ARD mit „Ehrenpreis Inspiration“ der deutschen Schauspielerinnen und Schauspieler ausgezeichnet

Berlin (ots) – Die ARD ist am Freitag (22.09.2017) gemeinsam mit dem ZDF mit dem „Ehrenpreis Inspiration“ der deutschen Schauspielerinnen und Schauspieler geehrt worden. Die ARD-Vorsitzende und Film-Intendantin Karola Wille und ZDF Intendant Thomas Bellut nahmen die Auszeichnung am Abend bei der Verleihung des 6. Deutschen Schauspielerpreises in Berlin entgegen.

Mit dem „Ehrenpreis Inspiration“ zeichnet der Vorstand des Bundesverbands Schauspiel BFFS in jedem Jahr eine Persönlichkeit oder Institution aus, die durch ihre Leistung in besonderer Weise die Schauspielkunst ermöglicht und gefördert hat.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk sei „Quell der Inspiration und Garant geistiger Freiheit“, so der Vorstand des BFFS in seiner Begründung: „Die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes und der freien Meinungsbildung sind auch die Grundlagen für die Ausübung unserer darstellenden Kunst.“ Zu diesen Grundlagen gehöre, bei aller berechtigten Kritik im Einzelnen, „unser oft gescholtenes und doch im weltweiten Vergleich stabiles und effektives System der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten.“

Neben dem Ehrenpreis konnte sich die ARD auch in den anderen Kategorien des Schauspielerpreises über einen wahren Preisregen freuen.

Als beste Schauspielerin in einer Hauptrolle wurde Jutta Hoffmann für ihre Rolle einer alkoholkranken Mutter in der BR-Produktion „Ein Teil von uns“ ausgezeichnet, bester Schauspieler wurde Karl Markovicz für den BR-„Polizeiruf: Und vergib uns unsere Schuld“. Die Preise für die beste Schauspielleistung in einer Nebenrolle gingen an Uygar Tamer für die ARD-Gemeinschaftsproduktion „NSU: Die Opfer – Vergesst mich nicht“ und an Martin Brambach für „Der Fall Barschel“.

Almila Bagriacik wurde für ihre Rolle als Tochter des vom NSU ermordeten Blumenhändlers Enver Simsek in „NSU: Die Opfer – Vergesst mich nicht“ mit dem Nachwuchs-Preis ausgezeichnet. Der Preis für den „starken Auftritt“ ging an Sigrid Marquardt für ihre Schauspielleistung im der ARD gemeinsam mit dem ORF produzierten Kinofilm „Die Blumen von gestern“.

Die ARD-Vorsitzende und ARD-Filmintendantin Karola Wille: „In einer Zeit, in denen sich in Teilen Europas, aber auch bei uns die Versuche mehren, unseren gemeinsamen freien Rundfunk zu diskreditieren und abzuschaffen, ist der Inspirations-Preis für uns Ermutigung und Verpflichtung zugleich. Wir stehen dafür, jeden Tag mit bester Qualität eine demokratische und offene, gesellschaftliche Debatte und die Vielfalt der Meinungen zu sichern. Filme schaffen einen besonderen Zugang zu den relevanten Themen unserer Zeit. Nichts vermittelt die Werte unserer Gesellschaft und auch den Kampf um diese Werte so eindringlich, wie gut gemachte Fernseh- und Kinofilme. Dafür danke ich den Schauspielerinnen und Schauspielern und allen Kreativen, die jeden Tag im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und auf Seiten der freien Film-und Fernsehschaffenden ihr Herzblut geben.“

„Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern, aber auch allen Nominierten beim Deutschen Schauspielerpreis zu ihrer großartigen Leistung. Die Liste der Preise zeigt, dass die ARD hier ihre Verpflichtung, als freier, gemeinsamer Rundfunk Quell der Inspiration zu sein, den gesellschaftlichen Dialog aller mit allen zu ermöglichen und dabei auch noch großartig zu unterhalten , immer wieder einlöst.“

