Jahresstart mit gestiegenem DieselpreisUnterschied zwischen Benzin- und Dieselpreis verringerte sich

M√ľnchen (ots) – Die Kraftstoffpreise in Deutschland haben sich zu Jahresbeginn unterschiedlich entwickelt. Laut ADAC Auswertung ging der Preis f√ľr einen Liter Super E10 binnen Wochenfrist um 0,1 Cent auf durchschnittlich 1,363 Euro zur√ľck. Der Preis f√ľr einen Liter Diesel stieg um 0,7 Cent auf 1,215 Euro. Damit betr√§gt die Preisdifferenz zwischen den beiden Sorten derzeit weniger als 15 Cent je Liter.

Die tats√§chlichen Kraftstoffpreise k√∂nnen nach Region oder Tageszeit erheblich von den ermittelten Tagesdurchschnittspreisen abweichen. Darauf weist der ADAC nochmals hin. Am sp√§ten Nachmittag zahlen Autofahrer meist bis zu zehn Cent je Liter weniger als nachts oder am fr√ľhen Morgen. Die Smartphone-App \“ADAC Spritpreise\“ gibt detaillierte Auskunft √ľber die aktuellen Spritpreise an den deutschen Tankstellen. Ausf√ľhrliche Preisinformationen sind auch unter www.adac.de/tanken abrufbar.

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Jahresstart mit gestiegenem Dieselpreis
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Webcams: Sicheres Passwort erschwert Unbefugten den DatenzugriffT√úV Rheinland: Kameras sch√ľtzen vor EinbrechernDaten sind oft ungesichertVerbraucher m√ľssen sich an Vorschriften halten

K√∂ln (ots) – Am Hauseingang sch√ľtzen sie vor Einbrechern, im Kinderzimmer sorgen sie f√ľr ein sicheres Gef√ľhl bei den Eltern. Wer eine Webcam in seiner Wohnung oder auf seinem Grundst√ľck installiert, hat die eigenen vier W√§nde √ľber eine App im Blick – auch aus der Ferne. Ohne entsprechenden Schutz k√∂nnen allerdings auch Unbefugte auf die privaten Live-Bilder zugreifen, und zwar √ľber die IP-Adresse der Webcam. Diese l√§sst sich √ľber Suchmaschinen herausfinden. \“Um sich zu sch√ľtzen, sollten Verbraucher ein sicheres Passwort mit mindestens acht Zeichen, die willk√ľrlich wirken, einrichten\“, r√§t G√ľnter Martin, Internet-Experte von T√úV Rheinland.

Verkaufszahlen steigen

Webcams sind mittlerweile g√ľnstig, sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Moderne Kameras liefern HD-Bildqualit√§t, Nachtsicht oder einen Bewegungssensor, der den Verbraucher informiert, wenn jemand das Grundst√ľck oder die eigenen vier W√§nde betritt. \“Die Wahrscheinlichkeit von Einbr√ľchen sinkt merklich. Zudem beh√§lt man zuhause den Nachwuchs oder das Haustier im Auge\“, so Martin. Trotzdem sollten Webcam-Besitzer darauf achten, dass Unbefugte keinen Zugriff auf die Kamera und damit private Daten erhalten. Dazu geh√∂re auch, Webcams im Au√üenbereich sicher zu befestigen. \“Dabei geht es nicht nur um den Verlust der Kamera. Durch Auslesen des Kameraspeichers k√∂nnen Informationen √ľber das hauseigene WLAN schnell in fremde H√§nde geraten.\“

Zertifikat bringt Sicherheit

Die beiden T√úV Rheinland-Zertifikate \“Protected Privacy IoT Product\“ und \“Protected Privacy IoT Service\“ weisen darauf hin, dass eine Webcam ein hohes Ma√ü an Datenschutz und Datensicherheit bietet. Doch Verbraucher sollten nicht nur auf ihren eigenen Schutz achten. Sie m√ľssen sich auch an bestimmte Vorschriften halten: \“Es ist verboten, Personen mit der Webcam auszuspionieren\“, sagt G√ľnter Martin. Zudem darf nur das eigene Grundst√ľck beobachtet werden. Mit einem Hinweisschild sollten Anwender auf die Video√ľberwachung auf ihrem Grundst√ľck hinweisen.

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T√úV Rheinland: Kameras sch√ľtzen vor Einbrechern
Daten sind oft ungesichert
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Klaus-Richard Bergmann: Fachkräftemangel mit guter Arbeit begegnen

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Klaus-Richard Bergmann, Hauptgesch√§ftsf√ľhrer der BG BAU. Weiterer Text √ľber ots und www.presseportal.de/nr/60172 / Die Verwendung dieses Bildes ist f√ľr redaktionelle Zwecke honorarfrei. Ver√∂ffentlichung bitte unter Quellenangabe: \“obs/Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft/Joerg Koch\“

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Berlin (ots) – Das Bauvolumen in Europa wird in diesem Jahr um 3,5 Prozent zunehmen – so stark wie zuletzt nur im Jahr 2006. Das zeigt eine Untersuchung des ifo-Instituts in 19 europ√§ischen L√§ndern. Gleichzeitig gibt etwa ein F√ľnftel der deutschen Unternehmen im Bauhauptgewerbe an, dass der Arbeitskr√§ftemangel die Auftragsausf√ľhrung behindert.

