Karstadt verstärkt Management-Team: Neue Verantwortliche für die digitale Agenda“Ziel ist einer der erfolgreichsten Omnichannel-Händler in Deutschland zu werden.“

Essen (ots) – Die Karstadt Warenhaus GmbH treibt ihre Weiterentwicklung zu einem vernetzten Marktplatz entschieden weiter voran und verstärkt ihr Management mit ausgewiesenen Omni-Channel-Experten.

Karstadt-CEO Dr. Stephan Fanderl erklärt: „Karstadt hat sich in den letzten drei Jahren mit hohem Tempo weiterentwickelt. Das Ziel bis 2020 ist, das Unternehmen zu einem der stärksten, über alle Vertriebskanäle erfolgreichen Händler in Deutschland zu entwickeln. Dazu hat das Warenhaus durch die Vielzahl seiner Sortimente, Partner und Kunden beste Voraussetzungen. Um unsere Geschwindigkeit dabei weiter zu erhöhen, verstärken wir unser Team. Ich freue mich sehr, dass wir Marco Werner und Jens Diekmann für Karstadt gewinnen konnten.“

Marco Werner wird zum 8. Januar 2018 Chief Digital Officer und verantwortet in dieser Position sowohl das Online-Geschäft von karstadt.de, als auch das bereits sehr erfolgreiche Customer Relationship Management. Werner war zuvor in gleicher Position bei der Tchibo GmbH und bei der Fressnapf Tiernahrungs GmbH tätig. Klaus Haensch übernimmt den Leitungsbereich Home, Spielware und Elektro und bleibt für das Online-Warengeschäft insbesondere die weitere Verzahnung des stationären mit dem Online-Einkauf zuständig.

Jens Diekmann wird ab 1. Januar 2018 das strategische Projektmanagement von Karstadt, das für die Umsetzung der „Blauen Agenda“ verantwortlich ist, und den Bereich Crosschannel leiten. Diekmann kommt von der Douglas GmbH, wo er Direktor für Crosschannel, Digitalisierung und Business Development war. Zuvor war er für die Unternehmensberatung Accenture tätig.

Beide Manager berichten an Karstadt-CEO Dr. Stephan Fanderl.

Dr. Fanderl sagt: „Wir freuen uns, dass wir mit Marco Werner und Jens Diekmann zwei weitere starke Kollegen für uns gewinnen konnten. Das ist ein gutes Zeichen für die weiter steigende Attraktivität von Karstadt als Arbeitgeber. Wir haben in den letzten sechs Monaten nicht nur Chief Operating Officer Claudia Reinery, sondern auch eine große Zahl neuer Mitarbeiter wie eCommerce- und CRM-Experten für uns gewinnen können. Damit haben wir einen erheblichen Kompetenzgewinn zu verzeichnen, der durch den Know-how- und Technologietransfer innerhalb der Signa Retail Gruppe weiter verstärkt wird.“

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Karstadt verstärkt Management-Team: Neue Verantwortliche für die digitale Agenda
„Ziel ist einer der erfolgreichsten Omnichannel-Händler in Deutschland zu werden.“ gmbh wohnung kaufen

Das Erste, Freitag, 29. Dezember 2017, 5.30 – 9.00 Uhr Gäste im ARD-Morgenmagazin

Köln (ots) – 7.35 Uhr, Joachim Herrmann, CSU, Innenminister Bayern, Thema: Familiennachzug

8.05 Uhr, Reiner Hoffmann, Vorsitzender DGB, Thema: Blick ins neue Jahr

Pressekontakt:

Kontakt: WDR Presse und Information, wdrpressedesk@wdr.de, Tel. 0221
220 7100

Agentur Ulrike Boldt, Tel. 02150 – 20 65 62

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Das Erste, Freitag, 29. Dezember 2017, 5.30 – 9.00 Uhr
Gäste im ARD-Morgenmagazin schauen & kaufen gmbh norderstedt

Die russische Atombehörde Rosatom präsentiert auf der WFES in Abu Dhabi zukunftsweisende nachhaltige Energielösungen

Moskau (ots/PRNewswire) – Rosatom, die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands, wird auf dem Weltgipfel für die Energien der Zukunft (World Future Energy Summit, WEFS), der vom 15. bis 18. Januar 2018 in Abu Dhabi stattfinden wird, ihre neuesten Technologien, Innovationen und Produkte für nachhaltige Entwicklung vorstellen.

(Logo: http://mma.prnewswire.com/media/623332/Rosatom_Logo.jpg )

Die WFES findet jährlich auf Initiative der Abu Dhabi Future Energy Company, Masdar, im National Exhibition Centre im Rahmen der Abu Dhabi Sustainability Week statt und ist die weltweit führende Veranstaltung zur Förderung erneuerbarer Energien und umweltfreundlicher Technologien.