Pressekontakt:

Steffen Grimberg
ARD-Sprecher
Tel.: 0341/300-6431
E-Mail: steffen.grimberg@mdr.de

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ARD mit „Ehrenpreis Inspiration“ der deutschen Schauspielerinnen und Schauspieler ausgezeichnet
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Streit um Sitz der Zeitungsverleger im Fernsehrat des ZDF: Medienrechtler Hubertus Gersdorf rät zur Klage

Hamburg (ots) – Im Streit um den Sitz der Zeitungsverleger im Fernsehrat des ZDF rät der Medienrechtler Prof. Hubertus Gersdorf dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) zu einer Klage. Der Verband habe den „Anspruch, einen Vertreter zu entsenden“, erklärte Gersdorf dem Hamburger Medienmagazin ’new business‘ (www.new-business.de). Der vom BDZV benannte Verleger Valdo Lehari jr. (‚Reutlinger General-Anzeiger‘) wird vom Fernsehrat nicht akzeptiert, da seine Entsendung nicht den Vorschriften des ZDF-Staatsvertrages entspreche, berichtet das Magazin. Der Sitz ist seit über einem Jahr unbesetzt.

Laut Staatsvertrag dürfen dem 60-köpfigen Aufsichtsgremium keine Personen angehören, die Mitglied in „Aufsichtsorganen oder Gremien eines privaten Rundfunkveranstalters“ sind. Lehari leitet den Verwaltungsrat des Privatradios Antenne 1, der über eine Tochterfirma zum Verlag des ‚Reutlinger General-Anzeigers‘ gehört.

Nach Ansicht des Juristen Gersdorf liegt hier zwischen den Beteiligten jedoch kein „ökonomischer Interessenkonflikt“ vor. „Herr Lehari ist nur an einem Hörfunkveranstalter beteiligt. Und das ZDF selbst macht keinen Hörfunk“, auch wenn es Mitglied der Körperschaft Deutschlandradio sei. „Deshalb sollte diese einschränkende Bestimmung“ im ZDF-Staatsvertrag als „privater Fernsehveranstalter“ interpretiert werden und nicht als „privater Rundfunkveranstalter“, erklärte Gersdorf gegenüber ’new business‘. Gersdorf lehrt Staats- und Verwaltungsrecht sowie Medienrecht an der Universität Leipzig.

Pressekontakt:

new business
Volker Scharninghausen
Telefon: 0178/2319953
scharninghausen@new-business.de

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Streit um Sitz der Zeitungsverleger im Fernsehrat des ZDF: Medienrechtler Hubertus Gersdorf rät zur Klage
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McKinsey-Studie: Künstliche Intelligenz revolutioniert Autosektor

Düsseldorf (ots) – Autokäufer überzeugt: Künstliche Intelligenz wird den Markt umkrempeln, zwei Drittel würden für bessere KI die Automarke wechseln – 47% der Kunden hätten keine Bedenken, ihre Familie von einem selbstfahrenden Auto chauffieren zu lassen – Weltweit bereits mehr als 50 Mrd. US-Dollar in Übernahmen investiert