Dazu erkl√§rt der Hauptgesch√§ftsf√ľhrer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) Klaus-Richard Bergmann:

\“Arbeitsschutz ist ein Wettbewerbsvorteil im Kampf um die besten Arbeitskr√§fte. Zus√§tzlich tr√§gt wirksame Pr√§vention zum Erhalt der Arbeitskraft der Besch√§ftigten bei. Darum sind jetzt mehr denn je Investitionen f√ľr Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz notwendig! Hier sind die Unternehmen der Bauwirtschaft gefordert, aber auch die politisch Verantwortlichen sollten dabei unterst√ľtzen. Die BG BAU wird ihre Verantwortung annehmen und ihren Teil dazu beitragen, indem sie die Betriebe bei allen Pr√§ventionsma√ünahmen ber√§t und unterst√ľtzt. Ebenso werden Arbeitsschutzma√ünahmen von der BG BAU bezuschusst und pr√§miert, um finanzielle Anreize zu setzen.\“

Nähere Informationen: www.bgbau.de

Pressekontakt:

Joachim Förster, Presseprecher, 030 85781-518, kommunikation@bgbau.de



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Das Supertalent РKampf um die letzten Finalplätze

K√∂ln (ots) – Von faszinierender Akrobatik und fesselnden Feuershows √ľber Magie bis hin zu Comedy- und Gesangstalenten. Woche f√ľr Woche haben die unterschiedlichsten Talente vor der Jury aus Dieter Bohlen, Bruce Darnell und Nazan Eckes ihr K√∂nnen unter Beweis gestellt. In diesem Jahr wird der Kampf um das hei√ü begehrte Finalticket noch spannender: Am kommenden Samstag, 9. Dezember, 20.15 Uhr, m√ľssen sich in der Show \“Das Supertalent – Kampf um die letzten Finalpl√§tze\“ die Besten der Besten ein zweites Mal beweisen. Die Jury hat aus allen Weiterkommern 17 Talente ausgew√§hlt, die mit einer neuen Performance antreten und um den Einzug in das gro√üe Live-Finale am 16. Dezember k√§mpfen.

Und das sind die 17 Talente, die um die letzten sechs Plätze im Finale kämpfen:

Die Jury von \“Das Supertalent\“ ist in der Vergangenheit bereits auf einige Talente getroffen, die nicht von dieser Welt schienen – aber diese Au√üerirdische haben die Herzen von Nazan Eckes, Bruce Darnell und Dieter Bohlen im Sturm erobert: Die Baba Yega vom Planeten Babalta sorgten mit ihrem Tanz bei den Erdlingen f√ľr viel Gel√§chter und gute Laune!

Akrobat Jannis (23) aus Iserlohn und die Italienerinnen Barbara (25) und Irene (12) verbinden Tanz und Theater mit Lichteffekten. Damit erz√§hlten sie eine wundersch√∂ne Geschichte, die Jury und Publikum gleicherma√üen r√ľhrte und begeisterte.

Die S√ľdkoreaner des Wiener Chors Seicento konnten vor allen Dingen Dieter Bohlen mit \“Oh Happy Day\“ √ľberzeugen: \“Ich hab noch nie so einen geilen Satzgesang geh√∂rt\“ fand der Poptitan und schickte den gewichtigen Chor (gemeinsam wiegen die Herren √ľber 600 Kilo) in die n√§chste Runde.

Bei diesem V√§ter-T√∂chter-Projekt schmolzen die Jury-Herzen. Die M√§dchen im Alter zwischen drei und acht Jahren kennen sich durch den gemeinsamen Tanzunterricht und traten mit ihren Papas als Tanzpartner auf. Nazan Eckes gestand schon vor dem Auftritt: \“Ich muss jetzt schon heulen.\“

Quintino Cruciano (81) aus Salzgitter √ľberzeugte die Supertalent-Jury mit \“Nella Fantasia\“ von Ennio Morricone. Damit erf√ľllte sich der geb√ľrtige Italiener selbst einen seiner gr√∂√üten W√ľnsche: Einmal vor Dieter Bohlen und einem gro√üen Publikum zu singen.

Er steckte sogar seinen Allerwertesten in Brand: Ramesh (44) aus Indien bot Jury und Publikum eine irre Feuershow und sicherte sich damit einen Platz in der n√§chsten Runde. \“Ich hab das noch nie gesehen. Ein Arsch on fire! Das war hammerm√§√üig\“, urteilte Bruce Darnell.