Rosatom wird auf seinem Messestand die neuesten Informationen über innovative russische Technologien, Fähigkeiten und das einzigartige Know-how präsentieren, mit dem es seine Partner auf der ganzen Welt dabei unterstützt, einen ausgewogenen und nachhaltigen Energiemix zu erzielen.

Auf dem Stand von Rosatom werden außerdem die neuesten Lösungen des Unternehmens im Bereich Engineering und Kernkraftwerksbau präsentiert. Weiterhin werden die Experten von Rosatom ihre einzigartige MultiD-Technologie vorstellen, eine digitale, weborientierte Plattform für die Verwaltung von Infrastrukturprojekten während ihres gesamten Lebenszyklus.

Rosatom verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in allen Bereichen der Nuklearindustrie und ist damit weltweit führend bei bahnbrechenden Technologien. Rosatom legt als führendes Unternehmen in der Nukleartechnik großen Wert auf die Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit bei der friedlichen Nutzung der Atomtechnologie und setzt alles daran, ausländische Partner zu unterstützen. Die Designlösungen und die modernen Methoden, die das Unternehmen für den Bau der nuklearen Infrastruktur in der ganzen Welt einsetzt, haben Rosatom zu einem zuverlässigen Partner in 12 Ländern gemacht, mit dem Ziel, ihre High-Tech-Kernkraftindustrie rasch zu entwickeln.

Aber Rosatom hat mehr zu bieten als nur Atomkraft. Das Unternehmen beschäftigt sich derzeit mit der Erschließung weiterer „grüner“ Bereiche der nichtnuklearen Stromerzeugung. Im Jahr 2016 erhielt Rosatom den Zuschlag für den Bau von drei Windparks in Südrussland. Das Unternehmen ist außerdem intensiv an der Entwicklung von Kleinwasserkraftwerken beteiligt.

Zur Referenz

Rosatom, die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands, besteht aus 340 Unternehmen und Forschungsinstituten, die in der Nuklearindustrie tätig sind. Rosatom hat über 70 Jahre Erfahrung und bietet integrierte Dienstleistungen, die den gesamten Bereich der Nuklearindustrie von der Urananreicherung bis zum Bau von Kernkraftwerken abdecken. Auf internationaler Ebene setzt das Unternehmen auf die Umsetzung innovativer Technologien und das Umweltmanagement. Rosatom ist derzeit am Bau von 33 Kernkraftwerken in 12 Ländern weltweit beteiligt.

Website: http://www.rosatom.com

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Stars Allianz 5A Index veröffentlicht International Football Clubs Commercial Value Index-Rankings für 2017

Peking (ots/PRNewswire) – Kürzlich wurde der Stars Allianz 5A Index – 2017 International Football Clubs Commercial Value Index Rankings mit Unterstützung des My Dream Fund der China Youth Care Foundation veröffentlicht.

Es handelt sich dabei um ein weiteres Stars Allianz 5A Index-Ranking, das auf Basis des firmeneigenen 5A Ökosystems erstellt wird. Das neue Ranking wird dem globalen Sportsektor helfen, den kommerziellen Wert von Fußballvereinen zu evaluieren.

Stars Allianz Online Sports & Culture Media Co. Ltd. („Stars Allianz“) ist ein umfassender Datenanalyse-Dienstleister für die Sportindustrie in China, gegründet von Fachleuten der Branche unter der Leitung der für die Entwicklung der Sportindustrie des Landes zuständigen Behörden. Das Unternehmen ist hauptsächlich in den Bereichen Produktentstehung und -design sowie Investitionen, Projektmanagement und Geschäftsentwicklung für Chinas Sport- und Entertainment-Branche tätig und nutzt, mit jahrelanger Erfahrung in der Marktforschung, kontinuierlich seine qualitativ hochwertigen Kernressourcen, um seine Präsenz auszuweiten und sich durch seine konkurrenzlosen Vorteile vom Mitbewerberfeld abzuheben.

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Stars Allianz
Tel: +86-10-5842-6873
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Stars Allianz 5A Index veröffentlicht International Football Clubs Commercial Value Index-Rankings für 2017 gmbh kaufen berlin

Alexa Lauenburger und ihre Mischlingshunde gewinnen bei „Das Supertalent 2017“

Köln (ots) – Köln, 17.12.17: 17.12.2017: Alexa Lauenburger (10), Hundetrainerin aus Gokels wurde mit ihrem Rudel aus Mischlingshunden am gestrigen Samstagabend im großen Live-Finale bei RTL von den Zuschauern zum „Supertalent 2017“ gewählt. Mit 21,86 Prozent der Zuschauerstimmen lagen die Hunde mit Abstand vor der Geigerin Allegra Tinnefeld (12) mit 12,27 Prozent und den außerirdischen Tänzern Baba Yega mit 8,73 Prozent.