54% der Autokäufer sind überzeugt: Künstliche Intelligenz (KI) wird in den kommenden Jahren die Mobilität von Grund auf verändern. Nur jeder vierte hält den Einzug der neuen Technologien für ein Risiko; fast die Hälfte (47%) hätte keine Bedenken, die eigene Familie einem von KI gesteuerten selbstfahrenden Auto anzuvertrauen. 70% aller befragten Kunden sind dafür, dass vollautonomes Fahren so schnell wie möglich auf den Straßen erlaubt sein sollte. Automobilindustrie und Technologiekonzerne rüsten sich weltweit für die Neuerungen: Seit 2010 haben sie insgesamt 51,1 Mrd. US-Dollar in Übernahmen rund um KI investiert; zwei Drittel davon (33,5 Mrd. US-Dollar) ins autonome Fahren, weitere 13,6 Mrd. in das Kundenerlebnis beim Fahren (Infotainment, Konnektivität, Sprach- und Gestenerkennung). Dies sind zentrale Ergebnisse der neuen Studie „Smart moves required – the road towards artificial intelligence in mobility“. Für die Analyse hat McKinsey & Company mehr als 3.000 Konsumenten in Deutschland, den USA und China befragt, Branchenexperten interviewt und die Investments untersucht. Als KI wurden hierbei in erster Linie lernende Systeme (machine learning) verstanden, mit denen Anwendungen im Fahrzeug verbessert oder überhaupt geschaffen werden.

„Auffällig ist, dass die Verbraucher wesentlich aufgeschlossener für neue Technologien sind, als vielfach vermutet“, berichtet Matthias Kässer, McKinsey-Partner in München und einer der Autoren der Studie. Nur 25% glauben, die Risiken überwögen die Chancen der neuen Technologie. Und für 65% der Befragten ist KI im Auto so wichtig, dass sie bereit wären die Marke zu wechseln, um ein besseres Angebot an autonomem Fahren zu bekommen. Kässer: „Das zeigt, wie wichtig das Thema für die künftige Wettbewerbsposition eines jeden Herstellers ist. Die Kunden haben hohe Erwartungen.“

Chinesen weniger besorgt als Amerikaner und Deutsche

Das Vertrauen in neue Technologien ist nicht bei allen Verbrauchern gleich ausgeprägt. Die Umfrage zeigt: Im Durchschnitt über alle Befragten hätten 47% keine Bedenken, ihre Familie in einem vollautonomen Wagen fahren zu lassen. Die regionalen Unterschiede sind aber erheblich: 73% der Chinesen trauen der KI im Auto, 37% der US-Amerikaner und nur 30% der Deutschen. Eine weitere interessante Unterscheidung: Weltweit vertrauen jüngere Konsumenten unter 30 der Technologie eher (59%) als ältere über 50 (28%) – und städtische Autofahrer wiederum mehr (62%) als die im ländlichen Raum (28%). McKinsey-Experte Kässer: „Kunden erwarten vom verstärkten Einsatz der künstlichen Intelligenz im Auto ein Plus an Komfort. Mit diesem Argument können die Hersteller punkten und sich von anderen differenzieren.“

Die klassischen Hersteller sind bei diesem Wettlauf in einer guten Ausgangsposition. Sie profitieren von ihrer starken Reputation: 57% der Konsumenten weltweit (53% in Deutschland) trauen ihnen am ehesten die Führungsrolle im Entwickeln neuer AI-Anwendungen zu. Im Vergleich: 28% (in Deutschland 36%) setzen auf neuere Autohersteller und 15% (in Deutschland 11%) auf ursprünglich branchenfremde Technologieanbieter. Weltweit würden auch 73% der Fahrer einem vollautonomen Auto aus dem Hause eines klassischen Herstellers mehr trauen als den Angeboten junger oder branchenfremder Unternehmen.

Damit die Anbieter die neuen Chancen, die sich durch AI bieten, bestmöglich nutzen, sollten sie sich McKinsey zufolge auf fünf Aufgaben konzentrieren.