Niels Harder (27) aus Amsterdam bekam seinen ersten Zauberkasten im Alter von acht Jahren von seinen Gro√üeltern geschenkt und verdient inzwischen seinen Lebensunterhalt mit Magie! Bei seinem ersten Auftritt auf der Supertalent-B√ľhne konnte er Dieter Bohlen allerdings nicht √ľberzeugen. Nun erh√§lt Niels eine zweite Chance, dem Chefjuror ein L√§cheln ins Gesicht zu zaubern.

Die T√§nzer Nathalie (30) und Sofiane (31) aus Paris formten mit ihrer Mischung aus klassischem Ballett und Hip Hop Moves einen ganz eigenen Tanzstil und √ľberzeugten damit die Jury. Ein Kompliment f√ľr Nathalie gab\’s au√üerdem: \“Du bist als Frau an Coolness kaum zu √ľbertreffen. Das hat mir sehr imponiert\“, so Nazan Eckes.

Was als beschwipste Idee auf einer Studentenparty entstand, ist zum Erfolgskonzept von The Bottle Boys aus Dänemark geworden: Martin (34), Kaspar (33) und Johannes (33) machen Popmusik auf leeren Flaschen und konnten damit auch bei der Jury punkten.

Jessica Alexandre (24) und Kaue Andryh (20) vom Duo Nigretai aus Brasilien vereinen in ihrer Luftakrobatik zwei sehr traditionelle sowie alte Zirkusk√ľnste: Sie arbeiten mit Haar- und Zahnaufh√§ngern. F√ľr diese Leistung ging sogar Bruce Darnell vor Jessica auf die Knie!

Der geb√ľrtige Chilene Alejandro Reyes (25) lebt im schweizerischen Lausanne und hat seit seiner Geburt nur eine Hand. Trotzdem beeindruckte er mit seinem Talent als Gitarrist und S√§nger: \“Ich habe den gr√∂√üten Respekt vor Menschen, die aus ihrem Handicap etwas so Tolles machen\“, urteilte Nazan Eckes.

Die S√§nger und T√§nzer von D√ļlam√°n nahmen die Zuschauer mit auf eine musikalische Reise durch ihre irische Heimat und pr√§sentierten u.a. Dieter Bohlens Hit \“Brother Louie\“ in g√§lischer Sprache. Damit sangen und tanzten sich die Iren in die Herzen der Supertalent-Jury.

Jason Br√ľgger (24) aus der Schweiz begeisterte die Jury als Luftakrobat an den Strapaten. Der Schweizer leidet unter H√∂henangst und tr√§gt seit zwei H√∂rst√ľrzen H√∂rger√§te: \“Aber das beeintr√§chtigt mich √ľberhaupt nicht.\“ Mit seinem Auftritt in luftiger H√∂he sicherte sich Jason Dieter Bohlens \“absoluten Respekt vor so einer Megaleistung!\“

\“Das war mega mega mega\“, beurteilte Bruce Darnell die internationalen Gruppe Break the Tango: Die T√§nzer aus der Schweiz, Mexiko, S√ľdkorea und Italien sowie sexy S√§nger Luciano aus Argentinien √ľberzeugten die Jury mit ihrer Show aus Tanz und Gesang.

Marcel Gurk (20) aus Duisburg brachte als Fu√üball Freestyler die Leidenschaft f√ľr\’s runde Leder auf die Supertalent-B√ľhne. Dank Feuerball und temporeichen Tricks entflammte auch die Jury f√ľr sein Talent und schickte den Studenten in die n√§chste Runde.

Die \“Fantasy Bubble Show\“ von Sergey (35) und Svetlana (37) aus Moskau sorgte mit kleinen und gro√üen Seifenblasen f√ľr magische Stimmung auf der B√ľhne.

Die Br√ľder Huynh Huy Cuong (38) und Huynh Van Than (41) faszinierten als Bao Cuong mit Kung Fu und irren Schwertschluck-Stunts. Daf√ľr gab\’s dreimal Ja von der Jury und eine besorgte Jurorin, die sich fragte: \“Was sagt der HNO dazu?\“

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foodwatch-Protestaktion bei Alete: Babynahrungshersteller lehnt Goldenen Windbeutel ab – Verbraucherorganisation fordert: Alete muss Babykeks vom Markt nehmen

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foodwatch-Protestaktion bei Alete: Babynahrungshersteller lehnt Goldenen Windbeutel ab - Verbraucherorganisation fordert: Alete muss Babykeks vom Markt nehmen
foodwatch-Protestaktion bei Alete: Babynahrungshersteller lehnt Goldenen Windbeutel ab – Verbraucherorganisation fordert: Alete muss Babykeks vom Markt nehmen / Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch protestieren vor dem Firmensitz des Babynahrungsherstellers Alete im hessischen Bad Homburg. Bei der… mehr

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Frankfurt am Main (ots) – \“Ich will keine Werbel√ľge mehr sein!\“ – mit diesem Demonstrationsschild steht eine Aktivistin im menschengro√üen Alete-Babykeks-Kost√ľm vor dem Alete-Verwaltungssitz in Bad Homburg und blinzelt in die Novembersonne. \“Der Goldene Windbeutel 2017 f√ľr die dreisteste Werbel√ľge des Jahre geht an Alete\“, hei√üt es auf einem weiteren, gro√üen Schild, mit dem Aktivisten der Verbraucherorganisation foodwatch kurzerhand das Firmenlogo √ľberh√§ngen.