Damit gewinnen bereits zum dritten Mal Hunde die beliebte Castingshow. 2009 wurde Yvo Antoni für seine Hundedressur mit Jack Russel Terrier PrimaDonna zum Supertalent gewählt und 2013 gewann Lukas Pratschker mit Bordercollie Falco. Jetzt gewinnt ein ganzes Hunderudel aus acht Mischlingshunden, das von der 10-jährigen Alexa angeführt wurde.

Gleich bei ihrem ersten Auftritt beim Casting beeindruckte Alexa mit ihren acht Mischlingshunden Sabrina, Emma, Jennifer, Nala, Caty, Jimmy, Hexe und Teddy, die Jury. Nazan Eckes drückte direkt den Golden Buzzer und beförderte Alexa so ins Finale. Papa Wolfgang ist selbst Hundetrainer und wurde dafür schon mit vielen Preisen ausgezeichnet. Mit ihrem eigenen Hundetraining hat Alexa heimlich angefangen, weil sie ihren Vater mit dem Erlernten überraschen wollte. Und das ist ihr gelungen: „Sie hat ein ganz besonderes Talent mit Hunden umzugehen“, so Wolfgang Lauenburger (44) stolz. „Wir haben damit nie gerechnet zu gewinnen. Wir freuen uns wahnsinnig!“ Die 100.000 Euro Gewinnsumme wird für Alexas Ausbildung zurückgelegt und natürlich gibt’s für die Hunde eine Extra Portion Futter.

Im großen Live-Finale traten am gestrigen Samstagabend die 14 besten und beeindruckendsten Acts an und stellten sich der Wahl der Zuschauer, die per Telefon oder per SMS abstimmen konnten, wer „Das Supertalent 2017“ wird.

Hier die Abstimmungsergebnisse der Zuschauer in Prozent:

Alexa Lauenburger: 21,86%; Allegra Tinnefeld: 12,27%; Baba Yega: 8,73%; Noel Lehar: 7,99%; Jason Brügger: 7,43%; Stefanie Millinger: 6,77%; Los Manolos Bonn: 6,46%; Lucas Fischer: 5,53%; Seicento: 4,87%; Barbara, Irene & Jannis: 4,49%; Duo Nigretai: 4,31%; Quintino Cruciano: 4,26%; Dúlamán: 3,77%; Artem Gussev: 1,26%;

Durchschnittlich 3,36 Millionen ab 3 Jahre (12,5% MA) sahen das Finale von „Das Supertalent“ bei RTL. Der Marktanteil bei den 14 – bis 59-Jährigen Zuschauern lag bei sehr guten 16 Prozent (2,16 Millionen). Damit war „Das Supertalent“ die Nr. 1 bei den 14- bis 59-Jährigen Zuschauern am Samstagabend.

Die 11. Staffel von „Das Supertalent“ (16.9.-16.12.17) sahen durchschnittlich 3,79 Millionen Zuschauer (13,1% Marktanteil). Der Marktanteil bei den 14 – bis 59-Jährigen Zuschauern liegt im Durchschnitt bei sehr guten 17,3 Prozent.

Mit einem Tagesmarktanteil von 10,5 Prozent bei den 14 – bis 59-jährigen Zuschauern lag RTL am Samstag deutlich vor allen anderen Sendern (ARD 8,7 %; ZDF 8,6 %; PRO7 6,3 %).

Fotos vom Finale von „Das Supertalent“ finden Sie in der Sonderrubrik bei http://kommunikation.rtl.de

Fans finden alle Infos und Videoclips zu „Das Supertalent“, der Jury, Teilnehmern und exklusive Backstage-Storys wieder im großen Special bei www.RTL.de. Die komplette Sendung ist im Anschluss sieben Tage kostenlos bei www.TVNOW.de abrufbar.

Kontakt Alexa: wolfganglauenburger@outlook.de, Tel.: 0162-8264093

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Karl Lagerfeld zum Wahlerfolg der AfD: „Da habe ich beinahe einen Schlag gekriegt“

Hamburg (ots) – Modeschöpfer Karl Lagerfeld ist über den Wahlerfolg der AfD sehr wütend: „Da habe ich beinahe einen Schlag gekriegt, so aufgebracht war ich. Ich war wütend, bin es immer noch“, sagt der 84-Jährige in einem Interview mit dem ZEITmagazin und VOGUE. Die Ursache für den Aufschwung der AfD sieht er in der Politik Angela Merkels. „Seit Angela Merkels Umgang mit Griechenland während der Finanzkrise hatte sie in Europa den Ruf einer bösen Mutter, wie man in Frankreich sagt. Während der Flüchtlingskrise wollte sie sich dann als Pastorentochter ein besseres Image zulegen. Man hat ihr damals vorausgesagt, dass sie deshalb Millionen von Stimmen verlieren wird. Und genau so ist es gekommen. Bravo!“

