Volksbanken und Raiffeisenbanken auf Wachstumskurs

Berlin (ots) – Dank eines anhaltenden Kundenzuspruchs sowie einer robusten konjunkturellen Entwicklung konnten die Volksbanken und Raiffeisenbanken im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 ihr Kreditgeschäft erneut ausweiten und weitere Marktanteile hinzugewinnen. Nach vorläufigen Berechnungen auf Basis der Zahlen der Deutschen Bundesbank zum dritten Quartal 2017 erreichte das gesamte Kreditvolumen an Privat- und Firmenkunden 551 Milliarden Euro. Verglichen mit den Zahlen zum dritten Quartal 2016 waren das 5,4 Prozent mehr.

„Mehr als 30 Millionen Privat- und Firmenkunden setzen in Finanzierungsfragen auf die Beratungsleistung der Genossenschaftsbanken. Ich freue mich über dieses Vertrauen in unsere regional verankerten, mitgliederorientierten Banken“, sagt Marija Kolak, neue Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). Allein in den letzten zehn Jahren wuchs das Kreditgeschäft der Volksbanken und Raiffeisenbanken mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate in Höhe von 4,1 Prozent deutlich besser als im Branchendurchschnitt. „Es ist mir ein Anliegen, dass die Genossenschaftsbanken diesen Wettbewerbsvorsprung auch in den nächsten Jahren ausbauen können“, so die BVR-Präsidentin weiter. Dazu werde weiterhin im erheblichen Umfang unter anderem in die digitalen Kundenkanäle investiert.

In einem stabilen konjunkturellen Umfeld mit niedrigen Insolvenzzahlen und weiterhin hohen Kreditvergabestandards wuchsen nach Kundengruppen betrachtet die Kreditbestände auf der Firmenkundenseite mit 6,2 Prozent am stärksten. Insgesamt erreichten die Kreditvergabe an nichtfinanzielle Unternehmen und Selbstständige 243 Milliarden Euro. Der Marktanteil vergrößerte sich hier im Berichtszeitraum um 0,5 Prozentpunkte auf 19,5 Prozent.

Die Bestände an Privatkundenkrediten legten hingegen um 4,3 Prozent auf 284 Milliarden Euro zu. Der Gesamtmarkt über alle Banken hinweg wuchs um 3,5 Prozent und damit weitgehend im Einklang mit den verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte. Entsprechend erhöhte sich der Marktanteil um 0,2 Prozentpunkte auf 24 Prozent.

Pressekontakt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR)
Pressesprecherin Melanie Schmergal, Telefon: (030) 20 21-13 00,
presse@bvr.de, www.bvr.de

  Nachrichten

Volksbanken und Raiffeisenbanken auf Wachstumskurs Kapitalgesellschaft

Studie des Bundesgesundheitsministeriums fordert mehr Cannabisforschung

Berlin (ots) – Eine Studie des Bundesgesundheitsministeriums kommt zum Ergebnis, dass mehr Forschung zum Thema Cannabis notwendig ist. Durch Auswertung aller bedeutsamen in den letzten zehn Jahren in deutscher und englischer Sprache publizierten Daten und Forschungsarbeiten, wurde der aktuelle Kenntnisstand zusammengefasst.

„In den letzten zehn Jahren ist vor allem ein deutlicher Anstieg der wissenschaftlichen Literatur zu vermerken, die sich mit den Risiken des Cannabiskonsums zu Rauschzwecken befasst“, berichtet Studienleiterin Dr. Eva Hoch. Vorwiegend im akuten Konsum zeigen sich „Beeinträchtigungen der Entscheidungsfindung sowie der Gehirnfunktion beim Lösen kognitiver Aufgaben.“ Eine geminderte Intelligenz im Zusammenhang mit regelmäßigem Cannabiskonsum konnte nicht konsistent belegt werden. Festgestellt wurde allerdings ein „deutlicher Bedarf an Längsschnitt-Studien“ sowie eine „international gültige, standardisierte Erfassung von wichtigen Variablen des Cannabiskonsums (insbesondere von THC)“.

Dazu Marko Dörre, Geschäftsführer der Forschungsinitiative Cannabiskonsum: „Wir sehen unser Forschungsvorhaben bestätigt. Ausschließlich eine langdauernde Untersuchung des Freizeitgebrauchs von Cannabis, bei gleichzeitiger Kontrolle von Konsummenge und Wirkstoffgehalt, unter Berücksichtigung möglicher Risiken, kann die notwendigen Ergebnisse liefern.“ Die Forschungsinitiative Cannabiskonsum stellte im November 2016 einen Studienantrag beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Der Antrag richtet sich auf Durchführung einer „Wissenschaftlichen Studie zu Cannabisfolgen bei psychisch gesunden erwachsenen Konsumenten“ im Zeitraum von zehn Jahren. Teilnehmen könnten Cannabiskonsumenten mit Wohnsitz in Berlin. Ausgeschlossen sind Erstkonsumenten, Minderjährige sowie Risikoprobanden (z.B. abhängiger Konsum oder psychische Störungen).