Entgegen den Empfehlungen von √Ąrzten und Gesundheitsexperten verkauft Alete einen Babykeks mit 25 Prozent Zuckeranteil schon f√ľr S√§uglinge ab dem achten Monat \“zum Knabbernlernen\“ – daf√ľr hat Alete heute den Goldenen Windbeutel erhalten. Bei der Online-Wahl von foodwatch zur dreistesten Werbel√ľge des Jahres hatten in den vergangenen Wochen mehr als 73.000 Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Stimme abgegeben, rund die H√§lfte entschied sich unter den f√ľnf Kandidaten f√ľr das Alete-Produkt. Der Babynahrungshersteller nahm den Negativpreis allerdings nicht an – die foodwatch-Aktivisten standen vor verschlossenen T√ľren. Als sie um das bereits vorab angefragte Gespr√§ch mit der Alete-Gesch√§ftsf√ľhrung baten, wies sie ein Wachmann aus dem Firmengeb√§ude. Von der Unternehmensleitung wollte sich niemand vor den wartenden Journalisten √§u√üern. Lediglich auf einem Aushang an der Eingangst√ľr bezog Alete Stellung und verteidigte seinen Babykeks gegen Kritik: Schlie√ülich w√ľrden \“alle gesetzlichen Vorgaben eingehalten\“ und der Zuckergehalt sei \“deutlich gekennzeichnet\“. Zudem w√ľrde auf der Packung erl√§utert, wie die Angabe \“babygerecht\“ zu verstehen sei: \“f√ľr die kleine Hand zum Selberessen\“. \“Das ist weder dreist noch gelogen\“, so Alete. Nach dem Start der Windbeutel-Wahl hatte Alete bereits reagiert und Anfang November angek√ľndigt, seinen Babykeks immerhin nicht l√§nger auf der Packung als \“babygerecht\“ zu bezeichnen und die Rezeptur zu ver√§ndern.

\“Wenn selbst Babyprodukte eines Babynahrungshersteller nicht babygerecht sind, worauf sollen sich Verbraucherinnen und Verbraucher dann im Supermarkt noch verlassen k√∂nnen? Alete bereichert sich auf Kosten der Kindergesundheit! Der Babynahrungshersteller ignoriert nicht nur die Kritik von zehntausenden Verbraucherinnen und Verbrauchern, sondern auch die Empfehlungen von √Ąrzten und Ern√§hrungsexperten\“, sagte Sophie Unger von foodwatch, \“Wahlleiterin\“ f√ľr den Goldenen Windbeutel. Die Verbraucherorganisation forderte Alete auf, das Produkt vom Markt zu nehmen und sein Sortiment zu √ľberarbeiten. Denn obwohl Experten von zugesetztem Zucker f√ľr Babys abraten, hat Alete etwa 30 Prozent seiner Babyprodukte Zucker beigemischt, unter anderem Joghurts, Grie√übrei, Puddings oder auch Keksen. Verbraucherinnen und Verbraucher k√∂nnen den Aufruf an Alete unter www.alete-aktion.foodwatch.de unterst√ľtzen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) etwa r√§t f√ľr die Ern√§hrung von S√§uglingen und Kleinkindern explizit von zugesetztem Zucker ab. Auch das von der Bundesregierung ins Leben gerufene Netzwerk \“Gesund ins Leben\“ empfiehlt als Beikost f√ľr S√§uglinge \“Produkte ohne Zugabe von Zucker\“. Alete vermarktet seinen zuckrigen Keks dennoch ab dem achten Lebensmonat – und das ganz legal. Denn die EU-Verordnung √ľber Babylebensmittel l√§sst L√ľcken: Zwar gibt es zum Beispiel Vorgaben f√ľr die Belastung mit Pestiziden, aber selbst Kekse mit einem Zuckergehalt von bis zu 34 Prozent d√ľrfen noch als empfehlenswerte Produkte f√ľr S√§uglinge beworben werden. Sophie Unger von foodwatch: \“Der Fall Alete macht deutlich: Wir brauchen dringend bessere gesetzliche Vorgaben f√ľr Babylebensmittel.\“