Kürzlich kritisierte Lagerfeld in einer französischen Talkshow Merkel dafür, dass sie zu viele Flüchtlinge ins Land gelassen habe. Darauf angesprochen sagt er: „Die Leute haben das nicht verstanden. Das war eine Metapher.“ Und weiter: „Die Deutschen haben Millionen von Juden umgebracht, und da schämen wir uns doch heute noch für. Und jetzt lässt Angela Merkel eine Million ihrer Erzfeinde ins Land.“ Dass alle Flüchtlinge Antisemiten seien, wolle er damit zwar nicht behaupten, „aber ich habe auch wenige Araber getroffen, die sagen: ‚Ich liebe die Juden.'“

Der Aufstieg der AfD erinnert Lagerfeld an die Nazi-Zeit, die ihm besonders nah geht: „Das ist etwas, was man nicht vergeben kann. Deshalb bin ich auch Deutscher geblieben. Auch wenn wir hier damit direkt nichts zu tun haben, ich glaube auch nicht an Erbschuld, aber wir müssen alle damit bis zu unserem Lebensende umgehen.“

Karl Lagerfeld hat dem ZEITmagazin und VOGUE das einzige Interview für deutsche Medien vor seiner „Métiers d’Art“-Präsentation in der Elbphilharmonie gegeben. Das vollständige Interview mit Karl Lagerfeld erscheint wortgleich am Mittwoch, den 6. Dezember in der Januar-Ausgabe von VOGUE und am Donnerstag, den 7. Dezember im ZEITmagazin.

Das komplette ZEITmagazin-Interview dieser Meldung senden wir Ihnen für Zitierungen gern zu. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an DIE ZEIT Unternehmenskommunikation und Veranstaltungen.

Diese Presse-Vorabmeldung finden Sie auch unter www.zeit.de/vorabmeldungen.

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Karl Lagerfeld zum Wahlerfolg der AfD: „Da habe ich beinahe einen Schlag gekriegt“ gmbh kaufen risiken

Studie: Aussichten der Versicherer verhalten optimistischSopra Steria Consulting stellt neuen Branchenkompass Insurance 2017 vor

Hamburg (ots) – Die Versicherer in Deutschland blicken überwiegend leicht optimistisch in die Zukunft. 65 Prozent der Entscheider prognostizieren bis 2020 mindestens eine stabile Geschäftsentwicklung im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. 24 Prozent glauben an ein überdurchschnittliches Wachstum der Branche, gemessen an der Konjunktur insgesamt. Top-Herausforderung ist das anhaltend niedrige Zinsniveau, das massiv an Relevanz gewonnen hat und Personenversicherer sowie Schaden- und Unfallversicherer gleichermaßen unter Druck setzt. Das ergibt die Studie „Branchenkompass Insurance 2017“ von Sopra Steria Consulting und dem F.A.Z.-Institut.

Die wirtschaftlichen Erwartungen der Befragten sind allgemein positiv zu bewerten, denn im Vorjahr verzeichnete die Branche nur ein geringfügiges Wachstum. Die Beitragseinnahmen sind 2016 insgesamt um 0,2 Prozent auf 194,2 Milliarden Euro angestiegen. Das Bruttoinlandsprodukt erreichte dagegen ein Plus von 1,9 Prozent. „Die positiv gestimmten Versicherer schöpfen ihren Optimismus bis 2020 vor allem aus strategischen Weichenstellungen, mit denen sie Produkte und Service für die Kunden verbessern sowie die Kosten senken wollen. Digitalisierung und Automatisierung spielen dabei an beiden Stellschrauben eine entscheidende Rolle“, sagt Lars Rautenburger, Leiter der Business Unit Insurance bei Sopra Steria Consulting. Stimmungskiller Niedrigzinsen

Trotz der leicht aufgehellten Stimmung: Die Aufgabenliste für die Versicherungswirtschaft ist lang. Noch vergleichsweise gelassen geht die Branche mit neuen Wettbewerbern um. Weniger als jeder Zweite sieht Insurtechs als große Herausforderung, sondern eher als Partner. Dauerhaft niedrige Zinsen, neue Regulierungsvorschriften wie die EU-Vermittlerrichtlinie und die EU-Datenschutz-Grundverordnung sowie die veränderten Kundenerwartungen an Produkte und Service halten die Branche dagegen deutlich stärker in Atem.