   - Schwerpunkte setzen: "Die Entwicklungskraft des Unternehmens auf
     die für Kunden entscheidenden Anwendungsfelder fokussieren, 
     nicht in zu vielen Projekten verzetteln", rät Andreas Cornet, 
     Seniorpartner in München und Leiter der deutschen 
     Automobilberatung bei McKinsey. Vor allem die gefragten 
     Applikationen, in denen der Hersteller eine gute 
     Wettbewerbsposition erreichen kann, werden zur Ertragslage 
     beisteuern. 
   - Daten nutzen: Die Analyse von Daten liefert nur dann den 
     maximalen Nutzen, wenn möglichst alle relevanten Datenpunkte 
     systematisch erfasst werden. Nur so lassen sich lernende 
     Algorithmen entwickeln. 
   - Standards definieren: Eine branchenweite Entwicklung von 
     Standards in Absprache mit den staatlichen Regulatoren ist eine 
     Erfolgsvoraussetzung, um das volle Potenzial zu erreichen. 
   - Partnerschaften eingehen: "Lernende Systeme für Fahrzeuge sind 
     eine so komplexe Aufgabe, dass ein Anbieter das kaum alleine 
     bewältigen kann. Zusammen mit Technologiepartnern, Zulieferern 
     und Kunden sollte ein Hersteller zu einem wirtschaftlichen 
     Ökosystem gehören, das Ressourcen und Talente poolt, um 
     schneller zum Ziel zu kommen", so Andreas Tschiesner, Leiter der
     europäischen Automobilberatung bei McKinsey. 
   - Geschäftsmodelle entwickeln: An der Nahtstelle zwischen 
     klassischem Fahrzeugbau und KI-basierten Anwendungen entstehen 
     neue Geschäftsmodelle. Hersteller sollten überprüfen, in welchen
     Bereichen sie sich engagieren wollen und diese Entscheidung 
     immer wieder anpassen. Matthias Kässer: "Das Thema verändert 
     sich so rasant, dass sich neue Geschäftsmodelle am besten 
     frühzeitig Schritt für Schritt entwickeln lassen." 

An KI-Anwendungen für Autos arbeiten nach McKinsey-Analyse weltweit mehr als 500 Unternehmen. Seit 2010 wurden 51,1 Mrd. US-Dollar in die Forschung investiert. Das Tempo erhöht sich: Seit 2014 hat sich das Volumen der Investments gegenüber den vier Jahren davor vervierfacht.

Über McKinsey

McKinsey & Company ist die in Deutschland und weltweit führende Unternehmens-beratung für das Topmanagement. Zu den Klienten zählen 27 der 30 DAX-Konzerne. In Deutschland und Österreich ist McKinsey mit Büros an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Wien aktiv, weltweit mit über 120 Büros in mehr als 60 Ländern.

Pressekontakt:

Die vollständige Studie ist abrufbar unter
www.mckinsey.de/kuenstliche-intelligenz-revolutioniert-autosektor

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Kai Peter Rath, Telefon 0211 136-4204,
E-Mail: kai_peter_rath@mckinsey.com
www.mckinsey.de/medien
Alle Pressemitteilungen im Abo auf Twitter: @McKinsey_de

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bonprix verstärkt Engagement im Bereich Nachhaltigkeit / Internationales Modeunternehmen investiert in Fabrik für wasserloses Färben in Vietnam

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Wasserloses Färben von Textilien: kein Wasser, weniger Chemikalien und Energieverbrauch Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/59646 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/bonprix Handelsgesellschaft mbH“

Hamburg (ots) – bonprix stellt heute seine Corporate Responsibility (CR)-Strategie in Hamburg vor. Entlang der gesamten Lieferkette baut der Modeanbieter seine partnerschaftlichen Nachhaltigkeitsprozesse aus. Durch Investments in technologische Innovationen, Fokussierung auf transparente Abläufe und kollaborative Ansätze sowie durch den verstärkten Einsatz nachhaltiger Materialien soll die Herstellung von bonprix Produkten zukünftig noch nachhaltiger und zukunftsfähiger gestaltet werden. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der Produktionsprozesse. Hier setzt das Unternehmen im Rahmen eines Joint Ventures mit dem Namen CleanDye auf eine ressourcensparende innovative Technologie und beteiligt sich an dem Aufbau einer Fabrik für wasserloses Färben von Textilien in Vietnam.