Au√üer dem Alete Babykeks waren vier weitere Produkte f√ľr den Goldenen Windbeutel 2017 nominiert. In einem im Vergleich zu den Vorjahren ver√§nderten Wahlverfahren gingen mehr als 73.000 g√ľltige Stimmen im Wahlzeitraum seit Ende Oktober ein. Die √ľberw√§ltigende Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher stimmte f√ľr Alete. Das Ergebnis im Detail:

   1. Platz: Alete Kinderkeks (36.786 Stimmen, entspricht rund 50 n      Prozent der abgegebenen g√ľltigen Stimmen)n   2. Platz: Unilever: Becel Omega-3 Pflanzen√∂l (12.139 Stimmen, 16,5n      Prozent)n   3. Platz: Continental Foods: Lacroix Ochsenschwanz Suppe (11.271 n      Stimmen, 15,3 Prozent)n   4. Platz: Kellogg\'s: Urlegenden M√ľsli Quinoa, Apfel, Cranberries &n      Chia-Samen (10.169 Stimmen, 13,8 Prozent)n   5. Platz: Bauer: Protein Drink Vanille (3.280 Stimmen, 4,5 n      Prozent) 

foodwatch vergibt den Goldenen Windbeutel in diesem Jahr zum siebten Mal. Die erste Wahl fand 2009 statt. Bisherige Preistr√§ger waren unter anderem der Trinkjoghurt Actimel von Danone (2009), die Milch-Schnitte von Ferrero (2011) und ein Instant-Tee f√ľr Kinder von Hipp (2012). Ziel ist es, mit dem Negativpreis auf die systematische, ganz legale Irref√ľhrung bei Lebensmitteln hinzuweisen und bessere Gesetze zu erwirken.

Link:

   - Ergebnisse der Wahl zum Goldenen Windbeutel 2017: n  www.goldener-windbeutel.de 

Quellen und weiterf√ľhrende Informationen:

   - Pressemappe mit Hintergrundinformationen zum Alete Kinderkeks n     inklusive Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation, zu den n     rechtlichen Grundlagen bei Babylebensmitteln und zum n     Alete-Sortiment:  https://tinyurl.com/yafdk6tan   - Erste Stellungnahme von Alete zum Start des Goldenen W n     Windbeutels: http://tinyurl.com/y8msjxfbn   - Zweite Stellungnahme von Alete an foodwatch: n  http://tinyurl.com/y9rvcady 

+++ Achtung, Redaktionen +++

   - Fotos von der \"Preisverleihung\" bei Alete: n  www.foodwatch.de/material-windbeuteln   - TV-Statements zu Alete und dem Goldenen Windbeutel: n  https://tinyurl.com/alete-windbeutel-videon   - Audio-O-Töne zu Alete und dem Goldenen Windbeutel: n  https://tinyurl.com/alete-windbeutel-audion   - Bewegtbildmaterial aller Kandidaten: n  https://tinyurl.com/y7q7elq2n   - TV-Statements zu allen Kandidaten: https://tinyurl.com/y6w2wfc4n   - Audio-O-Töne zu allen Kandidaten: https://tinyurl.com/y9wku5x7 

Pressekontakt:

Dario Sarmadi und Sarah Häuser
nE-Mail: presse@foodwatch.de
nTel.: +49 (0)30 / 24 04 76 290



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Bremer Fernsehpreis f√ľr NDR Landesprogramme „Hallo Niedersachen“ und „Schleswig-Holstein Magazin“

Hamburg (ots) – Gleich zwei Landesprogramme des NDR sind mit dem Bremer Fernsehpreis 2017 ausgezeichnet worden. In der Kategorie \“Beste Sendung\“ holte \“Hallo Niedersachen\“ den Preis bereits zum zweiten Mal in Folge. Ausgezeichnet wurde die Ausgabe vom 27. Juli 2017 √ľber das Hochwasser im Land. In der Kategorie \“Beste Recherche\“ ging einer von zwei Preisen an drei Autorinnen und Autoren des \“Schleswig-Holstein Magazins\“ f√ľr ihre Berichte √ľber Medikamentenversuche an Heimkindern im Landeskrankenhaus Schleswig. Der Preis wurde am Freitag, 17. November, im Rahmen einer feierlichen Gala im Event-Studio von Radio Bremen verliehen.

NDR Intendant Lutz Marmor: \“Zwei Bremer Fernsehpreise f√ľr den NDR sind eine sch√∂ne Best√§tigung f√ľr unser Engagement in der Region. Die Kolleginnen und Kollegen des \“Schleswig-Holstein Magazins\“ haben mit hartn√§ckiger investigativer Recherche Missst√§nde im Sendegebiet aufgedeckt. \“Hallo Niedersachen\“ ist bei Ereignissen, die die Menschen hautnah betreffen, mit aktueller und kompetenter Berichterstattung vor Ort. Ich gratuliere den Preistr√§gern in den Landesfunkh√§usern zu dieser Auszeichnung.\“

\“Hallo Niedersachsen\“ berichtete in einer monothematischen Sendung √ľber das Hochwasser im Land. Dauerregen hatte daf√ľr gesorgt, dass die Pegel der Fl√ľsse in Niedersachsen auf Rekordniveau anstiegen. In Goslar hatte ein rei√üender Strom die Innenstadt verw√ľstet, w√§hrend in Hildesheim die Pegel leicht gefallen waren. √úber Nacht verloren viele Menschen in Niedersachsen ihr Hab und Gut und ihr Zuhause.