Für drei Viertel der befragten Versicherungsentscheider ist das niedrige Zinsniveau die wichtigste Herausforderung, die es künftig zu meistern gilt. Im Vergleich zu früheren Befragungen hat dieses Thema erheblich an Bedeutung gewonnen. Die Lebensversicherer reagieren und passen ihre Angebote an den 2017 auf 0,9 Prozent festgelegten Garantiezins an. Neukunden erhalten zunehmend Verträge ohne herkömmliche Zinsgarantien. Für alte Verträge mit hohen Garantiezinsen erwägen selbst große Versicherer inzwischen den Weg, diese Bestände an so genannte Run-off-Versicherer zu verkaufen.

Andere Sparten sind von den dauerhaft niedrigen Zinsen ebenfalls betroffen. Für Schaden- und Unfallversicherer wird es zunehmend schwierig, negative Schadenfallquoten mit Zinseinkommen aus Kapitalanlagen auszugleichen. Private Kranken- und Pflegeversicherungen werden letztendlich zu Beitragsanpassungen gezwungen, sollten die Alterungsrückstellungen zu wenig Rendite erwirtschaften.

Künstliche Intelligenz soll die Regulierungsflut bändigen

Darüber hinaus sind die Versicherer wie die Banken überdurchschnittlich stark von immer wieder neuen Regulierungsvorschriften betroffen. 72 Prozent der für die Studie Befragten bewerten Compliance als eine große Belastung für das eigene Unternehmen. Der Grund: Die Versicherer schöpfen die Möglichkeiten für eine stärkere Automatisierung nach eigener Einschätzung nicht aus. Nur 37 Prozent der Studienteilnehmer bestätigen, dass im eigenen Unternehmen automatisierte Compliance-Überprüfungen verbreitet sind.

Neue Technologien wie künstliche Intelligenz und Robotic Process Automation (RPA) sollen künftig helfen. 46 Prozent der befragten Entscheider versprechen sich von Big Data und künstlicher Intelligenz deutliche Verbesserungen. Geplant sind beispielsweise lernende Systeme, die Anti-Geldwäsche-Untersuchungen durchführen, und Sprachassistenten, die Mitarbeitern einfache Fragen zur Einhaltung von Compliance beantworten. „Wichtig ist zudem, dass die Versicherer Compliance-Prüfungen als Alltagsgeschäft verstehen und Maßnahmen dauerhaft in die operativen Prozesse einbauen. Das erleichtert den Umgang mit neuen Regulierungsanforderungen, die mit Sicherheit kommen werden“, sagt Lars Rautenburger von Sopra Steria Consulting. Service-, Produkt- und Automatisierungsoffensive sind Top-Wachstumstreiber

Neues Wachstum soll vor allem auf organischem Wege entstehen. 94 Prozent der Versicherer wollen Neu- und Bestandskunden mit verbessertem Service überzeugen. Viele Versicherer bauen gerade an den nötigen technologischen Fundamenten. Ein kanalübergreifender Dialog mit den Kunden ist erst bei 35 Prozent der Versicherer möglich. Kundenportale für die direkte Kommunikation mit den Versicherten sind bei 26 Prozent in Planung.

82 Prozent der Versicherungsunternehmen wollen das Geschäft zudem stärker automatisieren. Nur 43 Prozent der Befragten schätzen den Grad der Dunkelverarbeitung derzeit als hoch ein. Zum einen soll durch automatisierte Prozesse die Kundenzufriedenheit steigen, zum anderen die Kosten sinken, beispielsweise im Schadenmanagement. Online-Schadenmeldungen und der Upload von Dokumenten, Bildern und Videos über Schaden-Apps sollen künftig zum Standard werden. Der Aufwand für die Begutachtung reduziert sich damit erheblich. Weiteres Einsparpotenzial bieten Algorithmen, die bei der Betrugserkennung unterstützen, und IT-Lösungen, die Briefpost automatisiert in digitale Daten umwandeln.

78 Prozent der Versicherer wollen mit innovativen Produkten und Leistungen punkten. Knapp ein Drittel plant beispielsweise, per Videoberatung häufiger mit Kunden in Kontakt zu treten als heute. Einige Versicherer haben zudem sogenannte Skills für Sprachassistenten wie Amazons Alexa programmiert, um künftig mehr Service rund um die Uhr bieten zu können. Darüber hinaus soll die Komplexität der Tarife reduziert werden und eine neue Produktvielfalt entstehen. Fast jeder zweite Versicherer setzt beispielsweise auf Bündelprodukte sowie auf Produktkopplungen mit branchenfremden Angeboten. Start-ups wie Simplesurance und Massup bieten die notwendigen White-Label-Lösungen für den Vertrieb von Versicherungen in Internetshops. 46 Prozent der Befragten rechnen gleichzeitig mit einem Aufschwung für den Vertrieb von Cyber-Policen und von Beratungsdienstleistungen zur Prävention gegen Hackerangriffe und bereiten sich mit eigenen Angeboten vor.