Die Strategie ergänzt das bisherige CR-Engagement des Unternehmens, das seit vielen Jahren die Nachhaltigkeitsziele der Otto Group verfolgt, um eigene und für das Geschäftsmodell von bonprix spezifische Schwerpunkte.

„Es liegt in unserer Verantwortung, Ressourcen zu schonen und Arbeitsbedingungen zu verbessern. In enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern gehen wir neue Wege und setzen unter anderem auf innovative Technologien, um dauerhaft positive Veränderungsprozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette herbeizuführen“, verdeutlicht Rien Jansen, der als Geschäftsführer Einkauf, Marketing und Retail verantwortlich für die CR-Strategie und deren Umsetzung ist, die Ambitionen von bonprix.

Schwerpunkt Prozesse

Weniger Wasserverbrauch durch neue Färbetechnologie Gemeinsam mit einem taiwanesischen Textilfabrikanten sowie den Modeimporteuren Jolo Fashion und Taste21 gründet bonprix das internationale Joint Venture CleanDye und beteiligt sich als einziger Retailer am Aufbau einer neuen Fabrik in Vietnam. Hierbei kommt die weltweit erste wasser- und prozesschemikalienfreie Textilfärbetechnologie namens DyeCoo zum Einsatz. Im Prozess ersetzt Kohlendioxid (CO2) das Wasser und wird im Anschluss zu 95 Prozent recycelt. Infolgedessen werden pro T-Shirt circa 25 Liter Wasser eingespart. Im Vergleich zur konventionellen Methode ist diese effizienter und kommt mit sehr viel weniger Energie aus.

Die neue Fabrik von CleanDye befindet sich bereits im Bau. Die Maschinen werden im kommenden Jahr in Betrieb genommen, sodass die ersten, mit dieser neuen Technologie gefärbten Produkte Ende 2018 bei bonprix erhältlich sein werden.

„Als große Modemarke möchten wir die Technologie des wasserlosen Färbens in der Textilbranche vorantreiben, um künftig gemeinsam mit unseren Partnern neue ökologische Standards zu setzen“, erläutert Jansen. „Ich bin überzeugt davon, dass dieser Produktionsprozess das Modegeschäft in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird.“

Schwerpunkt Produkt

Einsatz nachhaltiger Materialien: Ausbau der Kooperation mit Cotton made in Africa

bonprix setzt außerdem auf den Einsatz weiterer nachhaltiger Materialien und auf die intensive Zusammenarbeit mit der Initiative Cotton made in Africa (CmiA). Erklärtes Ziel ist es, bis 2020 die Menge an nachhaltig erzeugter Baumwolle auf 100 Prozent zu erhöhen. Bereits heute ist bonprix mit einem Anteil von 70 Prozent – dies entspricht circa 41 Millionen Teilen – größter Partner von CmiA. Zudem wird auch das Portfolio der Produktionsländer erweitert und verstärkt direkt in Ländern wie Uganda produziert, in denen die Baumwolle angebaut wird. Neben nachhaltiger Baumwolle kommen bei bonprix zukünftig vermehrt weitere nachhaltige Materialien wie TENCEL und recyceltes Polyester zum Einsatz.

Schwerpunkt Partner

Gestaltung eines transparenten Prozesses mit Lieferanten Besonderen Wert legt der internationale Modeanbieter auf die Transparenz und den ganzheitlichen Blick auf die Produktionsprozesse. Künftig will bonprix gemeinsam mit Partnern konkret zeigen, wie eine nachhaltige Produktion aussieht, die soziale, ökologische und ökonomische Aspekte entlang der Lieferkette berücksichtigt. Im ersten Schritt entwickelt und testet bonprix dazu mit einem langjährigen Partner in Indien gemeinsam Ansätze zur Gestaltung eines solchen Prozesses und erarbeitet eine Best Practice-Produktion. Mit fünf der wichtigsten Lieferanten wird außerdem gemeinsam ein Prozess zur Offenlegung der tieferen Vorkette entwickelt, der perspektivisch auf alle Lieferantenbeziehungen übertragen wird.

