Totalausfall bei Luftreinhaltung, Natur- und Klimaschutz: Deutsche Umwelthilfe bilanziert das Jahr 2017

Berlin (ots) – Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation stellt ihre Schwerpunktthemen für 2018 vor und blickt zurück auf ein Jahr des umweltpolitischen Stillstands

Traditionell zum Jahresende zieht die die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Bilanz und bewertet die umweltpolitische Arbeit der Bundesregierung. Ob Kohleausstieg, Luftreinhaltung, Klimaschutz- und Ressourcenschutz, Verkehrs- oder Agrarwende – es herrscht Stillstand und Tatenlosigkeit.

Was muss unternommen werden, damit die Klimaschutzziele noch erreicht werden können und wir unseren internationalen Verpflichtungen nachkommen? Damit der Erhalt der biologischen Vielfalt geschützt ist? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, dass wir in unseren Städten endlich wieder „Saubere Luft“ bedenkenlos einatmen können? Dass nicht länger die Industrie die Politik dirigiert und wir uns darauf verlassen können, dass Gesetze eingehalten und deren Verstöße angemessen sanktioniert werden?

Auf diese und weitere Fragen werden Ihnen die Geschäftsführer der DUH, Sascha Müller-Kraenner, Barbara Metz und Jürgen Resch Antwort geben. Außerdem werden wir Ihnen die Schwerpunktthemen der DUH für 2018 vorstellen.

Über Ihr Kommen würden wir uns freuen und bitten um Anmeldung per E-Mail an presse@duh.de.

Datum: Dienstag, 12.12.2017 um 10:00 Uhr

Ort: Haus der Bundespressekonferenz, Raum 2, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Teilnehmer: 
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer 
Barbara Metz, Stellvertretende Bundesgeschäftsführerin 
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer 

Pressekontakt:

DUH-Pressestelle:
Andrea Kuper, Ann-Kathrin Marggraf
030 2400867-20, presse@duh.de, www.duh.de

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Totalausfall bei Luftreinhaltung, Natur- und Klimaschutz: Deutsche Umwelthilfe bilanziert das Jahr 2017 annehmen

Deutsche geben mehr Geld fürs Weihnachtsfest ausDie Hälfte der Bevölkerung lässt sich das Fest mindestens 250 Euro kostenJeder Fünfte würde auf keinen Fall an weihnachtlichen Ausgaben sparen

Stuttgart (ots) – Den meisten Deutschen geht es gut und sie zeigen sich zur Weihnachtszeit ausgabefreudiger als noch im vergangenen Jahr. Wer den Gürtel dennoch enger schnallen muss, verzichtet in erster Linie auf den Gang ins Restaurant und kocht selbst. Aber Weihnachten ist auch die Zeit, für andere etwas Gutes zu tun. 59 Prozent wollen aktiv werden und helfen oder Geld an eine gemeinnützige Organisation spenden. So lauten die Ergebnisse der Umfrage „Weihnachtstrends 2017“ der CreditPlus Bank AG.

Das Fest der Feste lassen sich die Deutschen einiges kosten. Die Hälfte von ihnen und damit fünf Prozent mehr als im Vorjahr plant, für Weihnachten 250 Euro und mehr auszugeben. Etwa jeder Fünfte lässt sich das heilige Fest mehr als 500 Euro kosten. Und sechs Prozent der Deutschen veranschlagen für Geschenke, Weihnachtsbaum und Essen sogar 1.000 Euro und mehr. 30 Prozent sind etwas sparsamer und planen Ausgaben von 100 bis 250 Euro für die besinnlichen Tage.

Falls sie den Gürtel an Weihnachten finanziell enger schnallen müssten, wären 36 Prozent der Befragten bereit, auf Restaurantbesuche zu verzichten und selbst zu kochen. Das sind deutlich weniger als im Vorjahr (43 Prozent). Den Rotstift würde rund jeder Fünfte noch bei der Weihnachtsbeleuchtung sowie Dekoration und Geschenken ansetzen. Ein Fünftel der Deutschen schließt Sparmaßnahmen an Weihnachten grundsätzlich aus. Im Vorjahr stimmten nur 14 Prozent der Befragten dieser Aussage zu.