Über die Studie:

Die Ergebnisse der Studie Branchenkompass Insurance 2017 wurden in zwei Schritten erhoben. Sopra Steria Consulting und das F.A.Z.-Institut haben Versicherungs-Führungskräfte in einem Think Tank zusammengebracht und mit ihnen über die Themen diskutiert, die die Branche bewegen. Digitalisierung, Schadenmanagement und Compliance standen im Fokus. Im Oktober 2017 wurden darüber hinaus 85 Führungskräfte aus Versicherungen zu den Branchentrends, Herausforderungen und Strategien befragt. Die Online-Befragung wurde mit Führungskräften von Versicherern unterschiedlicher Sparten und Größe durchgeführt.

   Links: 
   Infografik herunterladen: https://goo.gl/3vik6f 
   Branchenkompass Inusrance 2017 bestellen: https://goo.gl/n8MtJb 

Über Sopra Steria Consulting (www.soprasteria.de)

Sopra Steria Consulting zählt heute zu den Top Business Transformation Partnern in Deutschland. Als ein führender europäischer Anbieter für digitale Transformation bietet Sopra Steria eines der umfassendsten Angebotsportfolios für End-to-End-Services am Markt: Beratung, Systemintegration, Softwareentwicklung, Infrastrukturmanagement und Business Process Services. Unternehmen und Behörden vertrauen auf die Expertise von Sopra Steria, komplexe Transformationsvorhaben, die geschäftskritische Herausforderungen adressieren, erfolgreich umzusetzen. Im Zusammenspiel von Qualität, Leistung, Mehrwert und Innovation befähigt Sopra Steria seine Kunden, Informationstechnologien optimal zu nutzen. Mit mehr als 40.000 Mitarbeitern in über 20 Ländern erzielte Sopra Steria 2016 einen Umsatz in Höhe von 3,7 Mrd. Euro.

Die Sopra Steria Group (SOP) ist notiert an der NYSE Euronext Paris (Compartment A) – ISIN: FR0000050809.

Weitere Informationen finden sich unter www.soprasteria.de/newsroom

Pressekontakt:

Sopra Steria Consulting:
Nils Ritter
Tel.: +49 (0) 40 22703-8801
E-Mail: nils.ritter@soprasteria.com

Faktor 3:
Eva Klein
Tel.: +49 (0) 40 679446-6174
E-Mail: e.klein@faktor3.de

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Studie: Aussichten der Versicherer verhalten optimistisch
Sopra Steria Consulting stellt neuen Branchenkompass Insurance 2017 vor AG

Beatrix von Storch (AfD) sieht Parteiprogramm nicht als Protest

Bonn/Hannover (ots) – Beatrix von Storch, stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD, sieht ihre Partei nicht als Protestpartei. „Wir haben klare Inhalte. Und diese Inhalte richten sich klarerweise gegen die Inhalte der anderen“, sagte sie im phoenix-Interview beim AfD-Parteitag in Hannover. Folgende Punkte zählte sie auf: „Wir sind die Einzigen, die nicht die Vereinigten Staaten von Europa wollen, wir wollen ein Europa souveräner Demokratien. Wir wollen den Euro so wie er mal war, das heißt, wir wollen die Eurorettung stoppen und dafür nicht mehr weiter bezahlen. Wir wollen die Islamisierung nicht. Wir sind diejenigen, die sagen: Viele Muslime gehören zu Deutschland, aber der Islam gehört nicht zu Deutschland, wir wollen das zurückdrehen. Wir sind die Einzigen, die sagen, wir wollen Politik für die klassische Familie machen und für die traditionelle Ehe. Das ist alles etwas, das bei den anderen programmatisch nicht mehr angelegt ist, da sind wir die Einzigen, die das anbieten, und dieses Programm bringen wir nach vorne. Und das ist kein Protest.“ Bezogen auf eine mögliche Regierungsbeteiligung ergänzte von Storch: „Wir sehen im Moment keinen Koalitionspartner, mit dem wir das machen könnten.“

Die Arbeit innerhalb der Partei sei seit dem Einzug in den Bundestag professioneller geworden. „Die Partei ist jetzt vier Jahre alt und lernt auch da immer noch von einem Parteitag zum nächsten dazu. Ich glaube, dass wir alles in allem da gut aufgestellt sind, aber Luft nach oben ist auf jeden Fall noch da“, so von Storch.

http://presse.phoenix.de/news/pressemitteilungen/2017/12/20171202_von_Storch/20171202_von_Storch.phtml

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HIV-Therapie: Pharmaanbieter Gilead hält die Preise hoch