Die vom Bundesgesundheitsministerium geförderte Studie „Cannabis: Potential und Risiken. Eine wissenschaftliche Analyse (CaPRis)“ wurde unter der Leitung von Privat-Dozentin Dr. rer. nat. Eva Hoch von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am LMU-Klinikum in München und Privat-Dozentin Dr. rer. nat. Miriam Schneider vom Institut für Entwicklungspsychologie und Biologische Psychologie der Universität Heidelberg durchgeführt. Der Kurzbericht ist beim Bundesgesundheitsministerium einzusehen:

www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Drogen_und_Sucht/Berichte/Kurzbericht/171127_Kurzbericht_CAPRis.pdf

Pressekontakt:

Forschungsinitiative Cannabiskonsum GmbH
Friedrichstraße 171, 10117 Berlin
www.forschungsinitiative-cannabiskonsum.de
presse@forschungsinitiative-cannabiskonsum.de

  Nachrichten

Studie des Bundesgesundheitsministeriums fordert mehr Cannabisforschung eine bestehende gmbh kaufen

Neue Bundesregierung gesucht – Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) fordert schnelle Einigung

}

2 Audios

  • 171211_OTP_HalbjahresPK.mp3
    MP3 – 1,2 MB – 01:16
    Download
  • 171211_Podcast_HalbjahresPK.mp3
    MP3 – 3,7 MB – 04:04
    Download

Ein Dokument

Berlin (ots) – Anmoderationsvorschlag: Deutschland sucht immer noch eine neue Bundesregierung. Nachdem die FDP die Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition platzen ließ, loten CDU/CSU und SPD zurzeit aus, ob eventuell wieder eine Große Koalition möglich ist. Das Ende ist noch offen, aber Dr. Johannes-Jörg Riegler, Präsident der Öffentlichen Banken Deutschlands (VÖB), hat uns auf seiner Halbjahres-Pressekonferenz schon mal erzählt, was er von der neuen Bundesregierung erwartet, hallo.

Begrüßung: „Hallo!“

1. Über die Bildung einer neuen Bundesregierung wird weiterhin verhandelt. Welches Ergebnis wäre Ihnen am Ende am liebsten?

O-Ton 1 (Dr. Johannes-Jörg Riegler, 34 Sek.): „Für uns – völlig unabhängig, ob es jetzt eine Große Koalition oder eine Minderheitsregierung gibt – ist wichtig, dass sich Deutschland den Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene stellen kann und einen ganz klaren Kurs vorgeben kann. Wir sind einfach das Land in Europas Mitte, die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union. Wir brauchen eine handlungs- und entscheidungsfähige Regierung, die eben nicht nur geschäftsführend verwaltet wird. Es kann in der Situation keinem, glaube ich, gleichgültig sein, ob eine tragfähige Bundesregierung zustande kommt – und hier sind Neuwahlen aus unserer Sicht keine Lösung.“

2. Was erwarten Sie von der nächsten Bundesregierung?

O-Ton 2 (Dr. Johannes-Jörg Riegler, 37 Sek.): „Entscheidend für uns Banken ist, dass die neue Bundesregierung erkennt, dass ein wirtschaftlich starkes Deutschland, und so soll es bleiben, auch starke Banken braucht. Wir deutsche Banken arbeiten im Interesse der deutschen Wirtschaft, speziell des Mittelstandes, und müssen in der Lage sein, die gesamte Palette von Dienstleistungen zu erbringen. Für uns ist es entscheidend, ein starkes deutsches, europäisches Bankensystem dem amerikanischen, aber auch dem chinesischen gegenzuhalten. Und da hoffe ich auf die Unterstützung der Koalition und eine Partnerschaft und Pragmatismus und Verständnis für das Bankgeschäft und seine Bedeutung für die Gesamtwirtschaft.“

Abmoderationsvorschlag: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Dr. Riegler! Mehr über die Halbjahres-PK des Bundesverbands Öffentlicher Banken finden Sie im Internet unter www.voeb.de.

Pressekontakt:

Norman Schirmer
Pressesprecher
Telefon: +49 30 81 92 163
E-Mail: norman.schirmer@voeb.de

  Nachrichten

Neue Bundesregierung gesucht – Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB) fordert schnelle Einigung erwerben