Deutsche wollen Gutes tun

Auf dem Vormarsch ist aber auch die Bereitschaft, anderen zu helfen. Zwar wissen 18 Prozent der Befragten noch nicht, wie sie diesen Vorsatz in die Tat umsetzen wollen, haben es sich aber fest vorgenommen. Genauso viele sind sich sicher, dass sie eine gemeinnützige Organisation finanziell unterstützen wollen. Etwa jeder Zehnte spendet in der Kirche oder kauft Geschenke für SOS-Kinderdörfer. Die Spendenbereitschaft für Flüchtlinge hat im Vergleich zu den Vorjahren allerdings abgenommen: Lag sie 2015 noch bei neun Prozent, betrug sie 2017 nur noch drei Prozent. Es gibt aber auch die Bereitschaft, aktiv zu helfen. So gaben jeweils drei Prozent der Umfrageteilnehmer an, in einer Flüchtlingsunterkunft, einer Suppenküche oder als Weihnachtsmann im Kinderkrankenhaus etwas für das Gemeinwohl zu tun.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen finden Sie hier: http://bit.ly/2j3UdKm

Eine Infografik finden Sie hier: http://bit.ly/2ijQTNY

Hintergrund:

An der repräsentativen Studie „Weihnachtstrends 2017“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.025 Bundesbürger beteiligt. Die Online-Befragung wurde im November 2017 vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt.

CreditPlus auf einen Blick:

Die CreditPlus Bank AG ist eine hochspezialisierte Konsumentenkreditbank mit den Geschäftsfeldern Absatzfinanzierung, Privatkredite und Händlerfinanzierung. Das Kreditinstitut mit Hauptsitz in Stuttgart hat bundesweit 18 Filialen und 626 Mitarbeiter. CreditPlus gehört über die französische Konsumfinanzierungsgruppe CA Consumer Finance zum Crédit Agricole Konzern. CreditPlus erzielte zum 31.12.2016 eine Bilanzsumme von rund 4.725 Mio. Euro und gehört zu den führenden im Bankenfachverband organisierten Privatkundenbanken. Die Bank verfügt über ein vernetztes Multi-Kanal-System, das die Vertriebskanäle Filialen, Internet, Absatzfinanzierung und PartnerBanking optimal miteinander verbindet. Dies schafft Synergien und bietet den Kunden alle erdenklichen Zugangswege zum gewünschten Kredit. Kooperationspartner im Handel sind beispielsweise Suzuki, Piaggio, Miele, Bulthaup oder Küche&Co.

CreditPlus in Social Media: 
Corporate Blog (www.creditplusblog.de) 
Facebook (www.facebook.de/creditplus) 
Twitter (www.twitter.com/creditplusbank) 

Pressekontakt:

CreditPlus Bank AG
Sandra Hilpert
Tel: (0711) 66 06 – 640
Fax: (0711) 66 06 – 887
E-Mail: sandra.hilpert@creditplus.de
www.creditplus.de

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Deutsche geben mehr Geld fürs Weihnachtsfest aus
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Rückverfolgungssystem für Tabakprodukte „Track & Trace“VdR kritisiert fehlendes technisches Konzept und bezweifelt Sinnhaftigkeit der Direktive

Berlin (ots)

   - Implementierung eines EU-weiten IT-Systems bis 20. Mai 2019 
     nicht realisierbar
   - Keine sicherheitstechnischen Standards für Datenschutz, Daten- 
     und Cybersicherheit definiert (z.B. nach 
     BSI-Sicherheitsstandards) 

Das Rückverfolgungssystem für Tabakprodukte „Track & Trace“, das die EU-Kommission unter Federführung der DG Santé vorgelegt hat, stößt beim Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) auf scharfen Widerstand. So habe die EU-Kommission bis heute kein technisches Konzept für ein derartiges IT-Überwachungssystem ausgearbeitet, das sowohl den Anforderungen des Datenschutzes als auch der Daten- & Cybersicherheit entspreche.