Berlin (ots) – Mehr als jeder zweite Euro der medikamentösen Therapie von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) mit einer HIV-Erkrankung wird in Deutschland von der amerikanischen Pharmafirma Gilead umgesetzt. Das Robert Koch-Institut schätzt, dass über 65.000 HIV-Infizierte eine antiretrovirale Therapie in Deutschland bekommen. Insgesamt hat die GKV 2016 rund 945 Millionen Euro für die Behandlung mit antiretroviralen Medikamenten ausgegeben, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) mitteilt. Die Preise für HIV-Arzneimittel haben sich in den letzten 30 Jahren versiebenfacht. „Spitzenreiter ist die amerikanische Firma Gilead, die in Deutschland zum größten Anbieter für Medikamente gegen HIV-Erkrankungen geworden ist. Mit pharmatypischen Schachzügen hält sie den aufkommenden Preiswettbewerb von Generika-Konkurrenten klein und ihren Gewinn hoch“, so Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des WIdO. Dazu kommt: „Neue, patentgeschützte Produkte von Gilead konnten ihre Überlegenheit gegenüber den bewährten Mitteln bisher nicht belegen, vielmehr können ihre Nebenwirkungen den Patienten sogar zusätzlich schaden.“

1987 wurde mit Retrovir® (Wirkstoff: Zidovudin) das erste Arzneimittel gegen HIV in Deutschland eingeführt. Seitdem hat sich die antiretrovirale Therapie (ART) sehr stark weiterentwickelt. Wurden früher mit der damaligen Monotherapie nur kurze und unzureichende Behandlungserfolge erzielt, können HIV-Patienten bei erfolgreichem Ansprechen auf die heute zur Verfügung stehenden Kombinationstherapien und dauerhafter Medikamenteneinnahme nahezu das Lebensalter der Durchschnittsbevölkerung erreichen. Forschung und Entwicklung haben jedoch anscheinend dauerhaft ihren Preis: 1990 kostete die Verordnung eines HIV-Arzneimittels die GKV durchschnittlich 220 Euro, 2016 mit 1.570 Euro bereits das Siebenfache.

Die Deutsche AIDS-Gesellschaft (DAIG e.V.) empfiehlt eine lebenslange Kombinationstherapie aus drei und mehr verschiedenen Wirkstoffen, die nicht nur die Lebenserwartung von HIV-Infizierten erheblich erhöht, sondern auch die Ansteckung Dritter vermindert. Umsatz-Spitzenreiter bei den HIV-Arzneimitteln war im Jahr 2016 Truvada®, eine Kombination aus Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil von der Firma Gilead. Kurz vor dem Patentauslauf von Truvada® hat Gilead den Wirkstoff Tenofovir geringfügig modifiziert (Tenofoviralafenamid) und mit neuem Patentschutz unter dem Namen Descovy® ähnlich hochpreisig in den Handel gebracht. Gilead wirbt damit, dass Descovy® weniger Nebenwirkungen auf Nieren und Knochen hat. Doch der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der seit dem Jahr 2011 alle neuen Arzneimittel bewertet, konnte keinen Zusatznutzen für die Patienten feststellen. Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) hat darüber hinaus eine Stellungnahme zu Tenofoviralafenamid zur Hepatitis B-Behandlung veröffentlicht, nach der die von Gilead durchgeführten Studien einen geringeren Schaden des neuen Produktes nicht belegen. Stattdessen weisen einige Ergebnisse darauf hin, dass es sogar mehr neurologische Nebenwirkungen als das schon lange in Truvada® eingesetzte Tenofovirdisoproxil verursacht.

Dennoch sind die Verordnungsmengen von Descovy® sehr schnell angestiegen und haben den Verordnungsrückgang des mittlerweile patentfreien Truvada® kompensiert. Obwohl entsprechend den Leitlinien der Deutschen AIDS-Gesellschaft (DAIG) ein Therapiewechsel ausschließlich bei Versagen, Nebenwirkungen, Problemen mit dem Einnahmeregime, Schwangerschaft, Begleittherapien oder Arzneimittelinteraktionen durchgeführt werden sollte. Somit konnte Gilead die rückläufigen Truvada®-Umsätze über die gestiegenen Descovy®-Umsätze nahezu vollständig ausgleichen. Heute geht mehr als jeder zweite Euro, den die GKV für antiretrovirale Therapien ausgibt, an Gilead. Noch vor 10 Jahren war es nur etwa jeder fünfte Euro.

Bevor im August 2017 die ersten Generika zu Truvada® auf den Markt gekommen sind, hatte Gilead seine neue Kombination Descovy® erfolgreich platziert. „Offenbar hat Gilead die vermeintlichen Vortei-le seines nur leicht veränderten, aber unter Patentschutz stehenden Präparates erfolgreich beworben und konnte sich somit der unliebsamen Generika-Konkurrenz erwehren. Mit dieser Strategie werden HIV-Patienten für Unternehmensinteressen benutzt, indem ihre Therapie unnötig auf neuere und teure Arzneimittel umgestellt wird, deren Verbesserung gar nicht belegt und mit womöglich neuen Gefahren verbunden ist. Gilead verhindert damit auch einen möglichen Preiswettbewerb und Einsparungen für die GKV“, sagt Helmut Schröder.