Die Jury begr√ľndete ihre Entscheidung so: \“Wenn weite Teile eines Bundeslandes unter Wasser stehen, kann man als Journalist in der Zentrale leicht den √úberblick verlieren: Wo herrscht Katastrophenstimmung, wo entspannt sich die Lage? Die Redaktion von \’Hallo Niedersachsen\‘ beh√§lt den √úberblick, nimmt die Zuschauer an die Hand und unternimmt mit ihnen eine 30 Minuten lange Reise durch die Regionen: souver√§n, nie alarmistisch! Und immer gut informiert, was mit dem Einsatz eindrucksvoller Infografiken unter Beweis gestellt wird. Besonderes Lob verdienen die Reporter, die nie sich selbst, sondern das Geschehen und die vielen verzweifelten Menschen in den Vordergrund stellen.\“

√úber die Medikamentenversuche berichteten die Autoren Julia Schumacher, Eike L√ľthje und Christian Schepsmeier f√ľr das \“Schleswig-Holstein Magazin\“. Die Versuche wurden in den Jahren von 1950 bis 1970 vorgenommen. Die Opfer der Versuchsreihen leiden darunter – psychisch wie physisch – bis heute. Die Recherchen dauerten mehr als ein Jahr lang. Das \“Schleswig-Holstein Magazin\“ berichtete mehrere Monate lang. Ausgezeichnet wurde der erste Bericht vom 11 Oktober 2016.

In der Jury-Begr√ľndung hei√üt es: \“Alles fing mit einer E-Mail an. Als dann ein Informant auspackte, erkannten die beiden Autoren Eike L√ľthje und Christian Schepsmeier das Potential dieser Geschichte: Mit viel Energie und journalistischer Hartn√§ckigkeit durchw√ľhlten sie Archive, sprachen mit Experten und sp√ľrten Opfer auf. So entstanden mehrere packende Beitr√§ge im \’Schleswig-Holstein Magazin\‘ √ľber Medikamentenversuche an Heimkindern und an Psychiatriepatienten. Die exzellente Recherche, die eindringlichen Gespr√§che mit Opfern, die einf√ľhlsame Texthaltung – all das macht die Reihe preisw√ľrdig. Dazu geh√∂rt auch die ausgezeichnete bildliche Umsetzung. Die Kameraf√ľhrung und Art der Fotografie von Kamerafrau Berit Ladewig ist kreativ und sensibel zugleich und komplettiert die hervorragende Teamleistung.\“

Den Bremer Fernsehpreis gibt es bereits seit 1974. Er gilt als ma√ügebliche Auszeichnung f√ľr regionale Fernsehprogramme in Deutschland. Radio Bremen organisiert den Wettbewerb allj√§hrlich im Auftrag der ARD. In der Jury vertreten sind Frank Plasberg (ARD-Moderator und Jury-Vorsitzender), Hans Helmich (Redakteur beim Fernsehprogramm der Deutschen Welle und Medientrainer), Andreas J√∂lli (Berlin-Korrespondent des ORF und Publizistik-Dozent), Gesa Eberl (Moderatorin bei n-tv und RTL) und Birgitta Weber (stellvertretende Chefredakteurin beim S√ľdwestrundfunk und Redaktionsleiterin des Politikmagazins \“Report Mainz\“).

Pressekontakt:

NDR Norddeutscher Rundfunk
nPresse und Information
nRalf Pleßmann
nTelefon: 040 / 4156 – 2333
nFax: 040 / 4156 – 2199
nr.plessmann@ndr.de
nhttp://www.ndr.de



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Terrorfinanzierung mit staatlichem Segen?Kampagne STOP THE BOMB protestiert gegen „Banking und Business Forum Iran Europe“

Berlin (ots) – Die Kampagne STOP THE BOMB protestiert gegen das \“Banking und Business Forum Iran Europe\“, das am 15. und 16. November im Rahmen der \“Euro Finance Week\“ in Frankfurt stattfindet. Das Forum will Hindernisse im Zahlungsverkehr beheben, die derzeit f√ľr das Iran-Gesch√§ft noch bestehen. Sprecher sind neben deutschen und iranischen Bankern auch der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und der au√üenpolitische Sprecher der GR√úNEN Omid Nouripour.