Nachhaltig im Sinne der Kundin

Auch gegenüber den Kundinnen möchte bonprix das Bekenntnis für Mensch und Umwelt deutlicher in den Fokus rücken. Diese interessieren sich zunehmend dafür, unter welchen Bedingungen und mit welchen Materialien Textilien hergestellt werden. bonprix macht sein Engagement und seine Projekte transparent, beantwortet Fragen klar und nachvollziehbar unter anderem auf der eigenen Webseite. Im Herbst 2017 führt bonprix das neue Label „Nachhaltiges Produkt“ ein. Damit erkennen Kundinnen auf einen Blick die Produkte, die zu einem Mindestanteil nachhaltige Materialien enthalten oder im Rahmen eines besonders nachhaltigen Prozesses entstanden sind.

Die bonprix Strategie: Starkes Erbe trifft auf eigene Initiativen Als Unternehmen der Otto Group verfolgt bonprix bereits seit Jahrzehnten die CR-Ziele, die im Rahmen der Konzernstrategie bis 2020 vollständig erreicht sein werden. Schon heute hat der Modeanbieter einen starken Beitrag geleistet: Beispielsweise sollen gegenüber dem Jahr 2006 die CO2-Emissionen um die Hälfte reduziert werden, aktuell sind es bereits 43 Prozent. Weiterhin sollen bis 2020 alle Lieferanten für Eigen- und Lizenzmarken in das Sozialprogramm integriert sein. Zuletzt traf dies schon auf 92 Prozent der bonprix Lieferanten zu.

Jansen verdeutlicht: „Wir haben heute schon viel erreicht und setzen nun alles daran, unser bisheriges Engagement im Bereich Nachhaltigkeit im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes auszubauen und eigene, für unser Geschäftsmodell spezifische Schwerpunktthemen zu bearbeiten. Diese werden wir permanent überprüfen, weiterentwickeln und ergänzen. Dieser Anspruch trägt der Dynamik unseres Kerngeschäftes Rechnung.“

Weitere Informationen zur bonprix CR-Strategie finden Sie unter: https://www.bonprix.de/corporate/unsere-verantwortung/

Über bonprix

bonprix ist ein international erfolgreicher Modeanbieter und erreicht mehr als 35 Millionen Kunden in 30 Ländern weltweit. Das Unternehmen der Otto Group mit Sitz in Hamburg besteht seit 1986 und hat heute über 3.000 Mitarbeiter weltweit. Im Geschäftsjahr 2016/2017 (28. Februar) erwirtschaftete die bonprix Handelsgesellschaft mbH nach vorläufigen Berechnungen einen Umsatz von 1.512 Millionen Euro und ist damit eines der umsatzstärksten Unternehmen der Gruppe. Bei bonprix erleben Kunden Mode und Shopping auf allen Kanälen – online, per Katalog oder in einem der Fashion Stores. Den Hauptanteil des Umsatzes macht mit fast 80 Prozent der E-Commerce aus. In Deutschland gehört www.bonprix.de zu den zehn umsatzstärksten Online-Shops*. Mit den Eigenmarken bpc, bpc selection, BODYFLIRT, RAINBOW und John Baner vertreibt bonprix ausschließlich eigene Mode mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis. Das Sortiment umfasst Damen-, Herren- und Kindermode, Accessoires, Heimtextilien und Wohnartikel.

*Quelle: Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2016“ von EHI Retail Institute/Statista

Pressekontakt:

Katharina Schlensker
Leiterin Externe Unternehmenskommunikation
bonprix Handelsgesellschaft mbH
Tel.: +49 (0)40 / 64 62-2070
E-Mail: katharina.schlensker@bonprix.net
https://www.bonprix.de/corporate/presse/

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