„Alleine deswegen“, so VdR-Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster, „ist die Umsetzung der Direktive bis zum 20. Mai 2019 zeitlich unmöglich. Es fehlt an einer sicherheitstechnischen Zertifizierung, z. B. nach den entsprechenden Standards des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik.“ Aber auch die zu erwartenden hohen Kosten für den Aufbau eines solchen Systems seien für die einzelnen Staaten bisher nicht überschaubar. Von Foerster: „Der VdR fordert daher die Verabschiedung einer technisch ausgereiften und anerkannten Lösung, die dem gemeinsamen Ziel entspricht, den Schmuggel zu bekämpfen. Dabei ist auch die Komplexität eines solchen Systems zu berücksichtigen, die sich in einem realistischen Zeitrahmen widerspiegeln muss.“

Abgesehen von der bislang ungelösten sicherheitstechnischen Komponente weise Track & Trace einen grundlegenden Denkfehler auf, der die Sinnhaftigkeit der Direktive insgesamt massiv in Frage stelle. Von Foerster: „Auch Herstellung und Vertrieb von Pfeifen- und Schnupftabak, Feinschnitt sowie Zigarren/Zigarillos sollen im Rahmen von ‚Track & Trace‘ künftig aufwändig erfasst werden. Einzig: Keines dieser Produkte wird geschmuggelt!“ Track & Trace sieht vor, dass Zigaretten und Feinschnitt ab 2019 durch einen Code auf der Verpackung erfasst werden, ab 2024 sind auch Pfeifen- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos betroffen. Die Ware soll jederzeit aufgespürt und ihre Herkunft nachvollzogen werden können. Nach Berechnungen des VdR kommen dabei alleine auf den deutschen Mittelstand Kosten in dreistelliger Millionenhöhe zu. Ein enormer Aufwand für eine praxisfremde Regelung, die gerade kleine Betriebe vor schier unlösbare Herausforderung stellt: Denn sie produzieren keine Massenware, sondern bieten individuelle Tabakprodukte in unterschiedlichen Verpackungsgrößen an.

Über den Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR):

Der VdR ist ein Zusammenschluss von 18 überwiegend mittelständisch strukturierten und zum großen Teil familiengeführten Unternehmen. Er vertritt die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit. Im Mittelpunkt der Verbandstätigkeit stehen die wirtschaftliche und kulturelle Vielfalt von Tabak in Deutschland sowie das Eintreten für Verantwortung, Transparenz und klare Positionen:

   - Verantwortungsbewusstsein im Umgang mit den im VdR vertretenen 
     Produkten, insbesondere im Hinblick auf den Jugendschutz.
   - Transparenz durch den Dialog mit Politik und Medien, aktive 
     Öffentlichkeitsarbeit und Teilnahme am öffentlichen Diskurs zum 
     Themenbereich Tabak.
   - Klare Position für einen steuerlich angemessenen und 
     regulatorisch ausgewogenen Umgang mit Feinschnitt, Pfeifen-, 
     Kau- und Schnupftabak sowie Zigarren und Zigarillos. 

Kontakt:

VdR-Hauptgeschäftsführer Michael von Foerster
Telefon: +49 (30) 20965650
E-Mail: social-media@verband-rauchtabak.de
Internet: www.verband-rauchtabak.de

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Rückverfolgungssystem für Tabakprodukte „Track & Trace“
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1,03 Millionen Zuschauer für „Tietjen und Bommes“

Hamburg (ots) – Großer Erfolg für „Tietjen und Bommes“: 1,03 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer bundesweit verfolgten am Freitag, 24. November, im NDR Fernsehen den Talk aus Hannover mit Bettina Tietjen und Alexander Bommes. Der Marktanteil im Norden lag bei 15,2 Prozent (570.000 Zuschauer). Mit der Ausgabe feierte Bettina Tietjen ihr zwanzigjähriges Talkjubiläum im NDR Fernsehen. Die anschließende Sendung „Bettina Tietjen – die Talklady im Porträt“ kam in Norddeutschland sogar auf einen Marktanteil von 20,8 Prozent. Bundesweit hatte der Film 780.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Marktanteil: 8,1 Prozent).

Frank Beckmann, NDR Programmdirektor Fernsehen: „Mein herzlicher Glückwunsch an Bettina Tietjen! Seit mehreren Jahrzehnten gehört sie zu den beliebtesten Moderatoren im NDR Fernsehen, und die Sendungen am vergangenen Freitagabend haben wieder eindrucksvoll gezeigt, warum: Sie begeistert mit ihrer natürlichen, neugierigen und unvoreingenommenen Art. Und es freut mich sehr, dass auch das Duo mit Alexander Bommes so gut bei unserem Publikum ankommt!“

Die Gäste bei „Tietjen und Bommes“ waren Comedian Kaya Yanar, Hundetrainer Martin Rütter, Michael Patrick Kelly, Sänger und Musiker, Ulrich Walter, Astronaut und Bestsellerautor, die Schauspielerinnen Rebecca Immanuel und Michaela May sowie Demenzbotschafterin Sophie Rosentreter. In „Bettina Tietjen – die Talklady im Porträt“ kamen Freunde, Kollegen und Familie zu Wort, u. a. Alexander Bommes, Susanne Fröhlich, Eckart von Hirschhausen, Guido Maria Kretschmer, Ina Müller, Frank Plasberg, Rainer Sass, Jörg Thadeusz sowie Bettinas Kinder Pia und Theo Tietjen.