Gilead belegt 2016 im Ranking der Pharma&Biotech-Branche den siebten Platz mit einem weltweiten Jahresumsatz von 30 Milliarden US-Dollar. Mit einer EBIT-Marge (dem prozentualen Anteil des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern am Umsatz) von mehr als 60 Prozent in den Jahren 2014 und 2015 nimmt das Unternehmen sogar einen Spitzenplatz in der ohnehin schon profitablen Pharmabranche (durchschnittliche EBIT-Marge 26 Prozent) ein.

Mit ihrer Kampagne UNAIDS wollen die Vereinten Nationen bis zum Jahr 2030 die AIDS-Epidemie weltweit eindämmen. Mit der 90-90-90 Strategie sollen 90 Prozent der HIV-Infizierten diagnostiziert sein, 90 Prozent sollen eine adäquate ART-Therapie erhalten und bei 90 Prozent davon soll die Virenvermehrung komplett unterbunden sein, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Deutschland steht kurz vor Erreichen dieses Ziels. Den Status zu halten, gelingt allerdings nur, wenn alle Diagnostizierten auch lebenslang mit einer erfolgreichen und bezahlbaren Therapie behandelt werden können.

   Hinweis an die Redaktionen 
   Abbildungen auf www.wido.de. 

Die Verordnungsdaten für die Jahre 2015 und 2016 über jährlich knapp 700 Millionen Arzneimittelverordnungen stehen allen Interessierten zur kostenfreien Nutzung im PharMaAnalyst des WIdO (http://arzneimittel.wido.de/PharMaAnalyst) zur Verfügung.

Pressekontakt:

Christine Göpner-Reinecke
Telefon: 030 / 34646-2298
Mobil: 01520 / 1563126
E-Mail: presse@wido.bv.aok.de

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HIV-Therapie: Pharmaanbieter Gilead hält die Preise hoch Vorratskg

Licht-Test 2017: Brummis mit besseren Aussichten

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Licht-Test 2017: Brummis mit besseren Aussichten
Licht-Test 2017, Mängelquote Nfz / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7865 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: „obs/Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe/ProMotor“

Bonn/Berlin (ots) – Rund 32,5 Prozent der Nutzfahrzeuge sind in der dunklen Jahreszeit mit mangelhaftem Fahrzeuglicht unterwegs. Das ergab die Bilanz des Licht-Tests 2017, die der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und die Deutsche Verkehrswacht (DVW) jetzt veröffentlichten. Mehr als 5 200 Tests von Transportern, Lkw und Bussen flossen in die Statistik ein. Die Mängelquote hat sich damit deutlich um neun Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr verbessert. Dennoch sind die Zahlen alarmierend, denn defekte Beleuchtungsanlagen stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Die Hauptscheinwerfer führen die Mängelliste mit 22,4 Prozent (2016: 28,5 Prozent) an. Gegenüber dem Vorjahr ist der Anteil der Blender mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern auf 10,1 Prozent gesunken (2016: 13,2 Prozent). Die Quote zu niedrig eingestellter Frontlichter verringerte sich auf 7,8 Prozent (2016: 11 Prozent). Bei 4,1 Prozent der Nutzfahrzeuge stellten die Prüfer sogar einen vollständig ausgefallenen Scheinwerfer fest (2016: 6 Prozent), einen Totalausfall bei 0,5 Prozent (2016: 1,8 Prozent). Bessere Resultate lieferte auch die Heckbeleuchtung mit Defekten an 9,3 Prozent der Fahrzeuge (2016: 12 Prozent). Unverändert zum Vorjahr wurden rund 4,3 Prozent der Nutzfahrzeuge ohne Bremslicht vorstellig.

ZDK und DVW appellieren an Fahrer von Nutzfahrzeugen, nicht nur im Licht-Test-Monat Oktober, sondern das ganze Jahr auf die Beleuchtung zu achten, diese regelmäßig kontrollieren und Mängel umgehend beheben zu lassen. In Nfz-Meisterbetrieben und speziell ausgerüsteten Werkstätten der Prüforganisationen können Fahrer die Lichtanlage prüfen lassen. Schirmherr der Oktoberaktion 2017 war Verkehrsminister Alexander Dobrindt. Partner waren Renault, Osram, ADAC, Auto Bild, Fuchs Schmierstoffe und der Zentralverband der Augenoptiker.

Weitere Informationen unter www.licht-test.de.

Pressekontakt:

Claudia Weiler, ZDK-PR-Referentin
Tel.: 0228 / 91 27 273
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