für 2017 schwanken die jährlichen Heizkosten für eine durchschnittliche 70 Quadratmeter große Wohnung zwischen 550 und 1.200 Euro. Je nach energetischem Zustand des Gebäudes und Effizienz der Heizung kann die Heizkostenrechnung also mehr als doppelt so hoch ausfallen.

So viel Zuschuss gibt’s für Wärme aus erneuerbaren Energien Eigenheimbesitzer, die angesichts solcher Auswirkungen auf eine moderne, umweltschonende Solarthermieanlage, Wärmepumpe oder Biomasseanlage wie beispielsweise eine Pelletheizung umsteigen, werden vom Staat finanziell unterstützt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Wärmemarkt jedes Jahr 300 Millionen Euro Fördermittel mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien, kurz MAP genannt, zur Verfügung. Das Prinzip beim MAP: Je effizienter und umweltfreundlicher die Heiztechnik, desto höher der Zuschuss. Für eine Erdwärmepumpe zur Raumheizung und Warmwasserbereitung liegt der staatliche Zuschuss bei mindestens 4.500 Euro, für Pelletkessel mit Wärmespeicher gibt es mindestens 3.500 Euro und für die Erstinstallation einer Solarthermieanlage, die die Heizung unterstützt und Warmwasser liefert, mindestens 2.000 Euro.

Einen Zusatzbonus von 20 Prozent des Förderbetrags plus 600 Euro pauschal gibt es durch das sogenannte „Heizungspaket“ oben drauf, wenn zusätzlich zur Umstellung auf erneuerbare Energien eine veraltete Heizung ausgetauscht wird und das ganze Heizsystem im Eigenheim optimiert wird. Ein Rechenbeispiel: Lässt ein Eigenheimbesitzer einen Pelletkessel mit Wärmespeicher im Keller installieren, so bekommt er zum Zuschuss von 3.500 Euro noch weitere 1.300 Euro Zusatzbonus für die Optimierung der gesamten Heizungsanlage. Das macht insgesamt 4.800 Euro.

Für jene effizienten Heizungsanlagen, die bereits mit MAP gefördert wurden und seit drei Jahren in Betrieb sind, erhalten Eigenheimbesitzer außerdem einen Zuschuss von 200 Euro, wenn sie diese vom Handwerker nachjustieren lassen, damit sie wieder optimal eingestellt ist.

Erst Antrag stellen, dann Handwerker beauftragen

Der Antragsweg zum staatlichen Zuschuss wurde für Eigenheimbesitzer zum Jahreswechsel neu geregelt: Alle müssen ab 1.1.2018 zuerst den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Wenn die Eingangsbestätigung des BAFA vorliegt, können sie den Handwerker ihres Vertrauens mit der Installation der umweltschonenden Heizungsanlage beauftragen. Nachdem die Heizung installiert und in Betrieb genommen wurde, müssen sie in einem zweiten Schritt die erforderlichen Nachweise, Rechnungen und Belege einreichen und der Zuschuss wird vom BAFA gezahlt.

Auch jene Eigenheimbesitzer, die den Handwerker noch 2017 beauftragen, deren Heizung aber erst im Jahr 2018 installiert und in Betrieb genommen werden kann, müssen sich keine Sorgen machen: Für sie gibt es eine Übergangsregelung. Sie können den Förderantrag noch innerhalb von neun Monaten nach der Inbetriebnahme der Heizung stellen, wenn Sie eine entsprechende Erklärung für die Übergangsfrist beim BAFA mit einreichen. Die Inbetriebnahme der Heizung und die Antragsstellung müssen in diesen Fällen bis zum 30. September 2018 erfolgen.

Seit dem Jahr 2000 wurden rund 1,7 Millionen umweltschonende Heizungsanlagen vom BMWi mit dem MAP-Zuschuss gefördert. Im ver-gangenen Jahr bekamen 79.452 Hausbesitzer die Zuschüsse für ihre persönliche Wärmewende im Eigenheim gezahlt. Am häufigsten wurde die staatliche Förderung 2016 für den Einbau von

Biomasseanlagen mit Wärmespeicher gezahlt: insgesamt 28.705 Zuwendungen, dicht gefolgt von 28.492 Zuwendungen für Solarthermieanlagen und 22.003 Zuwendungen für Wärmepumpen.

Vorteile von Wärme aus erneuerbaren Energien

„Je nach Preissteigerung bei den fossilen Brennstoffen rechnen sich erneuerbare Energieträger oft innerhalb der Lebensdauer einer Heizungsanlage. Zwar muss man am Anfang meist mehr investieren, spart dann aber in der Nutzungszeit. Mit Solarwärme können Sie beispielsweise in typischen Anwendungen 10 bis 20 Prozent der Brennstoffkosten einsparen“, erklärt Energiewissenschaftler Martin Pehnt, der Geschäftsführer des Instituts für Umwelt- und Energieforschung (ifeu) in Heidelberg ist. Auch Biomasse sei in den Betriebskosten in der Regel billiger als klimaschädliche Brennstoffe wie Öl oder Gas, deren Rohstoffvorkommen begrenzt seien.