Pressekontakt:

NDR Norddeutscher Rundfunk
Presse und Information
Iris Bents
Telefon: 040 / 4156 – 2304
Fax: 040 / 4156 – 2199
i.bents@ndr.de
http://www.ndr.de

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GVB teilt die Bedenken der Länder zur EU-EinlagensicherungLänderkammer nimmt zur Vollendung der Bankenunion Stellung

München (ots) – Der Bundesrat hat erhebliche Bedenken gegen die jüngst von der EU-Kommission überarbeiteten Pläne für ein europäisches Einlagensicherungssystem. In einer heute verabschiedeten Stellungnahme lehnt die Länderkammer die Vorschläge aus Brüssel deshalb ab. Diese führten in letzter Konsequenz zu einer Vergemeinschaftung der nationalen Einlagensicherung der teilnehmenden Staaten in voller Höhe. Die Bundesländer fürchten deshalb eine Beeinträchtigung des Sparerschutzes in Deutschland.

Die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken teilen die Kritik. Das unterstrich Jürgen Gros, Präsident des Genossenschaftsverbands Bayern (GVB), in Reaktion auf den Beschluss: „Die EU-Kommission hat ihren Vorstellungen zu einer EU-weiten Einlagensicherung lediglich einen neuen Anstrich verpasst. Doch auch bei dieser Konstruktion drohen Fehlanreize und im Krisenfall müssen deutsche Banken für ausländische Risiken einstehen. Der Bundesrat erteilt der künftigen Bundesregierung deshalb zu Recht den Auftrag, sich für den Erhalt des bewährten Einlagenschutzes in Deutschland einzusetzen.“

Die ebenfalls in der Bundesrat-Stellungnahme formulierte Forderung nach einem Risikoabbau in den EU-Staaten begrüßt der GVB. Insbesondere in einigen südeuropäischen Ländern müssten die Bilanzen signifikant um ausfallgefährdete Engagements bereinigt werden, so Gros. Das sei zentral, um die Finanzstabilität zu erhöhen. Neue regulatorische Maßnahmen zum Abbau fauler Kredite dürften jedoch nicht zu unnötigen bürokratischen Belastungen bei den Instituten führen, die in der Vergangenheit auf konservative Kreditvergabestandards gesetzt hatten.

Der Genossenschaftsverband Bayern e.V. (GVB) vertritt die Interessen von 1.278 genossenschaftlichen Unternehmen. Dazu zählen 260 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 1.018 ländliche und gewerbliche Unternehmen mit insgesamt rund 51.000 Beschäftigten und 2,9 Millionen Mitgliedern. Damit bilden die bayerischen Genossenschaften eine der größten mittelständischen Wirtschaftsorganisationen im Freistaat. (Stand: 31.12.2016)

Pressekontakt:

Florian Ernst
Pressesprecher
Genossenschaftsverband Bayern e. V.
Türkenstraße 22-24, 80333 München
Tel. 089 / 2868 – 3402
Fax. 089 / 2868 – 3405
presse@gv-bayern.de
www.gv-bayern.de/presse

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KfW-Research: Bevölkerung in Deutschland hält „Verkehrswende“ für nötig – Mehrheit für Tempolimit auf Autobahnen

Frankfurt am Main (ots)

   - Repräsentative Befragung zeigt großes Bewusstsein für 
     Handlungsbedarf
   - Zugleich besteht hohe Bereitschaft zur Veränderung des 
     persönlichen Verhaltens
   - Jeder Dritte hat bereits sein eigenes Mobilitätsverhalten 
     angepasst
   - Skepsis gegenüber Elektromobilität noch ausgeprägt 

Zunehmend überlastete Straßen, Schadstoffkonzentrationen oberhalb der zulässigen Grenzwerte in vielen Städten, hohe Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor: Angesichts dieser Fakten sind die Zweifel an der Notwendigkeit einer „Verkehrswende“ in der Bevölkerung gering, wie eine repräsentative Befragung von KfW Research belegt. 81 % der Deutschen zwischen 18 und 67 Jahren halten ein Umdenken und Handeln zugunsten des Klimaschutzes für notwendig, etwa durch die Entwicklung marktfähiger, klimafreundlicher Antriebstechnologien, Verbesserung der öffentlichen Verkehrsnetze oder den bewussten Verzicht auf das Auto.