Ulrike Becker, Sprecherin von STOP THE BOMB, kritisiert die Beteiligung von Bundesbeh√∂rden: \“Die Rednerliste zeigt, dass die Initiative f√ľr das Ankurbeln des Irangesch√§fts bei der Politik liegt. Institutionen wie die Banken-Aufsichtsbeh√∂rde Bafin und die Exportkontrollbeh√∂rde Bafa, die eigentlich f√ľr die Risiko-Kontrolle im Au√üenhandel zust√§ndig sind, beteiligen sich an der Propaganda f√ľr Iran-Gesch√§fte.\“

Iran gilt wegen der Finanzierung von Terrororganisationen bei der internationalen \“Arbeitsgruppe f√ľr finanzielle Ma√ünahmen gegen Geldw√§sche\“ (FATF) als \“nicht kooperierendes Hochrisikoland\“. Deutsche Firmen, die im Iran investieren, riskieren zudem weiterhin US-Sanktionen.

Mit Iran verb√ľndete Milizen f√ľhren Krieg in Syrien, im Irak und im Jemen. In Syrien droht Irans Verb√ľndeter Assad mit einer Besetzung des von kurdisch-arabischen Milizen vom IS befreiten Raqqa. Die aus dem Iran gelenkte Hisbollah bereitet im Libanon einen erneuten Krieg gegen Israel vor, w√§hrend der libanesische Ministerpr√§sident Hariri aus Angst vor einem iranischen Terroranschlag zur√ľckgetreten ist.

Becker kommentiert: \“Dieses Werbeevent ist skandal√∂s: Deutsche Banker und Politiker breiten in Frankfurt den roten Teppich f√ľr ein Regime aus, vor dem Millionen Menschen aus Syrien und dem Irak geflohen sind.\“

Das Banking-Forum ist nicht das erste seiner Art. 2014 wurde das \“Iran Business Forum\“ nach Protesten abgesagt.

Pressekontakt:

Ulrike Becker
nSprecherin STOP THE BOMB
nTel. 030 – 2241 2700
ninfo-de@stopthebomb.net
nwww.stopthebomb.net



Terrorfinanzierung mit staatlichem Segen?
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Erstes TV-Interview: Peter Steudtner in der rbb Abendschau

Berlin (ots) – Peter Steudtner will auch nach seiner Haft in der T√ľrkei weiter Menschenrechtsaktivisten unterst√ľtzen. Das sagte er in der rbb-Abendschau.

Im ersten Fernsehinterview seit seiner √ľberraschenden Freilassung vor zweieinhalb Wochen sagte Steudtner: \“Wie sich das ausrichtet im n√§chsten halben Jahr, das wei√ü ich noch nicht. Das h√§ngt sicherlich auch vom Ausgang des Prozesses am 22. November ab.\“

Er sei im t√ľrkischen Gef√§ngnis in Siliviri nie misshandelt worden. \“Es war zumeist sehr, sehr respektvoll\“, so Steudtner.

\“Klar nehme ich die schrecklichen Situationen mit, wie die Verhaftung oder die erste Gerichtsverhandlung, die sich ja wirklich √ľber 15 Stunden gezogen hat. Gleichzeitig nehme ich auch unheimlich viel Solidarit√§t mit\“, berichtet Steudtner in der Abendschau. Sowohl seine Mitgefangenen h√§tten sich f√ľr ihn eingesetzt, als auch Menschenrechtler in der T√ľrkei und Deutschland.

Auch die Anteilnahme in Berlin habe er gesp√ľrt. Briefe, die ihm ins t√ľrkische Gef√§ngnis geschickt wurden, habe er noch nicht bekommen und lesen k√∂nnen. \“Aber auch die Anwaltsbesuche, die ich hatte, jede Woche eine Stunde, diese tollen Anw√§ltinnen und Anw√§lte haben mir erz√§hlt, was gerade passiert. Dort und dort gibt es Mahnwachen, dort und dort haben Menschenrechtsorganisationen vor der UN den Fall eingebracht. Das tr√§gt.\“

Das vollständige Interview sendet die rbb-Abenschau am Sonntag, 12.11.2017, um 19:30 Uhr.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin- Brandenburg
nAbendschau
nChef vom Dienst
nTel.: 030 – 97993 – 222 22
nabendschau@rbb-online.de



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Das Erste, Montag, 13. November 2017, 5.30 Р9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

K√∂ln (ots) – 7.05 Uhr, Cem √Ėzdemir, B√ľndnis 90/Die Gr√ľnen, Bundesvorsitzender, Thema: Sondierung ¬†

8.05 Uhr, Alexander Dobrindt, Vorsitzender CSU-Landesgruppe, Thema: Sondierung

Pressekontakt:

Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221
n220 7100 
nAgentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62



Das Erste, Montag, 13. November 2017, 5.30 Р9.00 UhrnGäste im ARD-Morgenmagazin Vorrats GmbH

Brustkrebs-Vorsorge: Von Blinden lernen

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Brustkrebs-Vorsorge: Von Blinden lernen
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Berlin (ots) – Das Projekt discovering hands bildet sehbehinderte und blinde Frauen zu Tastuntersucherinnen in der Brustkrebsfr√ľherkennung aus. Ab dem 3. November 2017 setzt sich der \“Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen\“ auch f√ľr mehr Selbstkontrolle ein: Patientinnen lernen von den Tastuntersucherinnen, wie sie die eigene Brust auf Kn√∂tchen untersuchen k√∂nnen.