Angesichts sich verschärfender Klimabedingungen durch zu viel CO2-Emissionen und dem Energiewendeziel der Bundesregierung, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudestand zu erreichen, bewertet Pehnt den Augenblick zum Umstieg bei der Wärmeversorgung auf Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe für Eigenheimbesitzer als günstig: „Wer sich jetzt oder in nächster Zeit für einen neuen Heizkessel entscheidet, wird den rund 20 Jahre in Betrieb haben. Das ist ein einmaliges Gelegenheitsfenster, um die Weichen für umweltschonende Wärmeversorgung mit moderner Technik zu stellen.“

Damit Eigenheimbesitzer die optimale effiziente Heizungsanlage für ihr Gebäude finden, sollten sie als ersten Schritt einen Energieberater hinzuziehen, um sich über die am besten geeignete Technologie und die Fördermöglichkeiten zu informieren. Für solch eine Energieberatung übernimmt der Staat ebenfalls 60 Prozent der Kosten, maximal 800 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Mehrfamilienhäuser.

Weitere Informationen zum Zuschuss und umweltschonenden Heizungsanlagen finden Sie unter www.bafa.de und http://machts-effizient.de/MAP sowie der BAFA-Hotline 06196 908-1625.

Pressekontakt:

Medienbüro „Deutschland macht´s effizient“
Im Auftrag des BMWi
Scharnhorststraße 34-37
10115 Berlin
Internet: www.machts-effizient.de
Tel: +49 30 61 002 – 257
E-Mail: medienbuero@machts-effizient.de

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So sichern sich Eigenheimbesitzer 2018 Zuschüsse für umweltschonende Heizungen eine gmbh kaufen

Das Erste: „Endlich Freitag im Ersten“: Drehstart für „Scheidung für Anfänger“ (AT) mit Andrea Sawatzki und Christian Berkel

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Am malerischen Wannsee fiel letzte Woche die erste Klappe zu der ARD-Degeto-Familienkomödie »Scheidung für Anfänger« (AT) für den Sendeplatz »Endlich Freitag im Ersten«. Unter der Regie von Thorsten M. Schmidt spielen Andrea Sawatzki und Christian Berkel ein Ehepaar, dessen geplante einvernehmliche… mehr

München (ots) – Am malerischen Wannsee fiel letzte Woche die erste Klappe zu der ARD-Degeto-Familienkomödie „Scheidung für Anfänger“ (AT) für den Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. Unter der Regie von Thorsten M. Schmidt spielen Andrea Sawatzki und Christian Berkel ein Ehepaar, dessen geplante einvernehmliche Trennung eine unerwartete Wendung nimmt. In weiteren Rollen sind u.a. Doris Schretzmayer, Pierre Besson, Tanja Schleiff, Ludger Pistor, Katharina Müller-Elmau, Guntbert Warns und Katharina Abt zu sehen. Gedreht wird noch bis zum 9.Dezember in Berlin und Umgebung statt.

Zum Inhalt: Was sich nicht mehr neckt, liebt sich auch nicht mehr? So jedenfalls sehen es Anja und Christoph. Nach 24 Jahren Ehe ist die Luft raus und sie beschließen, sich scheiden zu lassen. Als die beiden es ihren Kindern sagen wollen, platzt Tochter Franziska mit einer Überraschung dazwischen. Sie wird heiraten! Wie will man da noch von Scheidung reden? Natürlich wird die Trennung gütlich und in Freundschaft erfolgen; die Beteiligten sind ja vernünftig und erwachsen. Aber als es konkret wird, es um Geld und wechselseitige Anerkennung geht, Werners Jugendliebe auftaucht und Anja ihm nachspioniert, ist es vorbei mit der Abgeklärtheit. Ungeahnte Dynamik und Leidenschaft macht das Leben wieder spannend – und entfacht längst verloren geglaubte Gefühle…

„Scheidung für Anfänger“ (AT) ist eine Produktion der ITV Studios Germany im Auftrag der ARD Degeto für Das Erste. Das Buch stammt von Nina Bohlmann. Produzenten sind Christiane Ruff und Imre von der Heydt. Die Redaktion liegt bei Stefan Kruppa (ARD Degeto).

Pressekontakt:

ARD Degeto, Ariane Pfisterer
Tel: 069 / 1509-331
E-Mail: ariane.pfisterer@degeto.de
ITV Studios Germany, Rebecca Herrmann
Tel: 0221 / 492048-310
E-Mail: rebecca.herrmann@itvstudios.de

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