Insgesamt sehen die Befragten vor allem die Automobilindustrie in der Pflicht (89 %) und fordern die Politik zur Verbesserung von Rahmenbedingungen auf (77 %). Sie sind aber auch in hohem Maß dazu bereit, ihr eigenes Verhalten als Verkehrsteilnehmer zu ändern (71 %). Sogar das höchstkontrovers diskutierte Tempolimit auf Autobahnen findet eine Mehrheit: knapp 60 % sprechen sich dafür aus. Die Zustimmung ist jedoch nicht unter allen Bevölkerungsgruppen gleich groß. Frauen befürworten ein Tempolimit häufiger als Männer (70 % ggü. 50 %). Auch das Alter spielt eine Rolle: Die geringste Zustimmungsrate (35 %) gibt es bei jungen Männern unter 30.

„Die Bedeutung der Verkehrswende ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Den meisten Menschen ist klar, dass nicht nur Autokonzerne und Politik, sondern auch sie selbst etwas für den Klimaschutz im Verkehr tun können“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Das sind erfreuliche Ergebnisse, denn ohne eine Trendwende im Verkehrssektor kann Deutschland seine Klimaschutzziele nicht erreichen.“ Während die energiebedingten Treibhausgasemission in Deutschland von 1990 bis 2015 um rund 25 % gefallen seien, bewegten sie sich im Verkehrssektor noch immer auf dem Niveau von 1990. „Deutschland hat jetzt noch alle Chancen, die Mobilität der Zukunft entscheidend mitzugestalten und einer der wichtigsten Standorte der Automobilindustrie zu bleiben“, ergänzt Dr. Jörg Zeuner.

Jeder Dritte (36 %) hat, so das Ergebnis der KfW-Befragung, bereits sein Mobilitätsverhalten angepasst und fährt den eigenen Pkw weniger, nutzt häufiger Bus und Bahn oder steigt auf das Fahrrad um. Hierzu passt, dass von den vorgeschlagenen Politikmaßnahmen ein Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (91 %) die größte Zustimmung findet, dicht gefolgt vom Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes (86 % bzw. 85 %). Kritisch ist die Bevölkerung hingegen gegenüber Maßnahmen, die das Verkehrsaufkommen mittels Bezahlsystemen beschränken wollen: Sowohl die Einführung einer generellen PKW-Maut als auch einer City-Maut wird jeweils von zwei Dritteln der Befragten abgelehnt.

Große Skepsis herrscht hinsichtlich der Möglichkeit, die Klimabilanz des Verkehrssektors durch Umstellung der Antriebstechnik von Fahrzeugen auf Elektromobilität zu verbessern. Nur jeder Zweite glaubt, dass E-Autos in 20 Jahren die dominante Rolle spielen werden. Das überrascht, denn immer mehr Länder wollen das Ende des reinen Verbrennungsmotors besiegeln: In China gilt ab 2019 eine Quote für Elektroautos, während in einigen europäischen Ländern (z. B. in Norwegen, Frankreich und Großbritannien) sogar ein klares zeitliches Ende für die Zulassung von Otto- und Dieselmotoren angestrebt wird. Immerhin ziehen 40 % der Deutschen laut KfW-Befragung zumindest in Erwägung, ein Elektroauto zu kaufen. Eine ablehnende Haltung zu E-Autos wird am häufigsten mit einem lückenhaften Netz an Ladestationen (84 %), zu geringer Reichweite (81 %) und einem zu hohen Preis (79 %) begründet. Der Ausbau der Ladepunkte und deren intelligente Integration in das Stromnetz sollte daher mit Nachdruck fortgesetzt werden, um die Akzeptanz von E-Autos zu erhöhen.