Alles pink im Oktober – auch in diesem Jahr soll der Aktionsmonat auf die Gefahren von Brustkrebs hinweisen. Zu Recht: Laut der Deutschen Krebsgesellschaft erkrankt jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an einem sogenannten Mammakarzinom. Es ist die h√§ufigste Krebserkrankung bei Patientinnen in der industrialisierten Welt, aber nicht die t√∂dlichste. Denn durch moderne Therapiemethoden ist Brustkrebs heutzutage gut behandelbar. Wichtig ist allerdings, dass die Knoten im Gewebe so fr√ľh wie m√∂glich erkannt werden. Hier setzt das Social Start-up discovering hands an. \“Viele sehbehinderte Menschen haben einen nachweislich besseren Tastsinn. Damit sind sie in der Lage, viel kleinere Kn√∂tchen in der Brust zu erkennen als wir √Ąrzte\“, erkl√§rt Gyn√§kologe und Gr√ľnder Dr. Frank Hoffmann.

Neuer Service: Anleitung zur Selbstkontrolle

Hoffmann und sein Team bilden blinde und sehbehinderte Frauen zu medizinischen Tastuntersucherinnen (MTU) aus und garantieren ihnen so einen sicheren Arbeitsplatz. Bundesweit werden noch Interessentinnen f√ľr die Ausbildung gesucht. Medizinische Vorkenntnisse sind dabei hilfreich, aber nicht zwingend n√∂tig: Auch eine Reisekauffrau und eine Klavierstimmerin haben schon die Ausbildung absolviert. Eine aktuelle Studie der Universit√§t Erlangen hat die Verbesserung der Vorsorgequalit√§t durch Mitwirkung einer MTU – also einer speziell f√ľr die Untersuchung des Brustdr√ľsengewebes ausgebildeten sehbehinderten oder blinden Frau – klar belegt. Nun will discovering hands noch einen Schritt weitergehen: \“Nur etwa ein Drittel der Frauen untersucht sich regelm√§√üig selbst\“, sagt Frank Hoffmann. \“Wir bieten ab sofort eine Zusatzqualifikation f√ľr unsere MTUs an, mit der sie Patientinnen zeigen k√∂nnen, wie sie ihre eigene Brust strukturiert abtasten k√∂nnen.\“

Internationale Nachfrage von Indien bis Kolumbien

Hoffmanns Start-up wurde von der Deutschen Bank und der Initiative \“Deutschland – Land der Ideen\“ zum \“Ausgezeichneten Ort im Land der Ideen\“ gek√ľrt. Auch international findet die Idee Anklang: \“Sowohl Brustkrebs als auch Blindheit sind globale Themen, deswegen erhalten wir Anfragen aus aller Welt\“, sagt Frank Hoffmann. Gemeinsam mit internationalen Partnern bildet sein Sozialunternehmen auch au√üerhalb Deutschlands blinde Frauen zu MTUs aus. Ein Pilotprojekt in Kolumbien wurde erfolgreich abgeschlossen, weitere in Mexiko, Polen und Spanien sind in Planung. In Indien ist discovering hands ebenfalls aktiv: \“Dort gilt Blindheit f√ľr viele als eine Strafe: Blinde, so glaubt man, haben in einem fr√ľheren Leben etwas falsch gemacht. Gerade hier kann es sehr helfen, diese Behinderung als Quelle f√ľr eine besondere Begabung herauszustellen, die auch anderen nutzt – und im besten Fall sogar Leben retten kann.\“

Erfahren Sie mehr √ľber discovering hands im Interview mit Dr. Frank Hoffmann, Gr√ľnder von discoverings hands, unter http://ots.de/T1Pa4 .

√úber Deutschlands Innovationswettbewerb \“Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen\“

\“Offen denken. Damit sich Neues entfalten kann\“: Die Initiative \“Deutschland – Land der Ideen\“ und die Deutsche Bank pr√§mieren 2017 bundesweit die 100 besten Projekte, die zeigen, wie Offenheit f√ľr Neues unsere Gesellschaft voranbringen kann.

F√ľr R√ľckfragen und Intervieww√ľnsche wenden Sie sich bitte an das

Presseb√ľro der Initiative:
nMagdalena Matthies
nTel.: +49/030 7261 46 -765
nMail: presse-LdI@fischerappelt.de
nwww.ausgezeichnete-orte.de
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