Die Ergebnisse der KfW-Befragung zur ‚Verkehrswende‘ sind abrufbar unter: www.kfw.de/KfW-Konzern/KfW-Research/Verkehr

Zur Datenbasis:

Grundlage der KfW-Analyse zum Thema „Verkehrswende“ ist eine Befragung von ca. 2.400 Erwerbspersonen mittels computergestützter Telefoninterviews. Die Stichprobe und Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung Deutschlands im Alter von 18 bis 64 Jahren. Eine detaillierte Dokumentation der Datenbasis liefert der Tabellen- und Methodenband zum KfW-Gründungsmonitor 2017, in dessen Erhebung die Befragung eingebettet wurde http://ots.de/wNiwb

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 – 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Christine Volk,
Tel. +49 (0)69 7431 4683, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Christine.Volk@kfw.de, Internet: www.kfw.de

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KfW-Research: Bevölkerung in Deutschland hält „Verkehrswende“ für nötig – Mehrheit für Tempolimit auf Autobahnen gesellschaft

Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschriebenGemeinsame Ausstellung mit Bundespressekonferenz und Landesvertretung Rheinland-Pfalz

Berlin (ots) – Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat den Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen erneut ausgeschrieben. Die mit insgesamt 8.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 29. Januar 2018 bei einer Festveranstaltung in Berlin vergeben. Mit dem zum 18. Mal veranstalteten Wettbewerb sollen die Besten in dieser Darstellungsform ausgezeichnet und die Bedeutung der Karikatur für die Meinungsseiten der Zeitungen hervorgehoben werden.

Bewerben können sich Karikaturistinnen und Karikaturisten, die für deutsche Tages-, Sonntags- und politische Wochenzeitungen arbeiten. Die Preisverleihung findet in der rheinland-pfälzischen Landesvertretung in Berlin statt. Neben dem Karikaturenpreis wird ein mit 7.000 Euro dotierter Preis der Landesvertretung für die beste politische Fotografie vergeben. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 29. November 2017 (18 Uhr).

Die ausgezeichneten Arbeiten sowie knapp 150 weitere Fotos und Karikaturen, in denen Karikaturisten und Bildjournalisten „ihre“ Sicht auf die Politik des vergangenen Jahres präsentieren, werden ab 30. Januar 2018 in der Ausstellung „Rückblende“ gezeigt. Sie wird von der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Kooperation mit BDZV und Bundespressekonferenz veranstaltet und geht nach der Eröffnung in Berlin auf Tournee nach Bonn, Leipzig, Trier, Mainz, Neustadt an der Weinstraße, Koblenz und Brüssel. Die gemeinsame Ausstellung „Rückblende“ findet 2018 zum 34. Mal statt.

Mit dem ersten Preis ausgezeichnete Karikaturisten der vergangenen Jahre waren Martin Erl („Main-Post“, Würzburg 2016), Thomas Plaßmann (Frankfurter Rundschau 2015), Klaus Stuttmann (Der Tagesspiegel, Berlin 2014) und Heiko Sakurai (Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Essen 2013).

Details zur Teilnahme am Wettbewerb: www.rueckblende.rlp.de.

Folgen Sie uns auf Twitter @BdzvPresse #rückblende17 oder Instagram

Pressekontakt:

Hans-Joachim Fuhrmann
Telefon: 030/ 726298-210
E-Mail: fuhrmann@bdzv.de

Anja Pasquay
Telefon: 030/ 726298-214
E-Mail: pasquay@bdzv.de

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Karikaturenpreis der deutschen Zeitungen ausgeschrieben
Gemeinsame Ausstellung mit Bundespressekonferenz und Landesvertretung Rheinland-Pfalz
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Automatisieren, optimieren, identifizierenIntralogistikspezialist Identpro mit dreistelligem Umsatzwachstum

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Michael Wack, geschäftsführender Gesellschafter der Identpro GmbH, präsentiert eine ausgezeichnete Bilanz für 2017. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/128410 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Identpro GmbH“

Troisdorf (ots) – Auf eine ausgezeichnete Bilanz blickt der Logistikdienstleister Identpro zurück – ein im Vorjahresvergleich dreistelliger Umsatzzuwachs in Höhe von 242% steht für das erste Halbjahr zu Buche. Bedingt wird diese Steigerung insbesondere dadurch, dass verstärkt Großkonzerne wie z. B. Bosch, Continental, Thyssen Krupp und Volkswagen auf die digitalen Lösungen zur Optimierung von Fertigungsprozessen und intralogistischen Abläufen des inhabergeführten Mittelständlers setzen.

Als Referenz darf Michael Wack, geschäftsführender Gesellschafter der Identpro GmbH, jüngst auch die BMW Group in seinem Kundenportfolio begrüßen. Der Autobauer hat Ende September sein neues, 40 Millionen Euro teures Versorgungszentrum in Ergolding im Landkreis Landshut eröffnet. Dort baut man auf modernste Logistik-Lösungen in Form von autonomen Transport- und intelligenten Staplerleitsystemen. Eine Schlüsselrolle im reibungslosen Ablauf wird dabei dem 3D Staplerleitsystem identplus®, mit der weltweit ersten Laserlokalisierung für bemannte Stapler anhand natürlicher Umgebungsmerkmale, zuteil. Per Laser lokalisierte Gabelstapler lotsen die Fahrer im 48.000 Quadratmeter großen Komplex zu den eingelagerten Paletten und Verladetoren. Eine integrierte Transportüberwachung stellt sicher, dass ohne das ansonsten erforderliche Scannen von Barcodes immer die richtige Ware zum richtigen Werk geliefert wird. Neben Fehlerfreiheit profitiert BMW von signifikant gesteigerter Produktivität. Vom neuen Versorgungszentrum aus werden Komponenten an BMW Produktionsstandorte in aller Welt versandt.

identplus® ist ein Echtzeit-Lokalisierungssystem, das im Vergleich zu konventionellen Systemen, auf künstliche Referenzpunkte verzichtet und ohne Eingriffe in die Bausubstanz eingeführt werden kann. Es vereint Staplerortung, Lagernavigation und automatisches Identifizieren der Ladeeinheiten in einer Lösung und ist damit einzigartig auf dem Markt. Zudem ist identplus® das weltweit erste laserbasierte Ortungssystem für Stapler und bedarf keinerlei Wartung.

Als Teil der international agierenden Dr. Wack Group wurde die Identpro GmbH vor zehn Jahren als eigenständiges Unternehmen im rheinländischen Troisdorf gegründet. Seither ist es Philosophie, ausschließlich neue Problemlösungen auf den Markt zu bringen oder bestehende Produkte deutlich zu verbessern.

Weitere Informationen zu Identpro und zur Wack-Unternehmensgruppe sind erhältlich unter www.identpro.de und www.wack-group.com

Unternehmensinformation Wack-Unternehmensgruppe

Die 1975 von Dr. Oskar K. Wack gegründete und in zweiter Generation seit 2012 von dessen Sohn Dr. Harald Wack geführte Firma ist in drei Unternehmensbereiche gegliedert. ZESTRON ist als Hersteller von Reinigungsmedien und als Weltmarktführer, mit eigenen Dependancen in den USA, Japan, China, Malaysia und Südkorea, in der elektronischen Präzisions-Reinigung bekannt. Der Bereich „Consumer“ ist in den Segmenten Automobil-, Motorrad- und Fahrradpflege mit den Marken A1, P21-S, CW 1:100, S100 und F100 vertreten und hier einer der führenden Anbieter. Identpro hat sich auf die Optimierung von Fertigungsprozessen und intralogistischen Abläufen mittels Auto-ID Technik wie RFID, Barcode, NFC und staplerbasiertem 3D-Tracking (RTLS) spezialisiert. Weltweit sind heute ca. 250 Mitarbeiter in der Unternehmensgruppe beschäftigt, davon rund 140 Personen in der Zentrale in Ingolstadt. Neben ambitionierter Expansionspläne im Ausland wird auch der deutsche Sitz kontinuierlich ausgebaut und gestärkt. Letztlich eine tragende Säule des Unternehmens war und ist es bis heute, den Fokus nicht ausschließlich auf Rentabilität und Produktivität zu legen, sondern stets auch auf Humanität. Mit Gründung der Anni-Hofmann-Stiftung (www.glioblastom-forschung.com) im Jahr 2012 wird die medizinische Forschung an Glioblastomen unterstützt.

Pressekontakt:

Albert Mediamarketing e. K.
Florian Albert
Albstatter Strasse 17
97295 Waldbrunn
T: +49 (0)9306 / 984099
F: +49 (0)9306 / 984088
E-Mail: dr.wack@albert-mediamarketing.de

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